Klimawandel

Waldschäden - Länder wollen Steuererleichterung

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Ulrich Graf
am Freitag, 30.11.2018 - 13:33

Den Waldbesitzern soll bei einer außerordentliche Holznutzungen, wie beispielsweise durch Sturm oder Käferbefall, ein reduzierten Steuersatz gewährt werden.

„Die massiven Schäden durch Waldschädlinge und Wetterextreme und die enormen Kosten für die Wiederaufforstung sind für die Waldbesitzer allein kaum mehr zu bewältigen“, sagte die bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Die Schäden hätten sich in den vergangenen Monaten bundesweit dramatisch verschärft und erreichten mittlerweile ein historisches Ausmaß. „Daher müssen alle Möglichkeiten zur Entlastung unserer Waldbesitzer genutzt werden“, appellierte Kaniber.

Bayern hatte dazu einen Antrag gestellt. Die anderen Bundesländer folgten dieser Initiative. Mit dem bayerischen Antrag wird die Bundesregierung nun aufgefordert, über die bestehenden steuerlichen Möglichkeiten hinaus auch den Paragrafen 34b Absatz 5 des Einkommenssteuergesetzes zu aktivieren. Damit soll es Waldbesitzern ermöglicht werden, außerordentliche Holznutzungen wie beispielsweise durch Sturm oder Käferbefall mit einem deutlich reduzierten Satz besteuern zu können.

Um darüber hinaus besonders kleinere Waldbesitzer zu entlasten, fordern die Bundesländer auch die Erhöhung der sogenannten Betriebskostenpauschale.