Politik

Runden Tisch für Landesentwicklung gefordert

Josef Koch
Josef Koch
am Dienstag, 20.04.2021 - 15:28

Die Katholische Landjugend will an einem Runden Tisch zur Landesentwicklung stärker als bisher beteiligt sein.

Stoeckl-Maria-KLJB Bayern-Geschäftsführerin

Die Landesgeschäftsführerin der Katholischen Landjugendbewegung Bayern, Maria Stöckl, fordert eine stärkere Beteiligung der Landjugend an der Landesentwicklung. Die Staatsregierung solle endlich nach der Corona-Pandemie die großen und verknüpften Themen Klimakrise, Artensterben und Flächenverbrauch angehen. Es geht laut Stöckl für alle darum, im Sinne der nachhaltigen Transformation in Bayern zu arbeiten.

„Wir bieten unsere Mitarbeit an einem Runden Tisch an, um den Prozess mit viel Jugendbeteiligung im Interesse der nächsten Generationen mit gestalten zu können“, so die Geschäftsführerin. Sie nahm an der internationalen Online-Fachkonferenz der Bayerischen Architektenkammer in Kooperation mit der Initiative „Wege zu einem besseren LEP“ teil, die am Montag (20.4.) stattfand.

KLJB verfügt über viele Ergebnisse

Stöckl machte deutlich, dass die Landjugend bereit sei, an einem runden Tisch dazu teilzunehmen. Sie wies darauf hin, über viele Ergebnisse aus dem KLJB-Forschungsprojekt „Stadt. Land. Wo? Was die Jugend treibt.“ zu verfügen. So wolle die KLJB besonders die Themen Jugendbeteiligung auf dem Land und Wohnen auf dem Land einbringen.

„Sprechen Sie mit uns Fachleuten vom Land und aus der Wissenschaft, setzen Sie sich auch mit den Landjugendverbänden an einen neuen Runden Tisch und lassen Sie uns über eine nachhaltige Zukunft und Landesplanung sprechen,“ betonte Stöckl.

Die Initiative „Wege zu einem besseren LEP“ ist ein 2018 gegründeter Zusammenschluss von 15 Akademien, Berufs- und Fachverbänden für ländliche Räume und Landesentwicklung. Sie haben ein Memorandum formuliert, mit dem sie einen Vorschlag für einen Weg zu einem besseren Landesentwicklungsprogramm in Bayern vorschlagen.