Energie

Neue Förderrichtlinien im Bundesprogramm Energieeffizienz

BLW
am Mittwoch, 15.09.2021 - 16:55

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zwei neue Förderrichtlinien zur Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau im Bundesanzeiger veröffentlicht.

energieeffizienz in der landwirtschaft

Mit dem Programm fördert das Bundesministerium einzelbetriebliche Beratung, Investitionen und Wissenstransfer, um die energiebedingten CO2-Emissionen in der Landwirtschaft und Gartenbau im Rahmen des technisch Möglichen deutlich zu senken. Das Bundesprogramm ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 und des Klimaschutzsofortprogramms 2022 der Bundesregierung. Für 2022 sind dafür rund 48 Millionen Euro im Energie- und Klimafond (EKF) der Bundesregierung vorgesehen.

Das Programm besteht aus zwei Richtlinien, um eine breite Palette an Unterstützungsmöglichkeiten zur Senkung der CO2-Emissionen anzubieten: wie bisher auch schon hat Teil A die landwirtschaftliche Erzeugung zum Schwerpunkt, während Teil B insbesondere die erneuerbare Energieerzeugung für landwirtschaftliche Unternehmen adressiert. Ein deutlich ausgeweiteter Förderbereich ist die technologieoffene Förderung alternativer Antriebe bei landwirtschaftlichen Maschinen -  für landwirtschaftliche Betriebe in Teil A sowie für gewerbliche Maschinenringe und Lohnunternehmen in Teil B. Damit kann die Erstausstattung oder Nachrüstung von Traktoren beispielsweise mit Elektro- oder Biomethanantrieben gefördert werden. Zur Steigerung der Energieeffizienz und Bodenschonung ist zudem die Ausrüstung mit automatischen Reifendruckregelanlagen förderbar.

Ab sofort können Anträge bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt werden. Die beiden Richtlinien bieten mehr Fördermöglichkeiten, verbesserte Förderkonditionen und die Fördervoraussetzungen sind in vielen Bereichen einfacher geworden.

  • Den Text der Richtlinie Teil A ist unter dem Link www.ble-A einzusehen,
  • die Richtlinie Teil B kann unter www.ble.de-B abgerufen werden.
Mit Material von Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft