Engagement

Landjugend setzt sich für Ressourcenschutz ein

Feld
KLJB/Maria Bauer
am Donnerstag, 18.02.2021 - 16:30

Die Katholische Landjugend bewertet Dauergrünland aus ökologischer Sicht als äußerst wertvoll. Der Erhalt der bestehenden Grasnarbe stelle aktiven Umweltschutz dar.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen tagte der Arbeitskreis Landwirtschaft, Ökologie, Verbraucherschutz und Energie (AK LÖVE) der KLJB Bayern online und stellte die neue GAP in den Mittelpunkt seiner Sitzung.

Um aktuelle Informationen über die Materie zu erlangen, konnten Matthias Borst und Stefan Meitinger vom Bayerischen Bauernverband als Referenten gewonnen werden. Sie referierten zu den Entwicklungen und Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Derzeit werde im sogenannten „GAP-Trilog“ zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und EU-Agrarrat die Weichenstellung für die künftige GAP-Reform verhandelt, die ab dem 1. Januar 2023 in Kraft treten soll.

Digitale Gespräche mit der Politik

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Als nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Landesvorsitzende Antonia Kainz aus der Landesstelle. Der Landesvorstand führte Fraktions- und Politikergespräche, die alle digital stattfanden. Sie informierte über den Stand des Projekts „Hitzefrei – Auszeit für die Erde!“, welches in einem Event von 1. bis 3. Juli 2022 seinen Abschluss finden wird. Zudem verwies sie auf die Fastenaktion der KLJB „Entrümpeln“. Es schlossen sich Berichte der Delegierten aus den Landesfachausschüssen an.

Die Mitglieder des AK LÖVE diskutierten den Antrag „Ackerstatus auch ohne Grünlandumbruch erhalten“, über den der Landesausschuss abstimmen wird. Dieser beinhaltet die Forderung der KLJB, dass Ackerflächen, die über mehrere Jahre für den Anbau von Feldfutter genutzt werden, den Ackerstatus behalten können, auch wenn diese nach fünf Jahren nicht erneut arbeits- und kostenintensiv umgebrochen werden.

Die KLJB will damit eine Ressourcenschonung bewirken und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, da Dauergrünland aus ökologischer Sicht äußerst wertvoll ist und somit der Erhalt der bestehenden Grasnarbe aktiven Umweltschutz darstellt.