Ausgleichszahlungen

Kappungsgrenze weiterhin Thema bei den Agrarministern

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Ulrich Graf Portrait 2019
Ulrich Graf
am Montag, 01.10.2018 - 15:02

Bei den geplanten Änderungen für die EU-Direktzahlungen ab 2020 sollen Kappung und Degression Sache der Mitgliedsstaaten sein.

Bei der Agrarministerkonferenz im nordrhein-westfälischen Bad Sassendorf einigten sich Bund und Länder darauf, dass bei den geplanten Änderungen für die EU-Direktzahlungen ab 2020 die Instrumente Kappung und Degression in den Mitgliedsstaaten angewendet werden sollen. Vor allem die ostdeutschen Länderminister zeigten ein Interesse daran, dass sich für Deutschland Regelungen ergeben, durch die die ostdeutschen Agrarstrukturen keine Einschränkungen erhalten.

Mit der Einigung treten nun Bund und Länder geschlossen auf und sprechen sich gegen die Pläne der EU aus, eine Kappung und Degression von Direktzahlungsmitteln EU-weit verpflichtend vorzuschreiben.