EU-Umweltpolitik

EU-Umweltminister für zehnprozentige Flächenstilllegung

Josef Koch
Josef Koch
am Dienstag, 27.10.2020 - 16:52

Die EU-Umweltminister fordern die Kommission auf, schnell Gesetze für die Artenvielfalt vorzulegen.

Bundesumweltministerin

Im Gegensatz zum EU-Agrarrat fiel die Reaktion der EU-Umweltminister auf den Green Deal durchgehend positiv aus. Unter Leitung der deutschen Umweltministerin Svenja Schulze forderten die EU-Mitgliedstaaten die Europäische Kommission auf, ihrer Strategie für die Artenvielfalt bald Gesetzesvorschläge folgen zu lassen.

Die Strategie für die Artenvielfalt müsse zusammen mit der "Farm to Fork"-Strategie in die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) eingebunden werden, halten die EU-Umweltminister in ihren Schlussfolgerungen fest. Doch erst wenn die Gesetze beschlossen sind, sollten sie zur Grundlage der Agrarpolitik gemacht werden.

Die EU-Umweltminister unterstützen deshalb die Ziele der Strategie für die Artenvielfalt, zu denen eine 10%ige Flächenstilllegung gehört. Die EU-Agrarminister nahmen dagegen den Vorstoß der EU-Kommission "zur Kenntnis" und forderten eine gründliche Folgenabschätzung für die Produktion und die Einkommen der Landwirte.

Mit Material von aiz

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