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EU-Haushalt

Einigung über EU-Budget für 2023 erzielt

EU-Haushalt
aiz
am Dienstag, 15.11.2022 - 18:17

Die bereitgestellten Mittel sollen Agrar- und Nahrungsmittelsektor widerstandsfähiger machen

Über den EU-Haushaltsplan für das Jahr 2023 haben sich das Europaparlament, die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission geeinigt. Darin sind 53,6 Mrd. Euro für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und 1,1 Mrd. Euro für den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds vorgesehen. Davon entfallen 40,6 Mrd. Euro auf die Direktzahlungen und die EU-Marktordnung. Die Mittel sollen neben der Unterstützung von europäischen Landwirten und Fischern den Agrar- und Nahrungsmittelsektor widerstandsfähiger machen sowie den notwendigen Spielraum für das Krisenmanagement schaffen, betont die EU-Kommission.

Gesamte EU-Haushalt 2023 beläuft sich auf 186,6 Mrd. Euro

Für den gesamten EU-Haushalt 2023 sieht die Einigung Mittel für Verpflichtungen in Höhe von 186,6 Mrd. Euro und Mittel für Zahlungen in Höhe von 168,7 Mrd. Euro vor. Damit könnten auch "erhebliche" Beträge zur Unterstützung der Ukraine sowie die von den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs betroffenen Nachbarländer und EU-Mitgliedstaaten mobilisiert werden. Darüber hinaus soll der Haushaltsplan zur nachhaltigen Erholung von der Coronavirus-Pandemie beitragen und Investitionen in ein grüneres, stärker digitalisiertes und widerstandsfähigeres Europa in Gang setzen.
 
"Mit dem vereinbarten Haushalt werden Mittel dorthin gelenkt, wo sie am meisten bewirken können. Dabei wird dem dringendsten Aufbaubedarf der EU-Mitgliedstaaten und unserer Partner weltweit Rechnung getragen", betont die EU-Kommission.