Antragsfristen

Bundesprogramm Wolf verlängert

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Ulrich Graf
am Freitag, 20.09.2019 - 08:43

Ferner wird die Grenze für beihilfefähiges Grünland- oder Dauergrünland von bislang 40 auf 60 ha angehoben. Die Fläche muss sich im Eigentum befinden oder gepachtet sein.

Ursprünglich ist die Antragsfrist zum 31. August 2019 ausgelaufen. Jetzt gibt es ein erneutes Intervall vom 16. September bis zum 10. Oktober 2019. Über das Programm können Wanderschäfer einmalig für das Haushaltsjahr 2019 für Maßnahmen zum Schutz von Herden vor dem Wolf eine Förderung von 36 Euro je Schaf pauschal in Wolfs- oder Wolfspräventionsgebieten beantragen.

Bei einer ersten überschlägigen Prüfung der Eingänge bis zum 31. August hat das Bundeslandwirtschaftsministerium festgestellt, dass es offensichtlich eine Reihe von Wanderschäfer gibt, die aufgrund ihres Flächenzuschnitts nicht von der derzeitigen Richtlinie erfasst wurden. Aufgrund der vergleichbaren Problemsituation dieser Betriebe wurde die Richtlinie in ihrem Flächenbezug angepasst, also die Grenze von 40 auf 60 ha angehoben. Damit soll auch diesen Betrieben eine Chance gegeben werden, von dem Bundesprogramm zu profitieren.

Ebenso hat das Bundesprogramm aufgrund der kurzen Antragsfrist nicht alle potentiellen Betriebe erreicht. Auch hier soll die Gelegenheit zu einer verlängerten Antragsstellung gegeben werden.

Die Abwicklung und Umsetzung der Förderrichtlinie erfolgt wiederum durch die Bundesanstalt für Landschaft und Ernährung (BLE). Die Freischaltung und die Antragsunterlagen gibt es auf der BLE Website unter www.ble.de/Bundesprogramm_Wolf .

Die nach dem 16. September 2019 eingehenden Anträge werden nach Eingangsdatum bewilligt bis die verfügbaren Haushaltsmittel erschöpft sind.