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Tierschutz

Bündnis überreichte Forderungspapier an Umweltminister

Josef koch
Josef Koch
am Montag, 16.05.2022 - 15:57

Das Aktionsbündnis Wolfsmanagement nutzte die Gelegenheit, dass sich die Umweltminister der Bundesländer wieder persönlich trafen.

Aktionsbündnis Wolf_umk_12-05-2022

Das Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement hat bei dem Treffen der Umweltminister der Bundesländer (UMK) am 12. Mai sein „Forderungspapier für ein aktives Wolfsmanagement“ überreicht. Darin fordert das Bündnis ein Wolfsmanagement, das die Bestandsregulierung der Wölfe ermöglicht. Niedersachsen hat in diesem Jahr den UMK-Vorsitz.

„Wir fordern in unserem Papier klare Aussagen zum Erreichen des günstigen Erhaltungszustands, ein eindeutiges Bekenntnis zur Weidewirtschaft mit Ausschlussgebieten für Wölfe und eine kontrollierte Ausbreitung von Wölfen durch bestandsregulierende Jagd festgelegt werden“, erklärte dazu Jörn Ehlers, Sprecher des Aktionsbündnisses und niedersächsischer Landvolk-Präsident.

Fast 4.000 Wolfsrisse an Weidetieren

Laut Deutschem Bauernverband will das Aktionsbündnis damit auf die prekäre Situation für Weidetierhaltern im Zuge der Ausbreitung des Wolfes aufmerksam machen. Zuletzt fast 4.000 Wolfsrisse an Weidetieren im Jahr 2020 zeigen den dringenden Handlungsbedarf für ein aktives Wolfsmanagement, so der DBV.

Allerdings stand das Thema Wolf bei der UMK nicht auf der Tagesordnung.

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