Marketing

Branchenkommunikation Milch: Neue Geschäftsführerin ab Mai

Josef Koch
Josef Koch
am Mittwoch, 07.04.2021 - 15:37

Neue Kommunikationschefin plant umfangreiche Werbekampagnen. Die Milch soll digitaler werden und junge Leute ansprechen.

Wriedt-Kerstin-Initiative Milch

Die Branchenkommunikation Milch hat eine Geschäftsführerin. Kerstin Wriedt wird ihren Job in knapp vier Wochen, am 1. Mai bei der neu gegründeten Initiative Milch GmbH antreten. Das teilt der Milchindustrie-Verband (MIV) in seinem „Milch-Politikreport März mit. Die 49-jährige Ökotrophologin hat in ihrer Agenturlaufbahn an der Seite von Unternehmen und Marken der Ernährungswirtschaft vielfältige Kampagnen entwickelt und umgesetzt. Wriedt hat dabei immer wieder Berührungspunkte zu den Themen der Land- und Milchwirtschaft gehabt, die sie nun zu ihrem zentralen Anliegen macht.

„Ich sehe zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Kategorie Milch, um mit unseren Zielgruppen in den Dialog zu treten und sie auf überraschend neue Weise anzusprechen – zu den zukunftsgerichteten Themen, die ihnen wichtig sind und auf den Plattformen, die sie nutzen,“ so Kerstin Wriedt.

Wriedt gilt laut MIV als ausgewiesene Kommunikations-Profi, Sie leitete zuletzt die deutsche Brand Practice der Agentur BCW. Zusammen mit dem Partner fischerAppelt, Deutschlands größter Kommunikationsagentur, wird die Initiative die deutschen Verbraucher:innen für das „Weiße Wunder“ begeistern.

Milch soll digitaler werden

Die neue Offensive wird ihre Vorzüge und ihre Bedeutung für eine ausgewogene Ernährung wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, verspricht Wriedt. Die Kampagne werde die Milch zelebrieren und die unendlichen Möglichkeiten ihrer Verarbeitung.

Nach Auffassung der künftigen Geschäftsführerin braucht Mich ein "langfristiges Narrativ".  Dazu will sie Filme, Pressearbeit, Geschichten, Plakatkampagnen, Aktivitäten in den sozialen Medien nutzen, um in den kommenden Jahren das „Weiße Wunder“ zurück auf die Bühne zu bringen. Als Ziel sieht die Kommunikationsexpertin nicht einen kurzfristig steigenden Milchkonsum, sondern langfristiges Vertrauen für den "Klassiker Milch“ zu schaffen. Die Milch müsse digitaler werden, sie müsse die Sprache der jungen Menschen sprechen, auch für junge Familien sei das nötig, so Wriedt.