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Waldpolitik

Ampel-Koalition: Holzbauinitiative ist wichtiger Baustein

Josef koch
Josef Koch
am Mittwoch, 01.12.2021 - 08:05

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) ist gespannt, wie SPD, Grüne und FDP ihren Koalitionsvertrag umsetzen.

Waldarbeit-Harvester

Die Förderung des Rohstoffs Holz wird nach Ansicht des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR) ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Klimaziele der künftigen Bundesregierung sein. Daher findet es DFWR-Präsident Georg Schirmbeck gut, dass dies im Koalitionsvertrag mit der Ankündigung einer Holzbauinitiative und der damit verbundenen Unterstützung regionaler Wertschöpfungsketten zum Ausdruck kommt.

In der konkreten Ausgestaltung bedeute dies, dass Wälder weiterhin aktiv und nachhaltig bewirtschaftet werden müssten. Der Gesetzgeber müsse Rahmenbedingungen schaffen, mit denen die Ziele der Koalitionäre in Einklang mit der gelebten Praxis der Forstbetriebe in Deutschland umsetzbar seien. „Die neue Bundesregierung muss zudem anerkennen, dass Holz ein wichtiger Energieträger ist, der als Substitut bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen eine große Rolle im Mix des Angebots an Biomasse spielt“, sagte Schirmbeck.

Trauen Sie Cem Özdemir zu, die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) umzusetzen?

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Auf wissenschaftlichen Grundlagen aufbauen

Eine wichtige Aufgabe der neuen Bundesregierung sei es, den Anteil an CO2-Emissionen deutlich zu senken und damit die Ursachen für die Waldschäden der letzten Jahre zu bekämpfen. Für den Erhalt klimastabiler Wälder ist es laut Schirmbeck notwendig, auf wissenschaftlichen Grundlagen aufzubauen, die beispielsweise durch das jüngste Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Waldpolitik geschaffen worden sind: Aus- und Weiterbildung, Waldmanagement, Forschung und Bewirtschaftung müssten zusammen und im Einklang mit der forstwissenschaftlichen Forschung und den zwei Millionen privaten und öffentlichen Waldbesitzenden gedacht werden, um Deutschlands Wälder zukunftsfest zu machen.

Der DFWR will mit dem designierten Bundesminister Cem Özdemir konstruktiv zusammenarbeiten. Nach Auffassung von Schirmbeck wird mit Özdemir ein erfahrener Bundespolitiker aus der ersten Reihe dieses wichtige Ressort leiten und im Sinne einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung den Dialog zwischen Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen.

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