Marktlage

Wenig Entspannung am Kartoffelmarkt

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am Donnerstag, 25.07.2019 - 09:49

Ein früh geräumter Bestand an Lagerkartoffeln sorgte für eine sehr zügige Umstellung auf Importware.

Speisefrühkartoffel

Die knappe Versorgungslage – nicht nur in Deutschland - sorgte für stetigen Bedarf, so dass sich kein Überangebot entwickelte und Importware zu sehr hohen Preisen bezogen werden musste. Das spiegelte sich auch am heimischen Frühkartoffelmarkt wider. Die Erzeugerpreise lagen zum Saisonstart mit durchschnittlich 61,60 €/dt (alle Kochtypen) gut doppelt so hoch als im Vorjahr.

Deutschlandweit startete die Saison Mitte Juni auf einem Spitzenpreisniveau von gut 75 €/dt. Trotz einer weiterhin nicht zu umfangreichen Versorgung im Inland zeigt der Erzeugerpreistrend nach unten. Die Ertragserwartungen konnten in Bayern bisher häufig nicht erfüllt werden. Der kühle Mai und gebietsweise Frost hatten das Wachstum gedämpft, es kam je nach Sorte mehr kleinfallende Ware an den Markt.