Markt - tierische Produkte

Preiseinbrüche durch Corona

Andreas Löbhard
am Donnerstag, 07.01.2021 - 10:27

Lockdown-Maßnahmen hatten den Absatz im Außer-Haus-Verzehr stark eingeschränkt.

Markt tierisch

Die Entwicklung der bayerischen Erzeugerpreise für tierische Produkte stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Die Lockdown-Maßnahmen hatten den Absatz im Außer-Haus-Verzehr stark eingeschränkt.

Am Schlachtrindermarkt gab es bei den Schlachtkühen mit 2,77 €/kg SG deutliche Preisabschläge (–7,4 %) zu verzeichnen, während sich die Jungbullenpreise (3,63 €/kg SG) auf Vorjahresniveau bewegten. Ein Fleckviehstierkalb zur Weitermast kostete bei stark schwankenden Preisen durchschnittlich 4,50 €/kg (–15 ct/kg).

Durch Corona-bedingte Schließungen von Schlacht- und Zerlegebetrieben sowie dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest hatten die Erzeugerpreise für Schlachtschweine (1,62 €/kg SG) und Ferkel (ca. 57 €/Tier) drastische Einbrüche (–9,0 % bzw. –11,2 %) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Die Milchpreise hatten sich um durchschnittlich 2,2 % reduziert.

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