Futtermittel

Ölschrotpreise schießen in die Höhe

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Externer Autor
am Donnerstag, 18.03.2021 - 09:21

Die Preisentwicklung der Ölschrote zeigt seit dem Tiefstand im August 2020 von Monat zu Monat deutlich nach oben.

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Für GVO-freie Ware (Raps-/Non GMO Sojaschrot) erhöhten sich die Forderungen bis in den März hinein. Non GMO Sojaschrot 48 % erreichte in Bayern mit knapp 630 EUR/t ein Spitzenniveau und verteuerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 40 % (+182 €/t). Rapsschrot kostete im laufenden Monat gut 26 EUR/t mehr als im Vormonat und liegt 44 % (+115 EUR/t) über den Bezugspreisen im März 2020.

Der mächtige Anstieg der Rapspreise hatte diese Entwicklung zusätzlich angetrieben. Einzig die Abgabepreise für Sojaschrot (GVO-Ware) hatten zu Beginn dieses Monats nachgegeben (-6 %). Die Einkaufspreise bewegen sich mit rund 470 EUR/t aber weiterhin knapp 120 EUR/t bzw. 32 % über dem Vorjahreszeitraum. Ähnlich hohe Sojaschrotpreise mussten im Frühjahr 2014 bezahlt werden.