Futtermittel

Ölschrote kräftig verteuert

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am Mittwoch, 18.11.2020 - 17:31

Bei der jüngsten Futtermittelpreiserhebung im November setzte sich der feste bis steigende Preistrend aus dem Oktober in Bayern fort.

Sojanotierungen

Höhere Futtergetreidepreise und kräftige Preissteigerungen bei Raps und vor allem Sojabohnen lassen die Abgabepreise der Futtermittelindustrie weiter ansteigen. Für viehhaltende Betriebe bedeutet das neben den bereits entstehenden Erlöseinbußen aufgrund der angespannten Vermarktung eine weitere finanzielle Belastung.

Am deutlichsten verteuert hatten sich im November die Sojaschrotpreise mit rund 9 % gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet das eine Preissteigerung von fast 30 %. Der Preisvorteil bzw. die Preisdifferenz bei Rapsschrot hat sich dadurch im Verhältnis zum Sojaschrot erhöht. Dennoch liegen die Forderungen für Rapsschrot im November knapp 7 % über Vormonat und rund 13 % höher als im November 2019.