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Preise für Futter und Energie

Kostenexplosion bei Betriebsmitteln

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am Donnerstag, 17.02.2022 - 14:23

Die Betriebsmittelpreise hatten sich bereits im Vorjahr drastisch verteuert. Auch im neuen Jahr setzte sich die stark anziehende Entwicklung fort.

Betriebsmittel

Die Einkaufspreise bewegten sich dabei teils auf Rekordniveau. Bei Mineraldünger lagen die Forderungen für Kalkammonsalpeter bei rund 632 EUR/t und lagen damit um rund 293 EUR/t bzw. 87 % über Vorjahr und um rund 392 EUR/t bzw. 164 % höher gegenüber dem 5 Jahresmittel.

Um rund 35 Cent (28 %) über dem 5-Jahresmittel höhere Energiekosten konnten im Januar 2022 bei Diesel mit rund 159 Cent/Liter inkl. Steuern festgestellt werden.

Die eiweißreichen Futtermittel Rapsschrot und Non-GMO Sojaschrot kosteten mit rund 449 bzw. 754 EUR/t deutlich mehr als in den Vorjahren. Während im Ackerbau die Kostensteigerungen teilweise über hohe Erzeugerpreise kompensiert werden können, verschärft sich die Krise im Schweine- und Ferkelbereich dadurch zusätzlich.