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Diskussion um Haltungsform

Haltungskennzeichnung: Infos zu Zahlungen des LEH gefordert

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Redaktion Wochenblatt
am Mittwoch, 26.01.2022 - 15:24

Vorstände und Aufsichtsräte der Bayern MeG wenden sich an Transparenzstelle des QM-Milch.

Milchvieh

Die Vorstände und Aufsichtsräte der Bayern MeG haben sich bei Ihrer virtuellen Sitzung am 26.01.2022 intensiv mit dem Thema Haltungsformkennzeichnung beschäftigt.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Milcherzeuger die Zunahme der Produktionsanforderungen einerseits und die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung andererseits mit großer Skepsis bewerten. Da diese Voraussetzungen schon mehrere Jahre die Perspektiven der deutschen Milcherzeugung überlagern, ist der Punkt erreicht, an dem die Milchmengen in Deutschland sinken.

Mit der Haltungsformkennzeichnung scheint es in der deutschen Milchwirtschaft eine Zäsur zu geben. Vorsitzender Herbert Maier fasst dies zusammen: „Wir werden die unterschiedlichen Systeme und Herangehensweisen genau beobachten und uns nicht scheuen, Spreu von Weizen bei den Vertragsverhandlungen zu trennen.“

Die Führungskräfte der Bayern MeG waren sich darüber einig, dass erst nach einer klaren Kosten-Nutzen-Analyse eine breite Empfehlung zur Teilnahme an den jeweiligen Programmen ausgesprochen werden kann.

In diesem Kontext haben sich die Vorstände und Aufsichtsräte an die Transparenzstelle des QM-Milch gewandt und Informationen über Zahlungen des Lebensmitteleinzelhandels für QM+ nach dem Programmstart an die mit der Bayern MeG vertraglich verbundenen Molkereien gefordert. Nur dadurch wird es ermöglicht, die Weitergabe an die betreffenden Milcherzeuger plausibel nachvollziehen zu können.

Mit Material von Bayern MEG