Rindfleisch

EU-Jungbullenpreise eingebrochen

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am Dienstag, 28.04.2020 - 14:52

Der europäische Jungbullenmarkt steht seit Mitte März erheblich unter dem Einfluss der Corona-Krise.

Fleischpreis

Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben das öffentliche Leben national und in der EU merklich eingeschränkt. Der Rindfleischhandel ist aufgrund des weggebrochenen Außer-Haus-Verzehrs davon stark betroffen.

Die Jungbullenpreise hatten in der zweiten Märzhälfte EU-weit nachgegeben. In Irland war der Preisrückgang mit gut 6 % (22 Cent/kg) am deutlichsten ausgefallen. Französische Jungbullen verzeichneten die geringsten Preisveränderungen.

Im gleichen Zeitraum wurden dort die Bullenpreise um knapp 4 % (14 Cent/kg) abgeschlagen. Im EU-Durchschnitt sind die Jungbullenpreise um fast 5 % reduziert worden und liegen im bisherigen Jahresmittel rund 3 % (10 Cent/kg) hinter dem niedrigen Vorjahresniveau zurück. In Bayern sind seit Mitte März die Jungbullenpreise um 5,5 % (20 Cent/kg) gefallen.