Weltweites Angebot

China hebt Maisbestände

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am Mittwoch, 14.11.2018 - 15:25

Für Überraschungen in der November-Schätzung des USDA zur weltweiten Angebots- und Produktionsschätzung für 2018/19, sorgte der neue Agrarzensus der Volksrepublik China.

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Dieser ließ mit deutlichen Aufwärtskorrekturen bei der nationalen Getreidestatistik die globalen Maisvorräte in die Höhe steigen. Mit einer erhöhten Weltproduktion um 30 Mio. t auf 1,098 Mrd. t, kletterten die globalen Endbestände auf rund 308 Mio. t nach oben (+150 Mio. t gegenüber Vormonatsschätzung). Die internationalen Börsen ignorierten die neuen Zahlen aus China weitestgehend, so dass ein Abrutschen der Kurse ausblieb. Ohne den „China-Effekt“, hat das USDA ansonsten nur kleinere Korrekturen vorgenommen, vor allem die australische Weizenproduktion wurde dürrebedingt auf 17,5 Mio. t (-1 Mio.t) verringert. Auch für US Soja und Mais wurden die Produktionsmengen reduziert, die US-Endbestände für Mais wurden in Folge um ca. 2 Mio. t auf 44,1 Mio. t nach unten korrigiert.