Fleischmarkt

Ausgeglichener EU-Schlachtschweinemarkt

aiz
am Dienstag, 18.05.2021 - 11:21

Notierungen tendieren in Österreich und Deutschland nach oben.

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Wien - Während die meisten EU-Länder ihre nationalen Schweinemarkt-Notierungen unverändert in die neue Woche schreiben, setzt das von der Schweinepest gebeutelte Deutschland mit +4 Cent ein interessantes Lebenszeichen. Die Erzeugergemeinschaften hoffen nun, dass dieser Anstieg nicht durch eine Hauspreispolitik namhafter Abnehmer konterkariert wird.

Spanien - aktuell europäischer Schweinepreis-Spitzenreiter wegen der zuletzt lukrativen Exportgeschäfte nach China - berichtet von einem gestiegenen Preisdruck beim Asiengeschäft. Die Mittelmeerländer setzen nun ihre Hoffnungen auf den Neustart des Sommertourismus.

In Österreich zeigt sich trotz verkürzter Schlachtwoche der Lebendmarkt geräumt. Tendenziell auf mittlerweile 98,3 kg sinkende Schlachtgewichte bestätigen auch den flotten Abfluss der schlachtreifen Tiere Richtung Schlachthoframpe, berichtet Johann Schlederer, Geschäftsführer der Schweinebörse.