Holzverkauf

Fichteneinschlag: 75 fm Freigrenze auch bei Buchführung

Bagatellgrenze
Sepp Kellerer
Sepp Kellerer
am Mittwoch, 16.06.2021 - 10:37

Aus einem aktuellen Schreiben des Bundeslandwirtschaftsministeriums geht hervor, dass die Bagatellgrenze erweitert wurde.

Bei der Einschlagsbeschränkung für Fichte wurde eine Bagatellgrenze für nicht buchführungspflichtige Forstbetriebe geschaffen. Dies wird nun auch auf buchführungspflichtige Kleinprivatwaldbetriebe erweitert.

In einem aktuellen Schreiben des Bundeslandwirtschaftsministeriums heißt es: „Demzufolge können auch buchführungspflichtige Land- und Forstbetriebe, die einen forstlichen Betriebsteil ohne anerkannten amtlichen Hiebssatz bewirtschaften, ordentliche Fichtenholzeinschläge bis zu einer Höhe von maximal 75 Erntefestmeter ohne Rinde je Betrieb tätigen, ohne gegen die Regelungen der HolzeinschlBeschrV2021 bzw. des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes zu verstoßen. Gleichzeitig ist sicher zu stellen, dass in dem Bezugsgebiet des Einschlags (Forstrevier, Gemeinde, innerhalb der Forstbetriebsgemeinschaft) die Einschlagsbeschränkung insgesamt gemäß der HolzeinschlaglBeschrV2021 eingehalten wird.“