Weidesaison

Weidetiere sind keine Streicheltiere

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Ulrich Graf
Ulrich Graf
am Dienstag, 27.04.2021 - 11:32

Bayerns Landwirtschaftsministerin Kaniber fordert im Umgang mit Weidetieren zu Rücksicht und Umsicht auf.

München – In den kommenden Wochen startet in Bayern wieder die Weidesaison. Vor allem Wanderer kommen immer wieder über Weideflächen. "Da ist Rücksicht und Umsicht mit den einzelnen Tieren enorm wichtig“, sagte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber anlässlich des Tags der Weidetiere am 25. April.

Dabei sollten die Erholungssuchenden stets darauf achten, dass Tore und Gatter geschlossen bleiben. Während Jungrinder neugierig und stürmisch sind, verteidigen Mutterkühe ihre Kälber impulsiv. „Ich bin immer wieder über Meldungen verwundert, bei denen Erholungssuchende Weidetiere scheinbar mit Streicheltieren verwechseln. Wir alle sollten fremden Tieren mit Vorsicht und Respekt begegnen und sie auch nicht füttern“, so die Ministerin weiter.

Mit dem Auto nicht die Wege versperren und Hundkot entfernen

Erholungssuchende, die sich mit dem Auto auf den Weg zu ihrem Ausflugsziel machen, sollten beachten, dass Wald- und Feldwege oder Wiesen- und Ackerränder nicht als Parkplätze geeignet sind. Wildes Parken beeinträchtigt die Landwirte bei ihrer täglichen Arbeit enorm. „Lassen Sie uns einfach wieder mehr Rücksicht aufeinander nehmen“, so die Ministerin.

Da nicht nur die Weidesaison startet, sondern auch Futterflächen wieder gemäht werden, sollten Hundehalter auf die Hinterlassenschaften ihrer Hunde besonders achten. Kot hat auf Wiesen und Weiden nichts zu suchen.