Tierseuche+++update+++

Schweinepest: Potsdamer Verdachtsfall nicht bestätigt

Josef Koch
Josef Koch
am Samstag, 09.01.2021 - 12:00

Entwarnung. Die Afrikanische Schweinepest hat sich in Groß Glienicke nach eingehenden Untersuchungen nicht bestätigt.

Ortsschild Potsdam-Groß Glienicke

Den Verdacht der  Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein-Kadaverfund in Potsdam Groß Glienicke hat das Nationale Referenzlabor nicht bestätigt. Durch umfangreiche, zusätzliche Untersuchungen des übersandten Schwarzwildkadavers konnte das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) Afrikanische Schweinepest ausschliesen. Das teilt das Brandenburger Gesundheitsministerium heute (9.1.) mit. 

Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP Krisenstabs, ist sehr froh und erleichtert über dieses Ergebnis! Sie dankt dem Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes Brandenburg für das schnelle und professionelle Handeln.

"Ich danke außerdem der Stadt Berlin, der Landeshauptstadt Potsdam und den umliegenden Landkreisen, die innerhalb kürzester Zeit alle notwendigen Vorbereitungen getroffen und damit gezeigt haben: alle sind auf den Ernstfall vorbereitet", so die Krisentstableiterin.

Denn klar sei: die Afrikanische Schweinepest könne auch durch den Menschen über weite Strecken getragen werden. Heyer-Stuffer rät, nach wie vor sehr wachsam sein, um eine Verbreitung des Virus aus mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Gebieten zu verhindern.

Bei einem Kadaverfund in Groß Glienicke (Potsdam) hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg am 7.1. den ASP-Verdacht festgestellt. Der Tier-Kadaver wurde gestern in das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) in Riems zur weiteren Abklärung transportiert. Der Fund lag außerhalb der bisherigen Restriktionszonen.