++Update 25.11.2020+++

Schweinepest: Fallzahl ist auf 184 gestiegen

Josef Koch
Josef Koch
am Mittwoch, 25.11.2020 - 17:00

Weitere vier Fälle von Afrikanischer Schweinepest verlängern die Durststrecke zum Status "virusfrei". Den hat Belgien nun erreicht.

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute (25.11.) bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus den bestehenden Kerngebieten in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 176 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg:

Zusammen mit den acht Fällen in Sachsen, steigt die Zahl der bundesweiten ASP-Fälle auf 184. Bayern hat inzwischen seine Bekämpfungsmaßnahmen intensiviert.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 144
Landkreis Märkisch-Oderland 18
Brandenburg gesamt

176

Landkreis Görlitz 8
Sachsen gesamt 8
Deutschland 184
  Stand: 25. November 2020

Sehen Sie Bayern gut vor der Afrikanischen Schweinepest geschützt?

glaube ich überhaupt nicht
42% (151 Stimmen)
bin sekptisch
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24.11.2020: Fallzahl ist auf 180 gestiegen

Während Belgien nun wieder als "ASP-frei" gilt, haben bayerische und deutsche Schweinehalter noch einen langen Weg vor sich. Erneut hat am 23.11. das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – in Brandenburg bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 172 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Zusammen mit den acht Fällen in Sachsen, steigt die Zahl der bundesweiten ASP-Fälle auf 180, meldet das amtliche TierSeuchenInformationsSystem (TSIS). 

Bayern hat inzwischen seine Bekämpfungsmaßnahmen intensiviert.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 141
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt

172

Landkreis Görlitz 8
Sachsen gesamt 8
Deutschland 176
  Stand: 23. November 2020

23.11.2020: 176 Fälle in Deutschland bestätigt

Am vergangenen Freitag (20.11.) hat das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – in Brandenburg bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 167 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Ein weiterer Fall kam im sächsischen Landkreis Görlitz dazu. Damit steigt die Zahl der bundesweiten ASP-Fälle auf 176, meldet das amtliche TierSeuchenInformationsSystem (TSIS). 

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 137
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt

168

Landkreis Görlitz 8
Sachsen gesamt 8
Deutschland 176
  Stand: 20. November 2020

20.11.2020: 170. Fall bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat in Brandenburg bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt.

Die Fälle stammen aus den Kerngebieten der Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree (Sembten) und dem neu eingerichteten Kerngebiet Oder-Spree und Dahme-Spreewald. Damit gibt es jetzt insgesamt 163 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 132
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt 163
Landkreis Görlitz 7
Sachsen gesamt 7
Deutschland 170
  Stand: 19. November 2020

Weiße Zone fast eingerichtet

Die erste Weiße Zone steht laut Brandenburgs Gesundheitsministerium kurz vor ihrem Abschluss: knapp zwölf von insgesamt 125 Zaunkilometern müssen noch gebaut werden, dann ist die doppelte Umzäunung des Kerngebiets um den ersten Fundort bei Neuzelle im Landkreis Oder-Spree geschlossen.

Das Gebiet wurde inzwischen mehrfach nach Fallwild abgesucht. Allein in Oder-Spree unterstützten in den vergangenen Wochen rund 100 Angehörige der Bundeswehr. Dabei wurde eine Fläche von 176 Quadratkilometern abgesucht und die Soldatinnen und Soldaten legten rund 30.000 Marschkilometer zurück.  Sobald auch der innere Ring endgültig geschlossen ist, beginnt das Land mit der Entnahme der Wildschweine. Zudem können dann auch die Einschränkungen in Land- und Forstwirtschaft innerhalb des eingezäunten Gebietes sukzessive aufgehoben werden.

19.11.2020: 164. Fall in Deutschland bestätigt

In Sachsen wurden zwei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) im bisherigen Restriktionsgebiet bestätigt. Insgesamt sind es nun sieben Fälle dort. Bundesweit sind nun 164 Fälle aufgetreten.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 126
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt 157
Landkreis Görlitz 7
Sachsen gesamt 7
Deutschland 164
  Stand: 19. November 2020

18.11.2020: 162. Fall bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 18.11. bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus den bestehenden Kerngebieten im Landkreis Oder-Spree. Damit gibt es jetzt insgesamt 157 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. In Sachsen sind weitere zwei Fälle im Kreis Görlitz bestätigt worden. Damit gibt es nun 162 ASP-Fälle in Deutschland.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 126
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt 157
Landkreis Görlitz 5
Sachsen gesamt 5
Deutschland 162
  Stand: 18. November 2020

15.11.2020: 152. Fall bestätigt

Bei der Fallwildsuche in Sachsen wurden am Wochenende mehrere verendete Wildschweine aufgefunden. Jedes aufgefundene Tier wird beprobt und auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest untersucht. Neben mehreren negativ getesteten Wildschweinen hat das das Friedrich-Loeffler Institut am Wochenende (14. und 15.11.) bei zwei Proben das ASP-Virus nachgewiesen. Damit sind bundesweit nun 152 Fälle bestätigt.

Bei den Funden handelt es sich um zwei Knochenfunde, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe befanden. Der Fundort befindet sich in der Gemeinde Podrosche nahe der polnischen Grenze und ca. 8 km vom Erstausbruchsgeschehen in Pechern/Krauschwitz entfernt.

Nach der Festlegung der Restriktionszonen wird seit dem 11. November 2020 gezielt und verstärkt nach toten Wildschweinen gesucht (Fallwildsuche). Aktuell waren zuletzt 11 Suchstaffeln mit über 150 Personen im gefährdeten Gebiet im Landkreis Görlitz im Einsatz.

Voraussichtlich wird Ende dieser Woche das gesamte gefährdete Gebiet abgesucht sein so Gesundheitsministerin Petra Köpping. Dann werde man einen ersten Überblick haben, von welcher Verbreitung des Virus auszugehen ist. In Abhängigkeit von diesen Ergebnissen wird die Fallwildsuche dann zielgerichtet fortgesetzt werden.

12.11.2020: 150. Fall in Deutschland bestätigt

In Brandenburg wurden am 12.11. drei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bestätigt. Die Funde der infizierten Wildschweine waren alle im Landkreis Oder-Spree. Damit erhöhen sich die ASP-Fälle in Brandenburg auf 149. Bundesweit sind es damit nun 150.

11.11.2020: 147 Fälle bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 11.11. bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen von der Oder-Insel im Kerngebiet des Landkreises Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 146 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. In Sachsen bleibt es bisher bei einem Fall.

Bereits am Vortag erhöhte sich die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg auf 143.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 117
Landkreis Märkisch-Oderland 15
Brandenburg gesamt 146
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 147
  Stand: 11. November 2020

9.11.2020: 142 Fälle bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute (9.11.) bei acht weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree. Damit gibt es jetzt insgesamt 141 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 116
Landkreis Märkisch-Oderland 11
Brandenburg gesamt 141
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 142
  Stand: 9. November 2020

6.11.2020. 134 Fälle bestätigt

In Brandenburg steigt die Zahl der Wildschweinefunde, die mit  Afrikanischer Schweinepest infiziert sind, weiter an. Am Donnerstag, 5.11.2020, hat das das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) 3 Fälle im Kreis Oder-Spree bestätigt, am Freitag, 6.11.2020, kamen 6 Fälle im Kreis Märkisch-Oderland hinzu.

Deutschlandweit erhöht die Zahl nun auf 134 ASP-Fälle.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 106
Landkreis Märkisch-Oderland 13
Brandenburg gesamt 133
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 134
  Stand: 6. November 2020

04.11.2020: 125 ASP-Fälle bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat erneut bei einem Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Bayern verstärkt seine ASP-Abwehrmaßnahmen.

Der Fall trat im Hotspot-Landkreis  Oder-Spree auf. Dort sind bisher 83 Prozent der ASP-Fälle in Brandenburg aufgetreten.

Damit gibt es jetzt insgesamt 124 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. Zusammen mit dem Fall in Sachsen sind es bundesweit nun 125 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 103
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 124
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 125
  Stand: 4. November 2020

2.11.2020: 124 Fälle bestätigt.

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat jetzt bei sieben weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Davon stammen sechs aus dem Landkreis Oder-Spree, davon zwei aus dem ersten Kerngebiet und vier aus dem neuen dritten Kerngebiet bei Friedland/Klein Briesen. Und ein Fall kommt aus dem Landkreis Spree-Neiße aus dem ersten Kerngebiet.

Damit gibt es jetzt insgesamt 123 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. Zusammen mit dem Fall in Sachsen sind es bundesweit nun 124 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 102
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 123
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 124
  Stand: 2. November 2020

31.10.2020: Schweinepest rückt näher an Bayern ran

Wildschweine

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist am 31.10.2020 erstmals auch bei einem Wildschwein in Sachsen aufgetreten. Das meldte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL). Das Tier wurde auf einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz.

Wie zuvor schon in Brandenburg greifen nun die Vorgaben der Schweinepest-Verordnung. Die zuständige Behörde in Sachsen muss nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehört, Zonen mit besonderen Schutzmaßnahmen auszuweisen. Das BMEL steht in engem Kontakt mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS).

Außerdem will das BMEL den zentralen Krisenstab Tierseuchen mit Vertretern von Bund und Ländern unter Leitung der Staatssekretärin, Beate Kasch, erneut einberufen.

Mit weiteren zwei positiven Wildschweinfunden, die gestern aus Brandenburg gemeldet wurden, erhöht sich die Gesamtzahl der nachgewiesen ASP-Fälle in Deutschland auf insgesamt 117.

30.10.2020: Elf weitere Fälle bestätigt

In früheren Meldungen ordnete das Bundeslandwirtschaftsministerium die infizierten Schweine stets den Kerngebieten zu. Die Nennung des Restriktionsgebiet kann als Hinweis gewertet werden, dass eine neue Ausbreitungsstufe im Infektionsgeschehen erreicht ist.

Mit den elf neuen Fällen von Afrikanischer Schweinepest (ASP) steigt die Zahl auf 114, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 94
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 114
  Stand: 30. Oktober 2020

28.10.2020: Die 100 sind überschritten

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Immer wieder neue Wildschweinefunde mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) verlängern die Zeit, bis Deutschland wieder als ASP-frei gilt. Das ist erst der Fall, wenn ein Jahr lang keine ASP-Fälle mehr auftreten.

Am 28. Oktober hat indes das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – die Tierseuche in den entsprechenden Proben von neun Wildschschweinfunden nachgewiesen.  Alle Tiere stammen aus dem ersten Kerngebiet (Landkreis Oder-Spree). Damit steigt die Zahl der Fälle auf 103 Funde.

Im Gegensatz zum benachbarten Polen sind die Hausschweinbestände in Deutschland nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

27.10.2020: 94 Fälle bestätigt

Bisher beschränken sich die Wildschweinfunde auf das ausgewiesene Gefährdungsgebiet. Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 27.10.2020 bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Davon stammen zwei aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und eins aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 94 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 74
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 94
  Stand: 27. Oktober 2020

 

Deutlich schlimmer wütet die ASP in Polen. Dort wurden nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde bis Ende der vergangenen Woche 3.413 ASP-Fälle bei Wildschweinen bestätigt. 2019 waren es im kompletten Jahr noch 2.500 Fälle. 

Im Nachbarland sind auch Hausschweinebestädne betroffen. Wie Nachrichtendienst Agra Europe berichtet, gab es bis 23. Oktober 101 Seuchenfälle in Landwirtschaftsbetrieben registriert. Dem standen lediglich 48 Ausbrüche im gesamten Jahr 2019 gegenüber.

 

23.10.2020: 91 Fälle bestätigt

In großen Schritten nimmt die Zahl der mit Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweinfunde wieder zu. In den vergangenen drei Tagen hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 20 erhöht.

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 23. 10. bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Bei allen fünf Fällen handelt es sich um Fallwild. Davon stammen drei ersten dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und zwei aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 91 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 72
Landkreis Märkisch-Oderland 6
Brandenburg gesamt 91
  Stand: 23. Oktober 2020

22.10.2020: Die 90 kommt näher

In den vergangenen zwei Tagen hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 15 erhöht. Damit steigt die Zahl auf 86. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 22.10. bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Ein Tag vorher wurden neun Fälle festgestellt.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 69
Landkreis Märkisch-Oderland 4
Brandenburg gesamt 86
  Stand: 22. Oktober 2020

21.10.2020: Jetzt schon 80 Fälle bestätigt

Mitte der Woche steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) deutlich an. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 21.10. bei neun weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf ASP bestätigt. Davon stammen acht aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und eines aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 80 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 63
Landkreis Märkisch-Oderland 4
Brandenburg gesamt 80
  Stand: 21. Oktober 2020

20.10.2020: 70er Schwelle überschritten

Wildschwein-Rotte

Der Anstieg der Wildschweinefunde, die mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert sind, wächst langsam. Der letzt Fund war vor 6 Tagen festgestellt worden.

Heute (20.10.) ist der amtliche Verdacht der ASP bei einem weiteren Wildschwein in Brandenburg bestätigt worden. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Der Fundort des Wildschweins liegt innerhalb des ersten Kerngebiets – im Landkreis Oder-Spree.

Der ASP-Verdacht bei einer Rotte mit rund 47 Wildschweinen auf der Oderinsel hat sich nicht bestätigt. Die Rotte ist verschwunden. Die Tiere waren zunächst auf der Basis von Drohnenbildern als krank oder tot eingeschätzt worden. Womöglich lagen sie aber einfach auf dem Boden, weil sie schliefen.

Ob sich die Wildschweine noch auf der Insel befinden, konnte der stellvertretende Landrat Friedemann Hanke (CDU) nach Berichten von RBB24 nicht mit Sicherheit sagen. Nun räumt der Vize-Landrat ein, dass es sich um eine Fehleinschätzung handelte.

14.10.2020: 70 Fälle erreicht

Vor dem Wochenende hat das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – am 16. Oktober bei einem weiteren Wildschwein den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich dabei um ein bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) erlegtes Tier. Damit gibt es jetzt insgesamt 70 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 54
Landkreis Märkisch-Oderland 3
Brandenburg gesamt 70
  Stand: 16. Oktober 2020

 

14.10.2020: Es geht auf die 70 zu

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 14. Oktober bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen Funden um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: eines bei Bleyen (Landkreis Märkisch Oderland), zwei bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und eines bei Sembten (Landkreis Spree-Neiße). Damit gibt es jetzt insgesamt 69 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 53
Landkreis Märkis-Oderland 3
Brandenburg gesamt 69
  Stand: 14. Oktober 2020

 

12.10.2020: ASP-Fälle jetzt schon bei 65

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 12. Oktober bei zehn weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen Funden um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: drei bei Wellmitz, fünf bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und zwei bei Sembten (Landkreis Spree-Neiße). Damit gibt es jetzt insgesamt 65 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Schwerpunkt bleibt der Landkreis Oder-Spree mit 51 Fälle, gefolgt vom Kreis Spree-Neiße mit 12 Fällen.Im Kreis Märkisch-Oderland sind es bislang 2 Fälle.

Medienbericht zufolge haben die Suchtrupps per Drohne am Samstag eine Rotte von mehreren Dutzend toten oder kranken Tieren auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz entdeckt. Nach den Drohnenbildern seien 17 Tiere tot und 30 Wildschweine ganz offensichtlich sterbenskrank“, so ein Sprecher des Landkreises. Offen ist, ob die Tiere ASP-infiziert sind.

9.10.2020: Schon 55 bestätigte ASP-Fälle

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Die Tierseuche hat das FLI in den entsprechenden Proben am 9.10.2020 nachgewiesen. Die Gesamtzahl erreicht nun nach gut vier Wochen seit dem ersten Ausbruch am 10. September 55.

 Die Fundorte liegen im ersten Kerngebiet – ein Wildschwein wurde im Landkreis Oder-Spree, das andere im Landkreis Spree-Neiße gefunden.

8.10.2020: 53 Fälle in vier Wochen

Wildschwein-Bergung

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 8. Okotber bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen drei um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: zwei bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und eins in Bleyen (Märkisch-Oderland). Damit gibt es jetzt insgesamt 53 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Der positive Fund in Märkisch-Oderland war bereits stark verwest. Im einer ersten epidemiologischen Untersuchung anhand von Fotos teilte das FLI dem Landeskrisenzentrum-ASP mit, dass dieser Kadaver schätzungsweise mindestens vier Wochen am Fundort gelegen haben musste, bevor er entdeckt wurde. Bei dem Fallwild handelt es sich um eine Bache.  Das Tier lag, versteckt im Dickicht, dicht an der Stelle des ersten Fundes.

Schwerpunkt bleibt der Landkreis Oder-Spree mit 42 ASP-Funden. Im Landkreis Spree-Neiße gab es bisher 9 Fälle, im Kreis Märkisch-Oderland sind es nun 2.

7.10.2020: Zahl der Fälle steigt auf 50

Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat sich der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem weiteren Wildschwein in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in der entsprechenden Probe am 7.10. nachgewiesen.

Der Fundort liegt innerhalb des ersten Kerngebiets. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind laut BMEL nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

3.10.2020: Zahl der Fälle steigt auf 49

Wildschwein-tot-Brandenburg

Der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat sich am Tag der Deutschen Einheit bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen, so das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Fundorte des Fallwilds liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Damit sind nun 49 ASP-Fälle bestätigt.

02.10.2020: Sprung auf 46 ASP-Fälle

Die intensive Fallwildsuche führt in Brandenburg zu weiteren Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute (2.10.) bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 46 bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen im Land Brandenburg.

Bei den sechs neuen ASP-Fällen handelt es sich um Fallwild. Die Kadaver wurden alle innerhalb des bestehenden Kerngebiets im Hotspot Dorchetal im Südwesten von Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) gefunden. Mit bisher 36 Fällen liegt dort der Schwerpunkt. 9 Fälle gab es im Landkreis Spree-Neiße, der zum bisherigen gefährdeten Gebiet gehörte. 1 Fall wurde bisher im Landkreis Märkisch-Oderland entdeckt, rund 60 km von den bisherigen Funden entfernt, aber nahe der polnischen Grenze.

1.10.2020: ASP-Fälle erreichen 40er-Marke

Heyer-Stuffer Anna-Brandenburg

Zwei neue Funde von Wildschweinen, die mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind, meldet das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut.  Beide Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der ASP-Fälle auf 40. Die Leiterin des Landeskrisenstabs Brandenburg, Anna Heyer-Stuffer, geht davon aus, erst am Anfang zu stehen. Die Einschleppung fand wohl schon Anfang Juli statt.

30.9.2020: Neuer Kreis in Brandenburg betroffen

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Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Brandenburg weiter aus. Jetzt hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Fund im Landkreis Märkisch-Oderland offiziell bestäigt. Der Fundort liegt nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt und damit außerhalb des bisher definierten gefährdeten Gebietes. Das Land Brandenburg hat die  bestehenden Schutzzonen und Schutzmaßnahmen entsprechend angepasst, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. 

So wurde um den Fundort ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von circa 15 Kilometern eingerichtet. Der Fundort ist aber nur noch 80 km von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern entfernt. Laut Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnenmacher handele es sich nach derzeitiger Einschätzung um zwei voneinander getrennte Seuchengeschehen. In Westpolen gebe es ein hoch dynamisches Infektionsgeschehen. „Wir brauchen einen festen Zaun entlang der gesamten brandenburgisch-polnischen Grenze, und zwar durchgehend von der Uckermark bis Spree-Neiße“, betonte sie.

Ein weiterer bestätigter ASP-Fall trat zudem im bisherigen gefährdeten Gebiet auf. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 38.

Wie regionale Medien berichten, wurde der Überläufer im Kreis Märkisch-Oderland zunächst in Bleyen, im Bereich zwischen Altem und Neuem Deich, durch einen Jäger erlegt. Beim Aufbrechen des Tiers wurden Veränderungen an den inneren Organen festgestellt, die unter anderem auch durch ASP verursacht werden können.

Der Landkreis hat seit gestern abend (29.9., 18.00 Uhr) den Krisenstab eingerichtet. Die Errichtung des mobilen Schutzzaunes um das Kerngebiet ist in Vorbereitung und wird am Mittwoch (30.9) umgesetzt. Im Falle einer positiven Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut werden über eine Allgemeinverfügung des Landkreises die konkreten Maßnahmen festgelegt.

28.09.2020: 36. ASP-Fall bestätigt

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute, 28. September, bei einem weiteren Wildschwein den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 36 bestätigte ASP-Fälle in Brandenburg. Sie stammen alle aus dem bestehenden Kerngebiet. Die Suche nach toten Wildschweinen im gefährdeten Gebiet geht unvermindert weiter. Das teilte das Potsdamer Verbraucherschutzministerium mit.

Alle 36 infizierte Wildschweine wurden innerhalb des eingezäunten Kerngebiets gefunden, davon 9 nahe Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße und 27 nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Das Kerngebiet hat eine Fläche von circa 150 Quadratkilometern und einen Umfang von circa 60 Kilometern.

26.9.2020: 35 ASP-Fälle bestätigt

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Drei weitere ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) über das Wochenende bestätigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl innerhalb von gut 14 Tagen auf 35. Am Freitag nachmittag, den 25. September, wurden zwei neue Fälle festgestellt, am Samstag morgen kam nochmals  einer hinzu Der Fundorte lagen innerhalb des Kerngebiets in Brandenburg.

Beim Treffen der Länderagrarminister am vergangenen Freitag erklärten die Bundesländer ihrer Solidarität bei der ASP-Bekämpfung. Sie unterstützen Brandenburg bei wichtigen Maßnahmen.

24.09.2020: Immer mehr Ausbrüche - Jetzt 32 bestätigt

Bisher bleibt der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auf das gefährdete Gebiet in Brandenburg begrenzt. Am 24. September hat das das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) drei Fälle ASP-infizierter Wildschweine bestätigt. Damit wächst die Gesamtzahl de Ausbrüche auf 32.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) fordern ein koordiniertes Vorgehen gegen die Afrikanische Schweinepest von Bund und Ländern. 

23.9.2020: ASP bei 29 Wildschweinen festgestellt

Wildschwein-Kopf-tot

Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat am 23.9.2020 bei neun weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Diese neun Wildschweine wurden alle tot im Ortsteil Kummro nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden, teilt das brandenburgische Verbrauchschutzministerium mit.

Der Erreger wurde in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Damit steigt die Gesamtzahl auf 29 bestätigte ASP-Fälle in Brandenburg.

Alle 29 infizierten Wildschweine wurden innerhalb des eingezäunten Kerngebiets gefunden, davon 9 nahe Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße und 20 nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Das Kerngebiet hat eine Fläche von circa 150 Quadratkilometern und einen Umfang von circa 60 Kilometern.

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher versichert, das Kerngebiet und das gefährdete Gebiet werden gezielt nach toten Wildschweinen abgesucht. Es werden Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Drohnen eingesetzt.

Geschulte Suchtrupps sind im Einsatz und seit Montag unterstützen Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz das ostdeutsche Bundesland.

Nonnemacher erwartet weitere bestätigte ASP-Fälle. Solange infizierte Wildschweine innerhalb des bestehenden Kerngebiets gefunden werden, ändere sich nichts an der Lage.

21.9.2020: 20 bestätigte Fälle

Die Zahl der Wildschweine, die mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind, steigt weiter rasant an. Zudem verläuft die Seuchenbekämpfung in den drei brandenburgischen Landkreisen nicht optimal.

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat am 21. September 2020 sieben weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Insgesamt gibt es nun 20 bestätigte Fälle. Das FLI als nationales Referenzlabor hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets.

18.9.2020: Jetzt 13 Fälle bestätigt

Schweinepest-Brandenburg-Karte2

Die Zahl der vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen im Land Brandenburg ist am Freitag, den 18. September, um weitere sechs auf insgesamt 13 gestiegen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets.

Laut Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher werden Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Drohnen eingesetzt, geschulte Such- und Bergungsteams sind im Einsatz. Ab Montag unterstützen Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz bei der Suche nach Wildschweinkadavern.

Das sogenannte Kerngebiet mit den bestätigten positiven ASP-Fällen, die zuletzt nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden wurden, wurde jetzt in diese Richtung vergrößert. Dieses Kerngebiet hat nun einen Umfang von 60 Kilometern und eine Fläche von 150 Quadratkilometern und umschließt unter anderem Neuzelle sowie Teile der Gemarkungen Eisenhüttenstadt und Lawitz. Das erweiterte Kerngebiet wird seit heute mit mobilen elektrischen Weidezäunen eingezäunt.

Das festgelegte gefährdete Gebiet mit einem Radius von circa 20 bis 25 Kilometern um den ersten Fundort im Ortsteil Sembten im Landkreis Spree-Neiße bleibt unverändert.

Außerdem haben die betroffenen Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree und Dahme-Spreewald in enger Abstimmung mit dem Landeskrisenzentrum Tierseuchenbekämpfung um das gefährdete Gebiet herum eine Pufferzone mit einer Fläche von rund 2.300 Quadratkilometern eingerichtet. Die Pufferzone gilt als seuchenfrei. Die drei Landkreise haben ihre Tierseuchenallgemeinverfügungen entsprechend angepasst.

Im Verbraucherschutzministerium tagte heute der Landeskrisenstab. Dazu waren auch der Landesbauernverband, der Bauernbund, der Hybridschweinezuchtverband und der Landesjagdverband eingeladen. Die angeordneten Maßnahmen seien für viele Landwirte schmerzhaft.

Vorläufige Maßnahmen in der neu eingerichteten Pufferzone im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen

  • Verstärkte Kadaversuche
  • Einrichtung eines Meldesystems für aufgefundene Kadaver
  • Kadaverbergung durch geschulte Bergetrupps
  • Einrichtung von Kadaver-Sammelstellen und unschädliche Beseitigung der Kadaver
  • Virologische Untersuchung aller erlegten und verendeten Wildschweine (Fallwild und Unfallwild)
  • Einrichtung von Wildannahmestellen zur hygienischen Aufbewahrung und Beprobung von gesund erlegtem Wild
  • Verbot von Bewegungsjagden (ausgenommen Erntejagden)

17.9.2020: Schweinepest: Siebter Fall bestätigt

In Deutschland ist der siebte Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg bestätigt worden. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit. Das Friedrich-Loeffler-Institut als Nationales Referenzlabor hat die Tierseuche in der entsprechenden Probe heute nachgewiesen.

Der Fundort liegt innerhalb des gefährdeten Gebiets in der näheren Umgebung der Ortschaft Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Weitere Funde sind von Experten erwartet worden. Die ASP wird sehr leicht über Körperflüssigkeiten von Wildschein zu Wildschwein übertragen.  

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

16.9.2020: Weitere fünf Fälle bestätigt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei fünf weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Damit erhöht sich die Zahl der ASP-infizierten Wildschweine auf sechs.

Nachdem am vergangenen Donnerstag, 10. September 2020, ein Fall von ASP bei einem Wildschwein in der Region bestätigt wurde, waren weitere Fälle bei Wildschweinen erwartet worden. Es ist davon auszugehen, dass das hochansteckende Virus vor dem Auffinden des ersten Kadavers in die Wildschweinpopulation eingetragen wurde.

Das Land Brandenburg muss die bestehende Schutzzonen und Schutzmaßnahmen nun entsprechend anpassen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Das Bundesministerium wird die Europäische Union (EU), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sowie die Handelspartner informieren.

Intensive Gespräche mit Drittstaaten

Weiterhin ist das Bundesagrarministerium in intensiven Gesprächen mit den relevanten Drittstaaten wie China, Südkorea oder Japan, um mittels eines Regionalisierungskonzepts den Handel aus Nicht-Restriktionsgebieten in diese Länder zu ermöglichen.

Innerhalb der EU bleibt der Handel mit Schweinefleisch weiter möglich. Das Regionalisierungskonzept für die Afrikanische Schweinepest ist in der EU anerkannt. Dementsprechend wird der Handel lediglich für jene Betriebe eingeschränkt, die im Restriktionsgebiet liegen. Derzeit verbleiben laut BMEL rund 70 Prozent der deutschen Exporte im EU-Binnenmarkt.

15.9.2020: Fünf weitere Verdachtsfälle

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte am Dienstag, 15. September, bei fünf weiteren Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Die Tiere wurden nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden.

Die Fundorte liegen alle im bereits festgelegten gefährdeten Gebiet. Das teilte das Verbraucherschutzministerium des Landes Brandenburg mit.

Es handelt sich um vier tot aufgefundene Wildschweine (Fallwild) sowie um ein krank erlegtes Wildschwein. Wie in solchen Fällen vorgeschrieben wurde Untersuchungsmaterial der fünf Kadaver noch am gleichen Tag zum Nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, FLI) geschickt, das die Untersuchungsergebnisse bestätigen muss.