Seuchenprävention

Schweinepest: Auf Fallwild achten

Thumbnail
Ulrich Graf
Ulrich Graf
am Donnerstag, 10.09.2020 - 12:38

Um die Ausbreitung des Virus nachvollziehen zu können, ist nun die Suche nach Fallwild, das sogenannte passive Monitoring, wichtig.

Auch wenn der Fundort des Tieres ca. 140 km von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern entfernt ist, hat das Land bereits erste Konsequenzen angekündigt. „Von höchster Wichtigkeit ist jetzt auch die Suche nach Fallwild, das sogenannte passive Monitoring. Hier sind wir alle gefragt“, so Landwirtschaftsminister Backhaus.

Neben den Jagdaus­übungs­­­berechtigten seien vor allem die Straßen­meistereien, Polizeidienststellen, Feuerwehren und Landwirte sowie alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, Fallwild umgehend den örtlich zuständigen Veterinärämtern zu melden. Die Kadaver müssen unbedingt beprobt und untersucht werden, damit im Ernstfall unverzüglich alle notwendigen Erstmaßnahmen eingeleitet werden können. Denn je eher ein Eintrag der ASP ins Land erkannt wird, desto besser seien die Chancen die Ausbreitung der Tierseuche im Land zu verhindern und diese Tierseuche erfolgreich zu bekämpfen, so der Minister.