++Update 23.4.2021+++

Schweinepest: Bisher 1060 Fälle entdeckt

Wildschwein-Kopf-tot
Josef Koch
Josef Koch
am Freitag, 23.04.2021 - 18:00

Der Druck der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen aus Polen hält an. Die Zahlen in Deutschland steigen und steigen.

Die Zahl der mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweine in Deutschland hat sich innerhalb von zwei Wochen bis zum 23. April 2021 um 116 auf 1060 Stück erhöht.Nach Angaben Brandenburgs wurden bis 23. April 2021 alleine 931 Fälle im Bundesland festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bestätigte bisher 129 ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen in Sachsen. Das sind 31 Fälle mehr als vor 14 Tagen.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

 
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 72
Landkreis Oder-Spree 537
Landkreis Märkisch-Oderland 240
Landkreis Dahme-Spreewald 59
Frankfurt (Oder) 23
Brandenburg gesamt

931

Landkreis Görlitz 129
Sachsen gesamt 129
Deutschland 1060
  Stand: 23. April  2021

8.4.2021: Über 940 ASP-Fälle

Die Zahl der mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweine in Deutschland hat sich Anfang April auf 935 Stück erhöht. Nach Angaben Brandenburgs wurden bis 8. April 2021 alleine 846 Fälle im Bundesland festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bestätigte bisher 98 ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen in Sachsen. Bundesweit steigt damit die Zahl auf 935 Stück. Das sind 111 Fälle mehr als Mitte März.

Unterdessen wird der Westen Polens immer mehr zum „Hot Spot“ der ASP. Die Oberste Veterinärbehörde verzeichnete in der Woche zum 28. März insgesamt 102 neue Funde verendeter Wildschweine, die nachweislich mit der Seuche infiziert waren. Das war rund ein Drittel mehr als in der Vorwoche. Nach Angaben des FLI auf Basis von Daten des Europäischen Tierseuchenmeldesystems (ADNS) ist die Gesamtzahl der ASP-Wildfunde in Polen seit Jahresbeginn bis zum 1.April auf 981 gestiegen. Dabei wurden rund drei Viertel dieser Tiere in der Wojewodschaft Lebus und damit in relativer bis unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnischen Grenze gemeldet.

Von einem Abflauen der Seuche kann in dieser Region keine Rede sein. Das Risiko der weiteren Einschleppung des Virus nach Deutschland trotz der entlang der Grenze errichteten Wildzäune dürfte vorerst hoch bleiben, so die Tierseuchenexperten.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 68
Landkreis Oder-Spree 510
Landkreis Märkisch-Oderland 232
Landkreis Dahme-Spreewald 27
Frankfurt (Oder) 9
Brandenburg gesamt

846

Landkreis Görlitz 98
Sachsen gesamt 98
Deutschland 944
  Stand: 8. April  2021
Mit Material von AgE

Halbjahresbilanz mit 824 Fällen

Wildschweinzaun-Grenze-Brandenburg-Polen

Ein halbes Jahr dem ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland steigen die bestätigten Fälle weiterhin wöchentlich an. In Brandenburg war am 11. März unter den Wildschweinfunden auch Fallwild außerhalb der bestehenden Kerngebiete: im Landkreis Spree-Neiße wurde ein Tier in der Nähe von Zelz auf der östlichen Seite der festen Wildschweinbarriere entlang der Grenze zu Polen gefunden, bei Werbig im Landkreis Märkisch-Oderland wurde Fallwildim gefährlichen Gebiet positiv getestet, in Frankfurt (Oder) gab es einen weiteren Fund im nördlichen Stadtgebiet, innerhalb eines temporär aufgestellten Elektrozauns.

Brandenburg meldet sechs Monate nach dem ersten Fund nun 759 Fälle. In Sachsen stieg die Zahl bis Mitte März auf 65 Fälle. Bundesweit sind es nun 824 Fälle, wie das Tierseucheninformationssystem meldet.

Laut der brandenburgischen Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnenmacher lässt der Seuchendruck aus Polen nicht nach. Immer wieder kommt es zu Funden am festen ASP-Zaun an der Grenze zu Polen. So lange es diese Funde gibt, kann Deutschland nicht seuchenfrei werden, mit allen Auswirkung vor allem auf die schweinehaltenden Betriebe und die Landwirtschaft. Brandenburg präferiert daher nach wie vor das Einrichten einer Weißen Zone mit festen Zäunen auf beiden Seiten von Oder und Neiße. "Wir werden den Bund weiter bitten, das Gespräch mit Polen wegen einer gemeinsamen Weißen Zone entlang der Grenze wiederaufzunehmen“, so Ministerin Nonnemacher.

Brandenburg hat am 24. September 2020 im Süden des Landes, wo der Seuchendruck aus Polen am stärksten ist, mit dem Bau eines festen Zauns entlang der Grenze begonnen. Von insgesamt rund 255 Kilometern sind etwa 220 Kilometer fertig gestellt. Lücken bestehen noch in den Landkreisen Uckermark und Märkisch-Oderland. Beim Bau gab es immer wieder Verzögerungen durch Munitionsfunde oder durch aufgeweichten Untergrund.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 59
Landkreis Oder-Spree 467
Landkreis Märkisch-Oderland 222
Landkreis Dahme-Spreewald 9
Frankfurt (Oder) 2
Brandenburg gesamt

759

Landkreis Görlitz 65
Sachsen gesamt 65
Deutschland 824
  Stand: 12. März  2021

4.3.2021: Neues Gebiet in Brandenburg befallen

Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein-Kadaverfund im Bereich der nördlichen Oderwiesen der Stadt Frankfurt (Oder) bestätigt. Der Kadaver wurde östlich der festen Wildschweinbarriere gefunden, die notwendigen Maßnahmen wurden sofort eingeleitet. Die Stadt Frankfurt (Oder) hat umgehend einen Krisenstab eingerichtet.

„Zunächst bin ich froh, dass ganz offensichtlich der Schutzzaun wirkt, denn das Tier wurde vor dem Zaun zur Oderseite hin gefunden. Der neue Fund zeigt aber auch, wie stark der Seuchendruck aus Polen weiterhin ist. Oberstes Ziel ist es festzustellen, ob das Seuchengeschehen auf die Region östlich der Wildschweinbarriere begrenzt ist“, so Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher.

Dazu wird unverzüglich westlich der festen Wildschweinbarriere zielgerichtet und großflächig nach Schwarzwildkadavern gesucht. Hierbei kommen neben ortsansässigen Jägern und Menschenketten auch Fallwildsuchhunde, Drohnen sowie der Polizeihubschrauber des Landes zum Einsatz.

Brandenburg kommt mit den neuen Funden auf 719 Fälle. In Sachsen stieg die Zahl in der ersten Märzwoche auf 57 Fälle. Bundesweit sind es nun 776 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 55
Landkreis Oder-Spree 442
Landkreis Märkisch-Oderland 216
Landkreis Dahme-Spreewald 5
Frankfurt (Oder) 1
Brandenburg gesamt

719

Landkreis Görlitz 57
Sachsen gesamt 57
Deutschland 776
  Stand: 04. März  2021

01.03.2021: Nun fast 750 Fälle in Deutschland

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat in den vergangenen 14 Tagen 63 weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen bestätigt. Mit dem Landkreis Dahme-Spreewald ist zudem ein neuer Landkreis in Brandenburg mit der ASP betroffen.

Brandenburg kommt damit auf 692 ASP-Fälle (+42), in Sachsen stieg die Zahl in der zweiten Februarhälfte um 21 auf 63. Bundesweit sind es nun 748 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 50
Landkreis Oder-Spree 426
Landkreis Märkisch-Oderland 212
Landkreis Dahme-Spreewald 4
Brandenburg gesamt

692

Landkreis Görlitz 35
Sachsen gesamt 35
Deutschland 748
  Stand: 25. Februar  2021

12.02.2021: 685 Fälle innerhalb von 5 Monaten

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat in der vergangenen Woche 54 weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen bestätigt.

Brandenburg kommt damit auf 650 ASP-Fälle (+40), in Sachsen stieg die Zahl in der zweiten Februarwoche um 14 auf 35. Bundesweit sind es nun 685 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 50
Landkreis Oder-Spree 390
Landkreis Märkisch-Oderland 210
Brandenburg gesamt

650

Landkreis Görlitz 35
Sachsen gesamt 35
Deutschland 685
  Stand: 10. Februar  2021

5.02.2021: Brandenburg muss Kerngebiet ausweiten

Wildschweinezaun-Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat neben anderen Fällen in Brandenburg einen Fallwildfund wenige hundert Meter außerhalb des Kerngebietes im Landkreis Märkisch-Oderland bestätigt.

Der gefundene Kadaver wurde innerhalb der Weißen Zone und somit im Gefährdeten Gebiet gefunden, aber außerhalb des bestehenden umzäunten Kerngebietes in Märkisch-Oderland. Der äußere Ring der Weißen Zone ist mit einem festen Zaun bereits komplett umschlossen. Durch den neuen Fund muss die Gebietskulisse angepasst werden, das Kerngebiet wird erneut erweitert. Brandenburg intensiviert die Fallwildsuche mit Unterstützung von Kadaversuchhunden, einem Hubschrauber und Drohnen in der unmittelbaren Umgebung um den neuen Fundort.

Brandenburg kommt damit auf 610 ASP-Fälle, in Sachsen stieg die Zahl in der ersten Februarwoche auf 21. Bundesweit sind es nun 631 Fälle, 37 mehr als Ende Januar.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 50
Landkreis Oder-Spree 357
Landkreis Märkisch-Oderland 203
Brandenburg gesamt

610

Landkreis Görlitz 21
Sachsen gesamt 21
Deutschland 631
  Stand: 5. Februar  2021

28.01.2021: 600 ASP-Fälle in Reichweite

In der letzten Januarwoche stieg die Zahl der Wildschweine, die sich mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert haben, weiter um 49 infizierte Funde an. 48 der Fälle wurden in Brandenburg bestätigt, einer in Sachsen. Bis zum 28. Januar hat das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – somit 594 ASP-Fälle bestätigt.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 39
Landkreis Oder-Spree 347
Landkreis Märkisch-Oderland 189
Brandenburg gesamt

575

Landkreis Görlitz 19
Sachsen gesamt 19
Deutschland 594
  Stand: 28. Januar 2021

Sehen Sie Bayern gut vor der Afrikanischen Schweinepest geschützt?

glaube ich überhaupt nicht
42% (151 Stimmen)
bin sekptisch
46% (163 Stimmen)
bin optimistisch
9% (31 Stimmen)
glaube ich voll und ganz
3% (12 Stimmen)
Total votes: 357

22.01.2021: Schweinepest breitet sich in Sachsen weiter aus

Ökoferkel-Freiland

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Sachsen weiter aus. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in der entsprechenden Probe heute (22.1.) nachgewiesen. Der Fundort liegt im Landkreis Görlitz (Rothenburg) und damit außerhalb des bisher definierten gefährdeten Gebietes, aber innerhalb der bestehenden Pufferzone um das aktuelle Seuchengeschehen, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. 

Sachsen muss die bestehenden Schutzzonen und Schutzmaßnahmen jetzt entsprechend anpassen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner appelliert an die von ASP betroffenen Bundesländer Sachsen und Brandenburg, die Hausschweinbestände zu schützen. Gerade Hausschweine in Freilandhaltung oder Auslaufhaltung müssten daher bestmöglich nach außen abgeschottet werden, sodass eine Übertragung von ASP über Kontakt zu Wildschweinen, durch den Eintrag durch Vögel oder durch von anderen Tieren eingeschleppte, kontaminierte Kadaverteile oder Lebensmittel ausgeschlossen werden kann.

Das BMEL hatte dazu bei dem nationalen Referenzlabor für Tierseuchen, dem Friedrich-Loeffler-Institut, eine fachliche Einschätzung beauftragt. Das klare Ergebnis: Für Schweine in Auslauf- und Freilandhaltung, die in Restriktionsgebieten liegen, wird eine Aufstallung empfohlen. "Der eindeutigen Empfehlung unseres nationalen Referenzlabors schließe ich mich vollumfänglich an", so Klöckner.

In der vergangenen Woche sind insgesamt 32 neue ASP-Fälle hinzugekommen, davon alleine 31 in Brandenburg. Bundesweit bestätigte das Tierseucheninformationssystem (TSIS) 513 ASP-Fälle bei Wildschweinen.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 35
Landkreis Oder-Spree 327
Landkreis Märkisch-Oderland 175
Brandenburg gesamt

537

Landkreis Görlitz 18
Sachsen gesamt 18
Deutschland 545
  Stand: 21. Januar 2021

15.1.2021: Über 500 ASP-Fälle bestätigt

Wildschwein-Frischlinge-Schweinepest

In der vergangenen Woche kamen weitere 33 neue  Wildschweinefunde mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) hinzu. Bis Mitte Januar sind nun insgesamt 513 ASP-Fälle aufgetreten.

Haupttreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 496 ASP-Fälle bestätigt, in Sachsen verharren die ASP-infizierten Wildschweinfunde bisher bei 17 Stück.

Bundesweit bestätigte das Tierseucheninformationssystem (TSIS) 513 ASP-Fälle bei Wildschweinen.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 31
Landkreis Oder-Spree 311
Landkreis Märkisch-Oderland 154
Brandenburg gesamt

496

Landkreis Görlitz 17
Sachsen gesamt 17
Deutschland 513
  Stand: 15. Januar 2021

7.1.2021: Massiver Anstieg in den ersten Januartagen

In den ersten Januartagen sind die  Wildschweinefunde mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) massiv angestiegen. Bis zum 4. Januar 2021 sind weitere neun Fälle dazu gekommen, bis zum 7. Januar 61 weitere Funde. Damit ist klar, dass Deutschland 2021 nicht ASP-frei werden wird. Dafür darf ein Jahr lang kein ASP-Fall mehr auftreten.

Haupttreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 463 ASP-Fälle bestätigt, in Sachsen stiegen die ASP-infizierten Wildschweinfunde zum Jahresanfang auf 17 Stück.

Bundesweit bestätigte das Tierseucheninformationssystem (TSIS) nun innerhalb von vier Monaten 480 ASP-Fälle bei Wildschweinen.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 28
Landkreis Oder-Spree 288
Landkreis Märkisch-Oderland 147
Brandenburg gesamt

463

Landkreis Görlitz 17
Sachsen gesamt 17
Deutschland 480
  Stand: 7. Januar 2021

4.1.2021: Dieses Jahr gibt es keinen Status ASP-frei

Auch im neuen Jahr reißen die Wildschweinefunde nicht ab, die sich mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infiziert haben. Bis zum 4. Januar 2021 sind weitere neun Fälle dazu gekommen. Damit ist klar, dass Deutschland 2021 nicht ASP-frei werden wird. Dafür darf ein Jahr lang kein ASP-Fall mehr auftreten.

Haupttreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 395 ASP-Fälle bestätigt, in Sachsen stiegen die ASP-infizierten Wildschweinfunde zum Jahresanfang auf 17 Stück.

Bundesweit bestätigte das Tierseucheninformationssystem (TSIS) nun innerhalb von vier Monaten 412 ASP-Fälle an Wildschweinen.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 28
Landkreis Oder-Spree 240
Landkreis Märkisch-Oderland 127
Brandenburg gesamt

395

Landkreis Görlitz 17
Sachsen gesamt 17
Deutschland 412
  Stand: 4. Januar 2021

4.1.2021: 403 Fälle in 2020

Schweinepest-Schild

Zum Abschluss des Jahres 2020 ist dieZahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) auf über 400 geklettert.

Haupttreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 387 ASP-Fälle bestätigt, in Sachsen stiegen die ASP-infizierten Wildschweinfunde zum Jahresende auf 16 Stück.

Bundesweit bestätigte das Tierseucheninformationssystem (TSIS) nun innerhalb von knapp vier Monaten 403 ASP-Fälle an Wildschweinen im Jahr 2020.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 29
Landkreis Oder-Spree 240
Landkreis Märkisch-Oderland 118
Brandenburg gesamt

387

Landkreis Görlitz 16
Sachsen gesamt 16
Deutschland 403
  Stand: 31. Dezember 2020

29.12.2020: In diesem Jahr noch der 400. Fall?

Über die Weihnachtsfeiertage hat sich die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) weiter erhöht. Möglicherweise könnte in diesem Jahr noch der 400. Fall bestätigt werden, und das innerhalb von knapp vier Monaten.

Haupttreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 375 ASP-Fälle bestätigt, in Sachsen verharren die ASP-infizierten Wildschweinfunde bei 15 Stück.

Bundesweit bestätigt das Tierseucheninformationssystem (TSIS) nun 390 ASP-Fälle. Damit landet Deutschland in der EU auf dem 5. Platz. Am meisten ASP-Fälle wurden in Polen mit 4.066 festgestellt, 103 Fälle waren an Hausschweinen. Danach folgen Ungarn, Rumänien Bulgarien und die Slowakei.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 29
Landkreis Oder-Spree 228
Landkreis Märkisch-Oderland 118
Brandenburg gesamt

375

Landkreis Görlitz 15
Sachsen gesamt 15
Deutschland 390
  Stand: 29. Dezember 2020

21.12.2020: Jetzt schon 359 Fälle bestätigt

In den vergangenen fünf Tagen hat sich die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 36 deutlich erhöht. Hauptreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 344 ASP-Fälle, in Sachsen verharren die ASP-infizierten Wildschweinfunde bei 15 Stück.

Bundesweit bestätigt das Tierseucheninformationssystem (TSIS) allerdings mit 358 ASP-Fällen, einen Fall weniger. Das TSIS meldet für Brandenburg nur 343 Fälle, das Land selbst weist aus seiner Homepage 344 (stand: 21. Dezember 2020) aus.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 29
Landkreis Oder-Spree 212
Landkreis Märkisch-Oderland 103
Brandenburg gesamt

344

Landkreis Görlitz 15
Sachsen gesamt 15
Deutschland 359
  Stand: 21. Dezember 2020

16.12.2020: Jetzt schon 323 Fälle bestätigt

Seit dem 11. Dezember hat sich innerhalb von fünf Tagen die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 29 deutlich erhöht. Hauptreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 307 ASP-Fälle, in Sachsen verharren die ASP-infizierten Wildschweinfunde bei 15 Stück.

Bundesweit bestätigt das Tierseucheninformationssystem nun 323 ASP-Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 20
Landkreis Oder-Spree 190
Landkreis Märkisch-Oderland 97
Brandenburg gesamt

307

Landkreis Görlitz 15
Sachsen gesamt 15
Deutschland 323
  Stand: 16. Dezember 2020

11.12.2020: Jetzt schon 293 Fälle bestätigt

Seit dem 4. Dezember hat sich innerhalb einer Woche die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 39 deutlich erhöht. Hauptreiber bleibt das ASP-Geschehen in Brandenburg. Dort sind nun 278 ASP-Fälle, in Sachsen verharren die ASP-infizierten Wilschweinfunde bei 15 Stück.

Bundesweit bestätigt das Tierseucheninformationssystem nun 293 ASP-Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 171
Landkreis Märkisch-Oderland 93
Brandenburg gesamt

278

Landkreis Görlitz 15
Sachsen gesamt 15
Deutschland 293
  Stand: 11. Dezember 2020

11.12.2020: Jetzt schon 254 Fälle bestätigt

Am 4.12. sind 14 weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg offiziell bestätigt worden. Dort steigt die Gesamtzahl nun auf 139. Bundesweit sind es inzwischen 254 ASP-Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 153
Landkreis Märkisch-Oderland 72
Brandenburg gesamt

239

Landkreis Görlitz 15
Sachsen gesamt 15
Deutschland 254
  Stand: 4. Dezember 2020

3.12.2020: Mit Schwung über die 200er Marke

Ein Massenfund auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz lässt die bestätigten Fälle an Afrikanischer Schweinepest (ASP) explodieren. 40 Fälle stammen von der Oderinsel im Kerngebiet des Landkreises Märkisch-Oderland, zwei aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree. Damit gibt es jetzt insgesamt 225 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Die Oderinsel war als munitionsbelastete Verdachtsfläche war seit Anfang Oktober Tage eingezäunt. Jäger hatten dort mehrere Wildschweinrotten entdeckt, die Tiere wurden laut Leiterin des ASP-Krisenstabs Anna Heyer-Stuffer intensiv beobachtet.

In den beiden ersten Dezembertagen hatte das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammten aus jeweils den bestehenden Kerngebieten in Brandenburg und Sachsen.

Damit gibt es jetzt insgesamt 240 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Deutschland. Schwerpunkt bleibt mit 225 Fällen das Land Brandenburg.

Beim Bau des festen, schwarzwildsicheren Wildschutzzauns (sogenanntes Knotengeflecht) entlang der Grenze zu Polen konnte Sachsen am 2.12. den Zaun in Brandenburg anschließen. Der Grenzzaun ist eine wichtige Maßnahme zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland und wird derzeit an der gesamten deutsch-polnischen Grenze gebaut.

In Sachsen wurden seit dem 11. November rund 56 Kilometer Metallzaun an der Grenze zu Polen und um das gefährdete Gebiet errichtet. Mit dem letzten Bauabschnitt von Köbeln nach Bad Muskau ist der Zaunschluss mit Brandenburg vollzogen. Damit steht nun an der gesamten Strecke von der brandenburgischen Landesgrenze im Norden bis zur Autobahn A4 bei Görlitz ein fester Wildschutzzaun.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 149
Landkreis Märkisch-Oderland 62
Brandenburg gesamt

225

Landkreis Görlitz 15
Sachsen gesamt 15
Deutschland 240
  Stand: 3. Dezember 2020

1.12.2020: Es geht auf die 200 zu

Ende November (30.11.) hat das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – wieder bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus jeweils den bestehenden Kerngebieten in Brandenburg.

Damit gibt es jetzt insgesamt 193 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Deutschland. Schwerpunkt bleibt mit 182 Fällen das Land Brandenburg.

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern haben inzwischen ihren Zaunbau an den Autobahnen und an der Grenze zu Polen abgeschlossen. Bayern will im kommenden Jahr Wildschutzzäune an den Grenzautobahnen zu Österreich errichten.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 147
Landkreis Märkisch-Oderland 21
Brandenburg gesamt

182

Landkreis Görlitz 11
Sachsen gesamt 11
Deutschland 193
  Stand: 30. November 2020

30.11.2020: 188 Fälle in Deutschland

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat bis zum vergangenen Freitag (27.11.) bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus jeweils den bestehenden Kerngebieten in Brandenburg und Sachsen.

Damit gibt es jetzt insgesamt 188 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild in Deutschland. Schwerpunkt bleibt mit 177 Fällen das Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 145
Landkreis Märkisch-Oderland 18
Brandenburg gesamt

177

Landkreis Görlitz 11
Sachsen gesamt 11
Deutschland 188
  Stand: 27. November 2020

25.11.2020: Fallzahl ist auf 184 gestiegen

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute (25.11.) bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus den bestehenden Kerngebieten in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 176 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Zusammen mit den acht Fällen in Sachsen, steigt die Zahl der bundesweiten ASP-Fälle auf 184. Bayern hat inzwischen seine Bekämpfungsmaßnahmen intensiviert.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 144
Landkreis Märkisch-Oderland 18
Brandenburg gesamt

176

Landkreis Görlitz 8
Sachsen gesamt 8
Deutschland 184
  Stand: 25. November 2020

24.11.2020: Fallzahl ist auf 180 gestiegen

Während Belgien nun wieder als "ASP-frei" gilt, haben bayerische und deutsche Schweinehalter noch einen langen Weg vor sich. Erneut hat am 23.11. das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – in Brandenburg bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 172 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Zusammen mit den acht Fällen in Sachsen, steigt die Zahl der bundesweiten ASP-Fälle auf 180, meldet das amtliche TierSeuchenInformationsSystem (TSIS). 

Bayern hat inzwischen seine Bekämpfungsmaßnahmen intensiviert.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 141
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt

172

Landkreis Görlitz 8
Sachsen gesamt 8
Deutschland 176
  Stand: 23. November 2020

23.11.2020: 176 Fälle in Deutschland bestätigt

Am vergangenen Freitag (20.11.) hat das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – in Brandenburg bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 167 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Ein weiterer Fall kam im sächsischen Landkreis Görlitz dazu. Damit steigt die Zahl der bundesweiten ASP-Fälle auf 176, meldet das amtliche TierSeuchenInformationsSystem (TSIS). 

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 137
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt

168

Landkreis Görlitz 8
Sachsen gesamt 8
Deutschland 176
  Stand: 20. November 2020

20.11.2020: 170. Fall bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat in Brandenburg bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt.

Die Fälle stammen aus den Kerngebieten der Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree (Sembten) und dem neu eingerichteten Kerngebiet Oder-Spree und Dahme-Spreewald. Damit gibt es jetzt insgesamt 163 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 132
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt 163
Landkreis Görlitz 7
Sachsen gesamt 7
Deutschland 170
  Stand: 19. November 2020

Weiße Zone fast eingerichtet

Die erste Weiße Zone steht laut Brandenburgs Gesundheitsministerium kurz vor ihrem Abschluss: knapp zwölf von insgesamt 125 Zaunkilometern müssen noch gebaut werden, dann ist die doppelte Umzäunung des Kerngebiets um den ersten Fundort bei Neuzelle im Landkreis Oder-Spree geschlossen.

Das Gebiet wurde inzwischen mehrfach nach Fallwild abgesucht. Allein in Oder-Spree unterstützten in den vergangenen Wochen rund 100 Angehörige der Bundeswehr. Dabei wurde eine Fläche von 176 Quadratkilometern abgesucht und die Soldatinnen und Soldaten legten rund 30.000 Marschkilometer zurück.  Sobald auch der innere Ring endgültig geschlossen ist, beginnt das Land mit der Entnahme der Wildschweine. Zudem können dann auch die Einschränkungen in Land- und Forstwirtschaft innerhalb des eingezäunten Gebietes sukzessive aufgehoben werden.

19.11.2020: 164. Fall in Deutschland bestätigt

In Sachsen wurden zwei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) im bisherigen Restriktionsgebiet bestätigt. Insgesamt sind es nun sieben Fälle dort. Bundesweit sind nun 164 Fälle aufgetreten.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 126
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt 157
Landkreis Görlitz 7
Sachsen gesamt 7
Deutschland 164
  Stand: 19. November 2020

18.11.2020: 162. Fall bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 18.11. bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus den bestehenden Kerngebieten im Landkreis Oder-Spree. Damit gibt es jetzt insgesamt 157 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. In Sachsen sind weitere zwei Fälle im Kreis Görlitz bestätigt worden. Damit gibt es nun 162 ASP-Fälle in Deutschland.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 126
Landkreis Märkisch-Oderland 17
Brandenburg gesamt 157
Landkreis Görlitz 5
Sachsen gesamt 5
Deutschland 162
  Stand: 18. November 2020

15.11.2020: 152. Fall bestätigt

Bei der Fallwildsuche in Sachsen wurden am Wochenende mehrere verendete Wildschweine aufgefunden. Jedes aufgefundene Tier wird beprobt und auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest untersucht. Neben mehreren negativ getesteten Wildschweinen hat das das Friedrich-Loeffler Institut am Wochenende (14. und 15.11.) bei zwei Proben das ASP-Virus nachgewiesen. Damit sind bundesweit nun 152 Fälle bestätigt.

Bei den Funden handelt es sich um zwei Knochenfunde, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe befanden. Der Fundort befindet sich in der Gemeinde Podrosche nahe der polnischen Grenze und ca. 8 km vom Erstausbruchsgeschehen in Pechern/Krauschwitz entfernt.

Nach der Festlegung der Restriktionszonen wird seit dem 11. November 2020 gezielt und verstärkt nach toten Wildschweinen gesucht (Fallwildsuche). Aktuell waren zuletzt 11 Suchstaffeln mit über 150 Personen im gefährdeten Gebiet im Landkreis Görlitz im Einsatz.

Voraussichtlich wird Ende dieser Woche das gesamte gefährdete Gebiet abgesucht sein so Gesundheitsministerin Petra Köpping. Dann werde man einen ersten Überblick haben, von welcher Verbreitung des Virus auszugehen ist. In Abhängigkeit von diesen Ergebnissen wird die Fallwildsuche dann zielgerichtet fortgesetzt werden.

12.11.2020: 150. Fall in Deutschland bestätigt

In Brandenburg wurden am 12.11. drei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bestätigt. Die Funde der infizierten Wildschweine waren alle im Landkreis Oder-Spree. Damit erhöhen sich die ASP-Fälle in Brandenburg auf 149. Bundesweit sind es damit nun 150.

11.11.2020: 147 Fälle bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 11.11. bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen von der Oder-Insel im Kerngebiet des Landkreises Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 146 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. In Sachsen bleibt es bisher bei einem Fall.

Bereits am Vortag erhöhte sich die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg auf 143.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 117
Landkreis Märkisch-Oderland 15
Brandenburg gesamt 146
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 147
  Stand: 11. November 2020

9.11.2020: 142 Fälle bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute (9.11.) bei acht weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Die Fälle stammen aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree. Damit gibt es jetzt insgesamt 141 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 116
Landkreis Märkisch-Oderland 11
Brandenburg gesamt 141
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 142
  Stand: 9. November 2020

6.11.2020. 134 Fälle bestätigt

In Brandenburg steigt die Zahl der Wildschweinefunde, die mit  Afrikanischer Schweinepest infiziert sind, weiter an. Am Donnerstag, 5.11.2020, hat das das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) 3 Fälle im Kreis Oder-Spree bestätigt, am Freitag, 6.11.2020, kamen 6 Fälle im Kreis Märkisch-Oderland hinzu.

Deutschlandweit erhöht die Zahl nun auf 134 ASP-Fälle.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 106
Landkreis Märkisch-Oderland 13
Brandenburg gesamt 133
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 134
  Stand: 6. November 2020

04.11.2020: 125 ASP-Fälle bestätigt

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat erneut bei einem Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Bayern verstärkt seine ASP-Abwehrmaßnahmen.

Der Fall trat im Hotspot-Landkreis  Oder-Spree auf. Dort sind bisher 83 Prozent der ASP-Fälle in Brandenburg aufgetreten.

Damit gibt es jetzt insgesamt 124 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. Zusammen mit dem Fall in Sachsen sind es bundesweit nun 125 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 103
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 124
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 125
  Stand: 4. November 2020

2.11.2020: 124 Fälle bestätigt.

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat jetzt bei sieben weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Davon stammen sechs aus dem Landkreis Oder-Spree, davon zwei aus dem ersten Kerngebiet und vier aus dem neuen dritten Kerngebiet bei Friedland/Klein Briesen. Und ein Fall kommt aus dem Landkreis Spree-Neiße aus dem ersten Kerngebiet.

Damit gibt es jetzt insgesamt 123 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. Zusammen mit dem Fall in Sachsen sind es bundesweit nun 124 Fälle.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 14
Landkreis Oder-Spree 102
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 123
Landkreis Görlitz 1
Sachsen gesamt 1
Deutschland 124
  Stand: 2. November 2020

31.10.2020: Schweinepest rückt näher an Bayern ran

Wildschweine

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist am 31.10.2020 erstmals auch bei einem Wildschwein in Sachsen aufgetreten. Das meldte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL). Das Tier wurde auf einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz.

Wie zuvor schon in Brandenburg greifen nun die Vorgaben der Schweinepest-Verordnung. Die zuständige Behörde in Sachsen muss nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehört, Zonen mit besonderen Schutzmaßnahmen auszuweisen. Das BMEL steht in engem Kontakt mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS).

Außerdem will das BMEL den zentralen Krisenstab Tierseuchen mit Vertretern von Bund und Ländern unter Leitung der Staatssekretärin, Beate Kasch, erneut einberufen.

Mit weiteren zwei positiven Wildschweinfunden, die gestern aus Brandenburg gemeldet wurden, erhöht sich die Gesamtzahl der nachgewiesen ASP-Fälle in Deutschland auf insgesamt 117.

30.10.2020: Elf weitere Fälle bestätigt

In früheren Meldungen ordnete das Bundeslandwirtschaftsministerium die infizierten Schweine stets den Kerngebieten zu. Die Nennung des Restriktionsgebiet kann als Hinweis gewertet werden, dass eine neue Ausbreitungsstufe im Infektionsgeschehen erreicht ist.

Mit den elf neuen Fällen von Afrikanischer Schweinepest (ASP) steigt die Zahl auf 114, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 94
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 114
  Stand: 30. Oktober 2020

28.10.2020: Die 100 sind überschritten

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Immer wieder neue Wildschweinefunde mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) verlängern die Zeit, bis Deutschland wieder als ASP-frei gilt. Das ist erst der Fall, wenn ein Jahr lang keine ASP-Fälle mehr auftreten.

Am 28. Oktober hat indes das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – die Tierseuche in den entsprechenden Proben von neun Wildschschweinfunden nachgewiesen.  Alle Tiere stammen aus dem ersten Kerngebiet (Landkreis Oder-Spree). Damit steigt die Zahl der Fälle auf 103 Funde.

Im Gegensatz zum benachbarten Polen sind die Hausschweinbestände in Deutschland nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

27.10.2020: 94 Fälle bestätigt

Bisher beschränken sich die Wildschweinfunde auf das ausgewiesene Gefährdungsgebiet. Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 27.10.2020 bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Davon stammen zwei aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und eins aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 94 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 74
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Brandenburg gesamt 94
  Stand: 27. Oktober 2020

 

Deutlich schlimmer wütet die ASP in Polen. Dort wurden nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde bis Ende der vergangenen Woche 3.413 ASP-Fälle bei Wildschweinen bestätigt. 2019 waren es im kompletten Jahr noch 2.500 Fälle. 

Im Nachbarland sind auch Hausschweinebestädne betroffen. Wie Nachrichtendienst Agra Europe berichtet, gab es bis 23. Oktober 101 Seuchenfälle in Landwirtschaftsbetrieben registriert. Dem standen lediglich 48 Ausbrüche im gesamten Jahr 2019 gegenüber.

 

23.10.2020: 91 Fälle bestätigt

In großen Schritten nimmt die Zahl der mit Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweinfunde wieder zu. In den vergangenen drei Tagen hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 20 erhöht.

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 23. 10. bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Bei allen fünf Fällen handelt es sich um Fallwild. Davon stammen drei ersten dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und zwei aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 91 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 72
Landkreis Märkisch-Oderland 6
Brandenburg gesamt 91
  Stand: 23. Oktober 2020

22.10.2020: Die 90 kommt näher

In den vergangenen zwei Tagen hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) um 15 erhöht. Damit steigt die Zahl auf 86. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 22.10. bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Ein Tag vorher wurden neun Fälle festgestellt.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 69
Landkreis Märkisch-Oderland 4
Brandenburg gesamt 86
  Stand: 22. Oktober 2020

21.10.2020: Jetzt schon 80 Fälle bestätigt

Mitte der Woche steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) deutlich an. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 21.10. bei neun weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf ASP bestätigt. Davon stammen acht aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und eines aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 80 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 63
Landkreis Märkisch-Oderland 4
Brandenburg gesamt 80
  Stand: 21. Oktober 2020

20.10.2020: 70er Schwelle überschritten

Wildschwein-Rotte

Der Anstieg der Wildschweinefunde, die mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert sind, wächst langsam. Der letzt Fund war vor 6 Tagen festgestellt worden.

Heute (20.10.) ist der amtliche Verdacht der ASP bei einem weiteren Wildschwein in Brandenburg bestätigt worden. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Der Fundort des Wildschweins liegt innerhalb des ersten Kerngebiets – im Landkreis Oder-Spree.

Der ASP-Verdacht bei einer Rotte mit rund 47 Wildschweinen auf der Oderinsel hat sich nicht bestätigt. Die Rotte ist verschwunden. Die Tiere waren zunächst auf der Basis von Drohnenbildern als krank oder tot eingeschätzt worden. Womöglich lagen sie aber einfach auf dem Boden, weil sie schliefen.

Ob sich die Wildschweine noch auf der Insel befinden, konnte der stellvertretende Landrat Friedemann Hanke (CDU) nach Berichten von RBB24 nicht mit Sicherheit sagen. Nun räumt der Vize-Landrat ein, dass es sich um eine Fehleinschätzung handelte.

14.10.2020: 70 Fälle erreicht

Vor dem Wochenende hat das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – am 16. Oktober bei einem weiteren Wildschwein den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich dabei um ein bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) erlegtes Tier. Damit gibt es jetzt insgesamt 70 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 54
Landkreis Märkisch-Oderland 3
Brandenburg gesamt 70
  Stand: 16. Oktober 2020

 

14.10.2020: Es geht auf die 70 zu

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 14. Oktober bei vier weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen Funden um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: eines bei Bleyen (Landkreis Märkisch Oderland), zwei bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und eines bei Sembten (Landkreis Spree-Neiße). Damit gibt es jetzt insgesamt 69 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

 

So verteilen sich die ASP-Fälle
Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 53
Landkreis Märkis-Oderland 3
Brandenburg gesamt 69
  Stand: 14. Oktober 2020

 

12.10.2020: ASP-Fälle jetzt schon bei 65

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 12. Oktober bei zehn weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen Funden um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: drei bei Wellmitz, fünf bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und zwei bei Sembten (Landkreis Spree-Neiße). Damit gibt es jetzt insgesamt 65 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Schwerpunkt bleibt der Landkreis Oder-Spree mit 51 Fälle, gefolgt vom Kreis Spree-Neiße mit 12 Fällen.Im Kreis Märkisch-Oderland sind es bislang 2 Fälle.

Medienbericht zufolge haben die Suchtrupps per Drohne am Samstag eine Rotte von mehreren Dutzend toten oder kranken Tieren auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz entdeckt. Nach den Drohnenbildern seien 17 Tiere tot und 30 Wildschweine ganz offensichtlich sterbenskrank“, so ein Sprecher des Landkreises. Offen ist, ob die Tiere ASP-infiziert sind.

9.10.2020: Schon 55 bestätigte ASP-Fälle

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Die Tierseuche hat das FLI in den entsprechenden Proben am 9.10.2020 nachgewiesen. Die Gesamtzahl erreicht nun nach gut vier Wochen seit dem ersten Ausbruch am 10. September 55.

 Die Fundorte liegen im ersten Kerngebiet – ein Wildschwein wurde im Landkreis Oder-Spree, das andere im Landkreis Spree-Neiße gefunden.

8.10.2020: 53 Fälle in vier Wochen

Wildschwein-Bergung

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am 8. Okotber bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich bei allen drei um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: zwei bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und eins in Bleyen (Märkisch-Oderland). Damit gibt es jetzt insgesamt 53 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Der positive Fund in Märkisch-Oderland war bereits stark verwest. Im einer ersten epidemiologischen Untersuchung anhand von Fotos teilte das FLI dem Landeskrisenzentrum-ASP mit, dass dieser Kadaver schätzungsweise mindestens vier Wochen am Fundort gelegen haben musste, bevor er entdeckt wurde. Bei dem Fallwild handelt es sich um eine Bache.  Das Tier lag, versteckt im Dickicht, dicht an der Stelle des ersten Fundes.

Schwerpunkt bleibt der Landkreis Oder-Spree mit 42 ASP-Funden. Im Landkreis Spree-Neiße gab es bisher 9 Fälle, im Kreis Märkisch-Oderland sind es nun 2.

7.10.2020: Zahl der Fälle steigt auf 50

Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat sich der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem weiteren Wildschwein in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in der entsprechenden Probe am 7.10. nachgewiesen.

Der Fundort liegt innerhalb des ersten Kerngebiets. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind laut BMEL nach wie vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

3.10.2020: Zahl der Fälle steigt auf 49

Wildschwein-tot-Brandenburg

Der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat sich am Tag der Deutschen Einheit bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen, so das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Fundorte des Fallwilds liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Damit sind nun 49 ASP-Fälle bestätigt.

02.10.2020: Sprung auf 46 ASP-Fälle

Die intensive Fallwildsuche führt in Brandenburg zu weiteren Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute (2.10.) bei sechs weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 46 bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen im Land Brandenburg.

Bei den sechs neuen ASP-Fällen handelt es sich um Fallwild. Die Kadaver wurden alle innerhalb des bestehenden Kerngebiets im Hotspot Dorchetal im Südwesten von Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) gefunden. Mit bisher 36 Fällen liegt dort der Schwerpunkt. 9 Fälle gab es im Landkreis Spree-Neiße, der zum bisherigen gefährdeten Gebiet gehörte. 1 Fall wurde bisher im Landkreis Märkisch-Oderland entdeckt, rund 60 km von den bisherigen Funden entfernt, aber nahe der polnischen Grenze.

1.10.2020: ASP-Fälle erreichen 40er-Marke

Heyer-Stuffer Anna-Brandenburg

Zwei neue Funde von Wildschweinen, die mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind, meldet das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut.  Beide Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der ASP-Fälle auf 40. Die Leiterin des Landeskrisenstabs Brandenburg, Anna Heyer-Stuffer, geht davon aus, erst am Anfang zu stehen. Die Einschleppung fand wohl schon Anfang Juli statt.

30.9.2020: Neuer Kreis in Brandenburg betroffen

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Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Brandenburg weiter aus. Jetzt hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Fund im Landkreis Märkisch-Oderland offiziell bestäigt. Der Fundort liegt nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt und damit außerhalb des bisher definierten gefährdeten Gebietes. Das Land Brandenburg hat die  bestehenden Schutzzonen und Schutzmaßnahmen entsprechend angepasst, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. 

So wurde um den Fundort ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von circa 15 Kilometern eingerichtet. Der Fundort ist aber nur noch 80 km von der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern entfernt. Laut Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnenmacher handele es sich nach derzeitiger Einschätzung um zwei voneinander getrennte Seuchengeschehen. In Westpolen gebe es ein hoch dynamisches Infektionsgeschehen. „Wir brauchen einen festen Zaun entlang der gesamten brandenburgisch-polnischen Grenze, und zwar durchgehend von der Uckermark bis Spree-Neiße“, betonte sie.

Ein weiterer bestätigter ASP-Fall trat zudem im bisherigen gefährdeten Gebiet auf. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 38.

Wie regionale Medien berichten, wurde der Überläufer im Kreis Märkisch-Oderland zunächst in Bleyen, im Bereich zwischen Altem und Neuem Deich, durch einen Jäger erlegt. Beim Aufbrechen des Tiers wurden Veränderungen an den inneren Organen festgestellt, die unter anderem auch durch ASP verursacht werden können.

Der Landkreis hat seit gestern abend (29.9., 18.00 Uhr) den Krisenstab eingerichtet. Die Errichtung des mobilen Schutzzaunes um das Kerngebiet ist in Vorbereitung und wird am Mittwoch (30.9) umgesetzt. Im Falle einer positiven Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut werden über eine Allgemeinverfügung des Landkreises die konkreten Maßnahmen festgelegt.

28.09.2020: 36. ASP-Fall bestätigt

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute, 28. September, bei einem weiteren Wildschwein den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Damit gibt es jetzt insgesamt 36 bestätigte ASP-Fälle in Brandenburg. Sie stammen alle aus dem bestehenden Kerngebiet. Die Suche nach toten Wildschweinen im gefährdeten Gebiet geht unvermindert weiter. Das teilte das Potsdamer Verbraucherschutzministerium mit.

Alle 36 infizierte Wildschweine wurden innerhalb des eingezäunten Kerngebiets gefunden, davon 9 nahe Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße und 27 nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Das Kerngebiet hat eine Fläche von circa 150 Quadratkilometern und einen Umfang von circa 60 Kilometern.

26.9.2020: 35 ASP-Fälle bestätigt

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Drei weitere ASP-Ausbrüche bei Wildschweinen hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) über das Wochenende bestätigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl innerhalb von gut 14 Tagen auf 35. Am Freitag nachmittag, den 25. September, wurden zwei neue Fälle festgestellt, am Samstag morgen kam nochmals  einer hinzu Der Fundorte lagen innerhalb des Kerngebiets in Brandenburg.

Beim Treffen der Länderagrarminister am vergangenen Freitag erklärten die Bundesländer ihrer Solidarität bei der ASP-Bekämpfung. Sie unterstützen Brandenburg bei wichtigen Maßnahmen.

24.09.2020: Immer mehr Ausbrüche - Jetzt 32 bestätigt

Bisher bleibt der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auf das gefährdete Gebiet in Brandenburg begrenzt. Am 24. September hat das das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) drei Fälle ASP-infizierter Wildschweine bestätigt. Damit wächst die Gesamtzahl de Ausbrüche auf 32.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) fordern ein koordiniertes Vorgehen gegen die Afrikanische Schweinepest von Bund und Ländern. 

23.9.2020: ASP bei 29 Wildschweinen festgestellt

Wildschwein-Kopf-tot

Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat am 23.9.2020 bei neun weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Diese neun Wildschweine wurden alle tot im Ortsteil Kummro nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden, teilt das brandenburgische Verbrauchschutzministerium mit.

Der Erreger wurde in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Damit steigt die Gesamtzahl auf 29 bestätigte ASP-Fälle in Brandenburg.

Alle 29 infizierten Wildschweine wurden innerhalb des eingezäunten Kerngebiets gefunden, davon 9 nahe Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße und 20 nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Das Kerngebiet hat eine Fläche von circa 150 Quadratkilometern und einen Umfang von circa 60 Kilometern.

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher versichert, das Kerngebiet und das gefährdete Gebiet werden gezielt nach toten Wildschweinen abgesucht. Es werden Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Drohnen eingesetzt.

Geschulte Suchtrupps sind im Einsatz und seit Montag unterstützen Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz das ostdeutsche Bundesland.

Nonnemacher erwartet weitere bestätigte ASP-Fälle. Solange infizierte Wildschweine innerhalb des bestehenden Kerngebiets gefunden werden, ändere sich nichts an der Lage.

21.9.2020: 20 bestätigte Fälle

Die Zahl der Wildschweine, die mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind, steigt weiter rasant an. Zudem verläuft die Seuchenbekämpfung in den drei brandenburgischen Landkreisen nicht optimal.

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat am 21. September 2020 sieben weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Insgesamt gibt es nun 20 bestätigte Fälle. Das FLI als nationales Referenzlabor hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets.

18.9.2020: Jetzt 13 Fälle bestätigt

Schweinepest-Brandenburg-Karte2

Die Zahl der vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen im Land Brandenburg ist am Freitag, den 18. September, um weitere sechs auf insgesamt 13 gestiegen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets.

Laut Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher werden Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Drohnen eingesetzt, geschulte Such- und Bergungsteams sind im Einsatz. Ab Montag unterstützen Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz bei der Suche nach Wildschweinkadavern.

Das sogenannte Kerngebiet mit den bestätigten positiven ASP-Fällen, die zuletzt nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden wurden, wurde jetzt in diese Richtung vergrößert. Dieses Kerngebiet hat nun einen Umfang von 60 Kilometern und eine Fläche von 150 Quadratkilometern und umschließt unter anderem Neuzelle sowie Teile der Gemarkungen Eisenhüttenstadt und Lawitz. Das erweiterte Kerngebiet wird seit heute mit mobilen elektrischen Weidezäunen eingezäunt.

Das festgelegte gefährdete Gebiet mit einem Radius von circa 20 bis 25 Kilometern um den ersten Fundort im Ortsteil Sembten im Landkreis Spree-Neiße bleibt unverändert.

Außerdem haben die betroffenen Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree und Dahme-Spreewald in enger Abstimmung mit dem Landeskrisenzentrum Tierseuchenbekämpfung um das gefährdete Gebiet herum eine Pufferzone mit einer Fläche von rund 2.300 Quadratkilometern eingerichtet. Die Pufferzone gilt als seuchenfrei. Die drei Landkreise haben ihre Tierseuchenallgemeinverfügungen entsprechend angepasst.

Im Verbraucherschutzministerium tagte heute der Landeskrisenstab. Dazu waren auch der Landesbauernverband, der Bauernbund, der Hybridschweinezuchtverband und der Landesjagdverband eingeladen. Die angeordneten Maßnahmen seien für viele Landwirte schmerzhaft.

Vorläufige Maßnahmen in der neu eingerichteten Pufferzone im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen

  • Verstärkte Kadaversuche
  • Einrichtung eines Meldesystems für aufgefundene Kadaver
  • Kadaverbergung durch geschulte Bergetrupps
  • Einrichtung von Kadaver-Sammelstellen und unschädliche Beseitigung der Kadaver
  • Virologische Untersuchung aller erlegten und verendeten Wildschweine (Fallwild und Unfallwild)
  • Einrichtung von Wildannahmestellen zur hygienischen Aufbewahrung und Beprobung von gesund erlegtem Wild
  • Verbot von Bewegungsjagden (ausgenommen Erntejagden)

17.9.2020: Schweinepest: Siebter Fall bestätigt

In Deutschland ist der siebte Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg bestätigt worden. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit. Das Friedrich-Loeffler-Institut als Nationales Referenzlabor hat die Tierseuche in der entsprechenden Probe heute nachgewiesen.

Der Fundort liegt innerhalb des gefährdeten Gebiets in der näheren Umgebung der Ortschaft Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Weitere Funde sind von Experten erwartet worden. Die ASP wird sehr leicht über Körperflüssigkeiten von Wildschein zu Wildschwein übertragen.  

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

16.9.2020: Weitere fünf Fälle bestätigt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei fünf weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Damit erhöht sich die Zahl der ASP-infizierten Wildschweine auf sechs.

Nachdem am vergangenen Donnerstag, 10. September 2020, ein Fall von ASP bei einem Wildschwein in der Region bestätigt wurde, waren weitere Fälle bei Wildschweinen erwartet worden. Es ist davon auszugehen, dass das hochansteckende Virus vor dem Auffinden des ersten Kadavers in die Wildschweinpopulation eingetragen wurde.

Das Land Brandenburg muss die bestehende Schutzzonen und Schutzmaßnahmen nun entsprechend anpassen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Das Bundesministerium wird die Europäische Union (EU), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sowie die Handelspartner informieren.

Intensive Gespräche mit Drittstaaten

Weiterhin ist das Bundesagrarministerium in intensiven Gesprächen mit den relevanten Drittstaaten wie China, Südkorea oder Japan, um mittels eines Regionalisierungskonzepts den Handel aus Nicht-Restriktionsgebieten in diese Länder zu ermöglichen.

Innerhalb der EU bleibt der Handel mit Schweinefleisch weiter möglich. Das Regionalisierungskonzept für die Afrikanische Schweinepest ist in der EU anerkannt. Dementsprechend wird der Handel lediglich für jene Betriebe eingeschränkt, die im Restriktionsgebiet liegen. Derzeit verbleiben laut BMEL rund 70 Prozent der deutschen Exporte im EU-Binnenmarkt.

15.9.2020: Fünf weitere Verdachtsfälle

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hatte am Dienstag, 15. September, bei fünf weiteren Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Die Tiere wurden nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden.

Die Fundorte liegen alle im bereits festgelegten gefährdeten Gebiet. Das teilte das Verbraucherschutzministerium des Landes Brandenburg mit.

Es handelt sich um vier tot aufgefundene Wildschweine (Fallwild) sowie um ein krank erlegtes Wildschwein. Wie in solchen Fällen vorgeschrieben wurde Untersuchungsmaterial der fünf Kadaver noch am gleichen Tag zum Nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, FLI) geschickt, das die Untersuchungsergebnisse bestätigen muss.