Schweinehaltung

Schwanzbeißen - „Mach mal keinen Stress“

Ringelschwanz
Clara Späth, Fachzentrum Schweinezucht und -haltung, Töging am Inn
am Dienstag, 01.10.2019 - 13:26

Auslöser für Schwanz- und Ohrenbeißen gibt es viele. Zwei wichtige Punkte hierbei sind die Haltungseinrichtung sowie die Fütterung und Wasserversorgung. Diese müssen für den Aktionsplan Kupierverzicht dokumentiert werden.

Auf einen Blick

  • Für den Aktionsplan Kupierverzicht ist wichtig, die Nettobuchtenfläche und das Tränke- und Fressplatzverhältnis zu dokumentieren.
  • Je größer das Tier-/Fressplatz- Verhältnis ist, desto mehr Stress entsteht unter den Schweinen.
  • Die Konkurrenzsituation in einer Bucht kann durch einen extra Futtertrog oder durch Beschäftigungsmaterial entschärft werden.
  • Es empfiehlt sich, die Futterration regelmäßig zu berechnen.

Schlüsselfaktoren für Rangkämpfen und Streitereien

Eine bekannte Situation: Beim morgendlichen Rundgang durch den Stall wird eine Gruppe Schwanzbeißer entdeckt, die abends zuvor noch einen friedlichen Eindruck machte. Was könnte der Auslöser gewesen sein? Da es unzählige Ursachen gibt, empfiehlt es sich das Thema Schwanz- und Ohrbeißen strukturiert anzugehen. Um sich dem Problem der Ursachenforschung in der Produktion anzunähern, gliedert sich die Risikoanalyse zum Aktionsplan Schwanzkupieren in sechs Schlüsselfaktoren für Schwanz- und Ohrbeißen auf.

In diesem Artikel sollen zwei davon näher betrachtet werden: Der erste Schlüsselfaktor „Wettbewerb um Ressourcen“ soll aufdecken, was an der Haltungseinrichtung die Schweine zu vermehrten Rangkämpfen und Streitereien bewegt und damit zu vermehrten Stress innerhalb der Buchten führt. Der zweite Schlüsselfaktor dreht sich um die Fütterung und Wasserversorgung der Tiere.
Wettbewerb um Ressourcen

Im Rahmen der Risikoanalyse sind zu dem Schlüsselfaktor „Wettbewerb um Ressourcen“ folgende Fragen zu beantworten:

  • Wie viel Nettobuchtenfläche steht den Tieren je Abteil zur Verfügung?
  • Wie ist die Art der Futter- und Wasservorlage je Abteil?
  • Wie ist das Tier: Tränke-/Fress­platzverhältnis?
  • Wie ist die Einschätzung bezüglich der Konkurrenz an den Futter- und Tränkestellen?
  • Wie stark wachsen die Schweine auseinander?

Anhand eines Beispielbetriebes wird erläutert, was beim Ausfüllen der Risikoanalyse zu beachten ist und wie die einzelnen Fragen zu verstehen sind. Der Beispielbetrieb führt die Risikoanalyse in der Ferkelaufzucht durch. Dabei wird jeweils ein Abteil mit Ferkeln, die sich am Beginn der Aufzucht befinden (A1) und ein Abteil mit Ferkeln, die am Ende der Aufzucht angelangt und knappe 30 kg schwer sind (A2), begutachtet.

Wettbewerb um Ressourcen

Schwanzbeissen

Frage 1: Nettobuchtenfläche je Abteil?

Mit der Nettobuchtenfläche ist die Fläche gemeint, die die Tiere uneingeschränkt zum Stehen, Gehen oder Liegen nutzen können. Um die dafür tatsächlich zur Verfügung stehende Fläche für jedes Ferkel zu berechnen, kann nicht einfach nur von den äußeren Buchtenabmessungen ausgegangen werden. Vielmehr müssen noch die Flächen für Tröge, bodenständige Tränken und andere bauliche Hindernisse abgezogen werden.

So erfolgt die Berechnung der Nettobuchtenfläche: Die Abmessungen der Bucht von Wand zur Buchtenabtrennung in der Breite und Länge (Innenmaß) ergeben die Buchtenfläche und abzüglich der Fläche z. B. eines Futterautomaten oder durch eine bodenständige Tränke, ergibt sich die Nettobuchtenfläche. Diese Nettobuchtenfläche muss man durch die Anzahl der Tiere teilen, die sich in der Bucht befinden, um die Nettobuchtenfläche je Tier zu erhalten.

Im Beispielsbetrieb sind in A1 der Ferkelaufzucht jeweils 20 Ferkel in eine Bucht eingestallt worden. Die Buchten des Abteils sind gleich groß und haben eine Abmessung von jeweils 3,20 m x 2,05 m (Innenmaß). Die Fläche beträgt brutto 6,56 m². Zieht man davon die Fläche des Troges ab (0,18 m²) verbleiben 6,38 m², die die Ferkel uneingeschränkt nutzen können. Bei einer Belegung mit 20 Ferkeln berechnet sich damit eine Nettobuchtenfläche von 0,32 m² je Tier in A1 (Abb. 1). Die Nettobuchtenfläche in A2 mit den Ferkeln am Ende der Aufzucht errechnet sich auf die gleiche Weise.  Im Beispielbetrieb stehen dann 0,42 m²/Tier zur Verfügung.

Frage 2: Futter- und Wasservorlage je Abteil?

Hier wird zunächst unterschieden, welche Darreichungsform das Futter hat und wie es über den Tag für die Schweine verfügbar ist. In der Verfügbarkeit des Futters wird zwischen ad libitum, tagesrationiert und rationiert unterschieden.

Erfolgt die Futtervorlage ad libitum haben die Schweine den ganzen Tag über die Möglichkeit in unbegrenzten Mengen Futter aufzunehmen.

Wenn die Futtervorlage jedoch tagesrationiert ist, dann ist die Futtermenge sowohl zeitlich – über einen Tag verteilt – als auch in der Menge begrenzt. Dabei wird über einen Tag mehrmals eine gewisse Menge an Futter ausdosiert und die Schweine haben ausreichend Zeit sich satt zu fressen. 
Bei einer rationierten Fütterung wird den Schweinen eine begrenzte Menge an Futter zu bestimmten Zeiten vorgelegt, die dann schnell von den Schweinen aufgefressen wird. Hier muss jedes Schwein einen Fress­platz haben.

Der Beispielsbetrieb hat in der Ferkelaufzucht zu Beginn (A1) einen Trockenfutterautomaten und stellt nur zur Anfütterung die ersten drei Tage zusätzlich beim Einstallen einen Längstrog zur Verfügung, damit alle Ferkel gleichzeitig Fressen können, so wie sie es vom Säugen bei der Sau gewohnt sind. Seine älteren Ferkel stallt er zum Ende der Aufzucht (A2) in einen anderen, neueren Stall um. Hier sind die Buchten mit einem Breifutterautomaten ausgestattet. Immer zwei Breifutterautomaten stehen in der Buchtentrennwand, sodass eine Bucht jeweils zwei halbe Tröge zum Fressen zur Verfügung hat. Der Beispielsbetrieb hat keine offenen Tränkestellen, wie z.B. Beckentränken oder Aqualevel, sondern bietet in jeder Bucht Tränkenippel in unterschiedlicher Höhe an. (Abb. 2).

Schwanzbeissen

Frage 3: Zugang zu Futter- und Wasservorlage?

Um zu beurteilen, ob eine möglichst stressfreie Futter- bzw. Wasseraufnahme gewährleistet ist, muss hier das Tier:Fressplatz- bzw. das Tier:Tränke-Verhältnis bestimmt werden. Je größer das Tier:Tränke-/Fressplatz-Verhältnis wird, desto mehr Konkurrenz entsteht unter den Tieren und folglich entsteht auch mehr Stress unter den Schweinen.

Der Beispielsbetrieb verfügt in der Aufzucht der Ferkel zu Beginn (A1) über einen Trockenfutterautomaten, der in der Buchtentrennwand integriert ist. Der herausnehmbare Längstrog ist nur in den ersten drei Tagen für die Ferkel verfügbar und wird nicht im Tier-/Fressplatz-Verhältnis berücksichtigt. Um nun zum gefragten Verhältnis hochzurechnen, muss die Länge des Troges bekannt sein. 

Im Beispielsbetrieb beträgt die Länge des Troges des Trockenfutterautomaten 90 cm. In jeder Bucht sind 20 Ferkel eingestallt, die ca. ein Gewicht von 10 kg haben. Nach Kapitel 3 der Risikoanalyse sind je nach Gewicht der Tiere unterschiedliche Fressplatzbreiten zur Verfügung zu stellen (Abb. 3). Da die Tiere noch bis ca. 25 kg im Abteil A1 verbleiben, ist mit einer Fressplatzbreite von 18 cm je Tier zu rechnen. Das Tier/Tränkeverhältnis wird anhand der vorhandenen Tränkeplätze und der Tierzahl berechnet (Abb. 4).

Frage 4: Einschätzung der Konkurrenz im Abteil?

Dadurch, dass der Landwirt täglich seine Tiere beobachtet und kontrolliert, kann er das Verhalten seiner Tiere einschätzen und beurteilen. So gilt es in dieser Frage zu beurteilen, wie sich die Konkurrenzsituation an den Trögen darstellt. Der Beispielslandwirt stellt bei der Beobachtung der Tiere fest, dass die Trockenfutterautomaten im Abteil A1 meist frei sind und die Ferkel, die zum Trog wollen, einen Platz finden.

Im Abteil mit den älteren Ferkeln (A2) muss er feststellen, dass in drei Buchten zur Aktivzeit der Ferkel selten Plätze am Breifutterautomaten frei sind. Die Ferkel zeigen häufiges Kopfschlagen gegen fressende Tiere und schnappen mitunter gegen andere Ferkel (Abb. 5).

Frage 5: Konkurrenz an den Tränkeeinrichtungen?

Es gilt die gleiche Vorgehensweise wie bei der Frage zuvor. Am Tag der Risikoanalyse herrschen hohe Außentemperaturen und so ist zu beobachten, dass in beiden Abteilen (A1 und A2) einzelne Ferkel vor der Tränke liegen (Abb. 6).

Schwanzbeissen

Frage 6: Größenverhältnis der Tiere in den Buchten?

Die Kernfrage, die hinter dieser Formulierung steckt, bezieht sich ausschließlich darauf ob und wie stark die Tiere auseinanderwachsen. Hierbei ist es entscheidend nicht nur die Momentaufnahme zu berücksichtigen, sondern darüber hinaus ebenfalls die Situation, wie die Tiere eingestallt wurden. Im Beispielsbetrieb werden die Ferkel wurfweise eingestallt bzw. es wird versucht in etwa zwei Würfe gemeinsam in eine Bucht zu gruppieren. Es ist in A1 zu erkennen, dass durch das wurfweise Einstallen schon vorgegebene Unterschiede in Größe und Gewicht bei den Ferkeln vorhanden sind, aber darüber hinaus kein starkes Auseinanderwachsen der Ferkel zu beobachten ist (Abb. 7).

Im anderen Abteil (A2), in dem die älteren Ferkel der Ferkelaufzucht stehen, ist jedoch ein leichtes Auseinanderwachsen der Tiere zu beobachten, auch wenn die Größenunterschiede innerhalb des Wurfes wie auch zuvor berücksichtigt werden (Abb. 7).

Der Landwirt entscheidet sich dazu in das Abteil A2, wo Rangkämpfe während der Fütterung stattfanden, einen extra Trog in den Buchten zu befestigen, in dem Trockenfutter oder Beschäftigungsmaterial angeboten werden kann (Abb. 8). So will er die Konkurrenzsituation am Breifutterautomaten entschärfen und hat zusätzlich ebenfalls die Möglichkeit bei Bedarf etwas Beschäftigungsmaterial wie z. B. Luzernehäcksel oder Maissilage extra und ohne große Futterverluste anzubieten. Hinweis dazu: Je nach Bauart des Troges wird hierbei eventuell die Nettobuchtenfläche kleiner.

Zudem beschließt der Landwirt je Bucht eine Beckentränke für die Ferkel anzubieten. Die Beckentränke ist seiner Ansicht nach einfach sauber zu halten und bietet den Ferkeln einen höheren Saufkomfort. So möchte der Schweinehalter eine ausreichende Wasseraufnahme fördern (Abb. 8).

Schlüsselfaktor Ernährung des Schweins

Schwanzbeissen beim Schwein

Der zweite Schlüsselfaktor für Schwanz- und Ohrenbeißen, der näher betrachtet wird, ist die Ernährung des Schweines. Dazu sind fünf Fragen zu beantworten, die sich alle auf einen Zeitraum von den vergangenen zwölf Monaten beziehen:

  • Wurde eine externe dokumentierte Fütterungsberatung durchgeführt?
  • Wurden Futtermittel untersucht?
  • Wurde eine Tränkewasseruntersuchung veranlasst?
  • Wurden die Dosierungen und Futtermengen überprüft?
  • Erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der Durchflussraten der Tränken?

Frage a: externe dokumentierte Futterberatung?

Der Beispielslandwirt ist Mitglied beim Fleischerzeugerring und lässt in regelmäßigen Abständen die Futterrationen in seinem Betrieb von seinem Ringberater berechnen. Auch begutachtet der Ringberater beim Stallrundgang unter anderem die Hygiene in der Fütterungsanlage und den Zustand der Fütterungseinrichtungen. Es wird also in regelmäßigen Abständen eine Fütterungsberatung in Anspruch genommen. Der Beispielsbetrieb hat in 2019 auf eine N/P-reduzierte Fütterung umgestellt, was in der Risikoanalyse vermerkt wird (Abb.: 9).

Frage b: Futtermitteluntersuchungen?

Im Rahmen der Fütterungsberatung sind auf dem Beispielsbetrieb Futteruntersuchungen der selbst erzeugten Komponenten grundsätzlich vorhanden. Diese unterschieden sich in der Ernte 2019 gegenüber den Untersuchungen vom Vorjahr deutlich im Rohprotein- und Aminosäuregehalt bei Weizen und Gerste. Der Ringberater lässt die neuen Werte in seine Futterberechnungen mit einfließen (siehe Abb. 10).

Zusätzlich lässt der Landwirt seinen Ringberater in regelmäßigen Abständen mit einem Siebkasten den Vermahlungsgrad des Futters beurteilen. Aus folgendem Grund ist dies dem Landwirt wichtig: Der Grad der Vermahlung und die Verteilung der unterschiedlichen Partikelgrößen des Futters haben große Auswirkungen auf die Darmgesundheit beim Schwein. Zu fein vermahlenes Futter begünstigt Entzündungen des Magens und dies wiederrum führt unter anderem zu Aggressionen.

Schwanzbeissen

Frage c: Tränkewasseruntersuchung?

Oft empfiehlt es sich das Tränkewasser untersuchen zu lassen, denn Ursache für gesundheitliche Probleme oder Einbrüche in der Leistung können mit einer mangelnden Qualität des Tränkewassers zusammenhängen. Qualitätseinbußen beim Tränkewasser bestehen dann, wenn die Orientierungswerte für z. B. Eisen oder Nitrat überschritten werden. Ob die Orientierungswerte für das Tränkewasser eingehalten werden und ob das Wasser mit Keimen belastet ist, lässt sich in einer chemisch-physikalischen bzw. in einer mikrobiologischen Analyse des Wassers feststellen. Die Proben dazu sollten direkt an der Tränkestelle, also z. B. am Nippel entnommen werden. Dabei gibt es jedoch ein paar Kniffe zu beachten, weshalb die Proben von jemandem entnommen werden sollten, der bereits Erfahrung darin hat. Sollten Auffälligkeiten bezüglich der Qualität des Wassers bestehen, sollte über eine Wasserhygienisierung mit z.B. Chlordioxid oder organischen Säuren nachgedacht werden. Unser Beispielslandwirt hat in den letzten 12 Monaten keine Tränkewasseruntersuchung durchführen lassen, denn er sah keinen Anlass dazu (Abb. 11).

Frage d: Überprüfung der Dosierung und Futtermengen?

Hier sind die Futterkurven der einzelnen Rationen zu beurteilen. Beurteilt wird, ob diese angepasst sind an den Bedarf des Schweines entsprechend seines Alters und der Größe sowie die Zuteilung der Futterblöcke.
Wie in Abbildung 12 zu erkennen ist, wurden im Beispielbetrieb keine großen Auffälligkeiten beobachtet.

Schwanzbeissen

Frage e: Regelmäßige Überprüfung der Durchflussraten (Tränken)?

In der Praxis kommt es häufig vor, dass die Durchflussraten nicht optimal dem Alter der Schweine angepasst sind. Eine angemessene Durchflussrate ist jedoch sehr wichtig für eine ausreichende Wasserversorgung der Schweine und damit auch eine wichtige Grundlage für die Gesundheit der Tiere. Wasser ist das wichtigste Futtermittel, da es, wenn es nicht ausreichend vorhanden ist, nicht nur die Futteraufnahme beschränkt, sondern auch entscheidend für den Stoffwechsel des Schweines ist! Neben der Überprüfung, ob eine Tränke funktionstüchtig ist, stellt auch die Kontrolle der Wasseraufnahme der Schweine einen wichtigen Faktor dar um Schwanzbeißen zu vermeiden.

Untersuchungen im sogenannten Schwanzbeißen-Interventionsprogramm (SchwIP) zeigten, das bei Ferkeln in der Aufzucht nur 6,9 % der Durchflussraten im angestrebten Optimalbereich lagen. Es empfiehlt sich deshalb, zu jedem Einstallen die Durchflussraten stichprobenartig zu überprüfen, denn auch zu große Durchflussmengen erschweren Schweinen das Saufen und können zu einer ungenügenden Wasseraufnahme führen. Eine weitere Möglichkeit, die Tränkewasseraufnahme der Schweine zu überprüfen ist der Einbau einer Wasseruhr vor dem jeweiligen Abteil. Die benötigte Wasseraufnahme je Tier sowie die empfohlenen Durchflussraten für Schweine sind im DLG-Merkblatt 351 „Tränketechnik für Schweine“ nachzulesen.

Der Landwirt aus dem Beispielsbetrieb überprüft die Nippeltränken in der Ferkelaufzucht regelmäßig und musste in manchen Buchten feststellen, dass vor allem die letzten Nippel in der Reihe nicht ganz so oft verwendet werden und diese sich mit Dreck zusetzen. Dies behebt er, indem die Nippel gesäubert werden (Abb.: 13).

Um Leistungseinbußen wegen Qualitäsmängel beim Tränkewasser auszuschließen, rät ihm der Ringberater zu einer jährlichen Analyse seines Tränkewassers. Diese geplante Optimierungsmaßnahme hält er in der Risikoanlayse fest (Abb.: 14).
Ein vollkommenes Ausschalten der Unsicherheitsfaktoren, die Schwanz- und Ohrbeißen begünstigen, ist kaum möglich, aber es ist wichtig, die Risiken für einen Ausbruch gering zu halten. Dabei hilft die Risikoanalyse, denn es können Optimierungsansätze in der Produktion erkannt werden und Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen werden.