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Afrikanische Schweinepest

Russland zieht ASP-Bilanz

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Karola Meeder
Karola Meeder
am Mittwoch, 02.01.2019 - 13:13

In den letzten 8 Jahren sollen 8 Millionen Schweine wegen der ASP getötet worden sein, in Russland schätzt man den dadurch entstandenen Schaden auf 507 Millionen Euro.

In Russland sind nach offiziellen Angaben im vergangenen Jahr gut 250 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen aufgetreten. Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitteilte, mussten deshalb insgesamt etwa 250 000 Schweine gekeult werden. Die Höhe des Schadens beziffert das Agrarressort auf umgerechnet rund 15 Mio Euro -  verglichen mit nur 1,2 Mio Euro im Jahr 2017.

Die ASP grassiert in Russland seit 2007. Der Generaldirektor des Nationalen Verbandes der Schweinezüchter, Jurij Kowalew, wies kurz vor den Weihnachtsfeiertagen darauf hin, dass aufgrund der Tierseuche in den vergangenen acht Jahren insgesamt rund 8 Millionen Schweine in Russland getötet und verbrannt worden seien. Die dadurch der Branche entstandenen Einbußen veranschlagte Kowalew auf umgerechnet 507 Mio Euro.

Mit Material von AgE