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Neuer Schweine-Maststall mit Ferkel- und Jungsauenaufzucht

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am Donnerstag, 15.11.2018 - 11:25

Ein „Tag der offenen Tür“ findet bei Familie Hummel am Sonntag, den 18.11.2018 von 10 bis 18 Uhr in Haid 1, 92280 Kastl, statt.

Um die Rentabilität auch in Zukunft zu sichern, entschied sich die Familie Hummel um Betriebsnachfolger Michael im Frühjahr 2017 in die Schweinehaltung zu investieren. Der Betrieb, der bislang ausschließlich in der Ferkelerzeugung aktiv war, erweiterte jedoch nicht die Sauenhaltung, sondern ging den Schritt in das geschlossene System und begann im Herbst 2017 mit dem Bau eines Mastschweinestalls. Ausschlaggebend dafür waren die zunehmend hohen Anforderungen und die mangelnde Planungssicherheit in der Ferkelerzeugung, sowie die höhere Wertschöpfung am Markt, wenn die eigenen Ferkel bis zum Schlachten gemästet werden.

Der Unterbau wurde so konzipiert, dass es keine Kältebrücken gibt. Grund dafür ist, dass die isolierten Fertigteilwände von der Bodenplatte bis zum Dach ein Baustück sind. So kann von außen keine Kälte unter den Spalten in den Stall eindringen.

Die Wände wurden an den Stößen mit Beton vergossen und außen mit einer Nager-Schutzschiene versehen. Dabei wird ein Schutz der Gebäudedämmung vor Schädlingsbefall gewährleistet und durch die durchgängig verlaufende Dämmung werden im Winter Heizkosten niedrig gehalten und im Sommer das Aufheizen der Gebäude erheblich reduziert.

Der Güllekanalboden und die Kanalwände sind in Ortbeton hergestellt, die Güllekanäle (lichte Höhe 70 cm) sind mit einem vertikalen VA/GFK-Schiebersystem in Wechselstau ausgeführt. Der Betonbau wurde von der Fa. Landbau Süd, Ing. Büro Fertigbau GmbH erstellt. Das Ziehen der Schieber ist vom Zentralgang aus möglich.

Der Flüssigmist wird vom Stall in den vertieften, unter dem Zentralgang liegenden Querkanal geleitet. Der Querkanal und die Kanäle im Stall sind mit einer zentralen Spülleitung ausgestattet. Die in der Vorgrube befindliche Güllepumpe wird für die Spülleitung und zur Befüllung des Güllebehälters genutzt.

Die Zentralgangwände wurden ebenfalls als massive Betonfertigteilwände ausgeführt. Eine beidseitig glatte Oberfläche ermöglicht eine leichte und gründliche Reinigung.

Das Dach ist aus einer Nagelbinderkonstruktion, welche mittig auf den Zentralgangwänden abgestützt ist, mit waagrechtem Untergurt und Isolierdecke hergestellt. Die Dacheindeckung besteht aus Trapezblech.

Bei der Stalleinrichtung entschied sich Familie Hummel für die Firma Tänzer Systeme. Das benötigte Futter lagert in Getreidesilos, die von ETZ Hellmuth geliefert und installiert wurden. Die erforderliche Getreidetechnik stammt von der Firma Kreutzkämper. Die komplette Investitionsbetreuung lief über die BBV-LandSiedlung.

Familie Hummel und die am Bau beteiligten Firmen freuen sich nun auf Ihren Besuch beim „Tag der offenen Tür“. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.