Afrikanische Schweinepest

Mehrere ASP-Fälle in Serbien

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Karola Meeder Portrait 2019
Karola Meeder
am Dienstag, 13.08.2019 - 10:07

Nun ist die Tierseuche auch in Serbien angekommen - zeitgleich meldet die Slowakei einen erneuten ASP-Ausbruch.

In Serbien hat es mehrere Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gegeben. Bisher war das Land von der hochansteckenden Tierseuche verschont geblieben. Erste Verdachtsmomente hatte es bereits Ende Juli gegeben. Am vergangenen Sonntag hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) offiziell die Ausbrüche bestätigt.

Betroffen waren gleich vier kleinere Haltungen im Raum Belgrad: Der erste Fall ereignete sich am 30. Juli in Rabrovac rund 50 km südlich von Belgrad auf einem Hof mit 24 Schweinen. Einen Tag später gab es nur wenige Kilometer entfernt in Velika Krsna einen positiven Nachweis in einer Kleinsthaltung mit zehn Tieren. Im gleichen Ort war am 6. August auch ein Halter mit 23 Schweinen von einem Ausbruch betroffen. Unweit dieser Infektionsherde, wurde das Virus am 7. August in Kusadak auf einem Betrieb mit 64 Schweinen festgestellt.

Dritter ASP-Ausbruch in der Slowakei

Insgesamt sind auf den vier Höfen sieben Schweine aufgrund der ASP verendet; die anderen 114 Tiere wurden im Zuge der Seuchenprävention getötet.

Zudem meldete die OIE, dass es in der Slowakei einen dritten ASP-Ausbruch bei einer Hinterhofhaltung gegeben habe. Erneut war ein Betrieb im Kreis Kosice an der ungarischen Grenze betroffen. Die ASP ist mittlerweile bei Wild- und/oder Hausschweinen in 16 europäischen Ländern aufgetreten, darunter zehn EU-Staaten.

Mit Material von AgE