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Ferkelkastration

Drastische Einbrüche durch Mehrkosten

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Johann Ertl, BBV
am Donnerstag, 22.12.2016 - 14:45

München - Nimmt man an, dass 84 % der männlichen Ferkel mit (Isofluran-)Narkose kastriert werden, summieren sich die Narkosekosten auf gut 13 Mio. € pro Jahr in Bayern und Baden-Württemberg. Diese Mehrkosten würden die süddeutschen Ferkelerzeuger zusätzlich zu den bestehenden strukturellen Nachteilen belasten und insbesondere kleinere und mittlere Betriebe bis 250 Sauen zum Ausstieg drängen. Da 90 % der Betriebe in diese Kategorie fallen, wäre ein regelrechter Strukturbruch die Folge!