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Seuchen

Blauzungenkrankheit: Restriktionszone ausgeweitet

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Ulrich Graf
Ulrich Graf
am Montag, 04.02.2019 - 16:07

Die Restriktionszonen von 150 Kilometern um die Ausbruchsbetriebe betreffen auch Gebiete in Bayern.

Im Landkreis Calw in Baden-Württemberg wurde ein neuer Ausbruchsfall der Blauzungenkrankheit bestätigt. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben wird rund um den Ausbruchsbetrieb eine Restriktionszone von 150 Kilometern eingerichtet. Diese Restriktionszone umfasst damit weitere Teile Bayerns: In Schwaben die Landkreise Günzburg sowie Dillingen an der Donau und Donau-Ries jeweils teilweise, in Unterfranken den Landkreis Würzburg und die kreisfreie Stadt Würzburg sowie in Mittelfranken die Landkreise Neustadt-Aisch und Ansbach jeweils teilweise. Somit sind in Bayern von den Restriktionsmaßnahmen derzeit die drei Regierungsbezirke Schwaben mit 7 Landkreisen und 2 kreisfreien Städten, Unterfranken mit 4 Landkreisen und 2 kreisfreien Städten und Mittelfranken mit 2 Landkreisen umfasst.

Das Bayerische Landesamt für Lebensmittelsicherheit weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein vorbeugender Schutz der Tiere über eine freiwillige Impfung möglich. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich.

Die genaue Abgrenzung der Restriktionszonen erfolgt durch die Landratsämter mittels Allgemeinverfügungen. Beim Handel mit Tieren aus der Restriktionszone kommt es zu Beschränkungen. Das Verbringen in Mitgliedstaaten und Gebiete, die offiziell als frei von Blauzungenkrankheit anerkannt sind, ist nur bei Einhaltung bestimmter unionsrechtlicher Bestimmungen möglich, zum Beispiel bei bestehendem Impfschutz gegen die Blauzungenkrankheit.