Rinderschau

Bayerische Züchter räumen ab

Bayern
Astrid Roswag/Fleischrinderverband Bayern
am Donnerstag, 13.02.2020 - 10:09

Fleischrindertage in Ilshofen mit bester Qualität und guten Erlösen.

Fleischrind

Auf den 13. Süddeutschen Fleischrindertagen des Fleischrinderverbandes Bayern (FVB) und der Rinderunion Baden-Württemberg (RBW) in der Arena Hohenlohe in Ilshofen waren die bayerischen Züchter sehr erfolgreich. Alle Siegertitel gingen an bayerische Züchter, was wieder einmal den hohen Qualitätsstandart in den einzelnen Rassen belegt. Die Nachfrage nach Bullen war erfreulich stark durch die benachbarten Länder Tschechien, Slowakei, Polen, Österreich und vor allem die Schweiz geprägt.

Traditionell am stärksten vertreten war die Rasse Angus mit 29 aufgetriebenen und 26 verkauften Bullen. Spitzenreiter und Siegerbulle war der rote Lanny.ot von Markus Ott aus Unterleinleiter. Seine Länge und Tiefe mit sehr guten Übergängen und korrektem Gangwerk wurden mit den Körnoten 8/8/8 belohnt. Nur knapp dahinter konnte sich mit den gleichen Körnoten Nobi, ebenfalls rot, von Roland Reißlein aus Bubenheim als Reservesieger einreihen. Zum Angus-Bemuskelungssieger wurde der typstarke Landos BA mit den Körnoten 8/9/7 von Tobias Bauereiß aus Auerbach gekürt.

Typvoller Rigobert gewinnt

Fleischrind

Im Auktionsangebot der Rasse Charolais standen 12 Bullen. An der Spitze der sehr typvolle Rigobert aus der Zucht von Christian Spona aus Markt Bibart. Gefolgt von Inferno, einem reinerbig hornlosen Bullen vom Betrieb Anton Kirzinger aus Radlhöfe. Beide Bullen waren mit 8/8/7 gekört.

Bei Fleckvieh-Simmental überzeugten alle vier aufgetriebenen Bullen mit ihrem Exterieur und fanden einen neuen Besitzer. Die Fech GbR aus Buttenwiesen stellte mit dem reinerbig hornlosen Elias den Sieger, der die Körnoten 8/8/8 erhielt. Reservesieger wurde der Bulle Gustl von Robert Deibel aus Unterransbach. Auch er ist reinerbig hornlos und wurde mit 8/8/7 gekört.

Pedro wird Körsieger

Fleischrind

Körsieger der Rasse Limousin wurde Pedro, ein reinerbig hornloser, äußerst typvoller Bulle mit hohem Zuchtwert und den Körnoten 9/8/7, der zum Tageshöchstpreis von 4700 € nach Tschechien verkauft werden konnte. Diese Bulle stammt aus der Zucht von Josef Lang aus Eglsee. Der sehr gut bemuskelte Reservesieger Einstein, der einzige behornte Bulle aus diesem Angebot, kam vom Betrieb Willi Streng aus Wohnbach und weist Körnoten von 7/9/8 auf. Zum Bemuskelungssieger wurde die Kat-Nr. 73 von Robert Frank aus Schillingsfürst gewählt.

An der Spitze der Pinzgauer-Fleisch-Bullen stand UE Nick aus der Zucht von Norbert Uebler aus Riglashof. Er findet eine neue Heimat in Österreich.