Vermehrung

Zufrieden mit dem Rücklauf der neuen Vermehrungsverträge

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Ulrich Graf
am Montag, 15.04.2019 - 10:25

Züchter und Vermehrer zufrieden mit dem Rücklauf der neuen Vermehrungsverträge für Getreide und Grobleguminosen.

Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. und der Bundesverband Deutscher Saatguterzeuger (BDS) haben eine hohe Akzeptanz des Muster-Vermehrungsvertrags für Getreide und Grobleguminosen vermeldet. Bereits 90 % der in Deutschland tätigen Getreide- und Grobleguminosenvermehrer hätten den Rahmenvertrag unterzeichnet. Dieser wurde 2017 verhandelt.

Der Muster-Vermehrungsvertrag für Getreide und Grobleguminosen regelt die wesentlichen Grundsätze über den Ablauf, die Rechte und Pflichten bei der Durchführung eines Vermehrungsvorhabens. Der Vertrag ersetzt den alten Vermehrungsvertrag von 1994. Mit dem neuen Rahmenvertrag werden laut den Beteiligten die Sachverhalte präziser und damit rechtssicherer für beide Parteien formuliert. Der Vermehrungsvertrag regelt das Innenverhältnis zwischen Sortenschutzinhaber (Züchter) und dem Vermehrer. Diese Verträge wurden in früheren Zeiten unter Einbindung der Vertriebsfirmen (VO-Firmen) als Vertreter der Züchter abgeschlossen. Um die VO-Firmen weiter zu entlasten, wird der Rahmenvertrag nicht mehr in Vertretung durch die VO-Firmen, sondern unmittelbar zwischen Züchter und Vermehrer unterzeichnet. Dennoch sind die VO-Firmen weiter für die Vermehrungsplanung und  ‑abwicklung in Absprache mit den Züchtern verantwortlich, wie bisher auch.