Pflanzenschutz

Wenige Mittel gut einsetzen

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Redaktion Wochenblatt
am Freitag, 28.05.2021 - 08:57

Fungizide in Kartoffeln: Wie hoch der Infektionsdruck heuer sein wird, lässt sich nicht voraussagen. Sicher ist aber, dass die Mittelauswahl gegen Krautfäule und Alternaria enger wird.

Spritzmittel

In den letzten zwei Jahren war die Krautfäulebekämpfung kein großes Problem in den bayerischen Kartoffelanbaugebieten. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, dass das dieses Jahr wieder so sein wird – denn ausschlaggebend ist die Witterung. Darum muss über die Intensität der Krautfäulebekämpfung jedes Jahr neu entschieden werden.

Die richtige Strategie zu finden, stellt für Berater und Praktiker während der Vegetationszeit eine andauernde Herausforderung dar. Als Hilfestellung dient der Phytophthora-Warn- und Beratungsdienst des amtlichen bayerischen Pflanzenschutzdienstes.

Kernstück dieses Krautfäule-Informationsdienstes ist die aktuelle Epidemiebewertung durch das Computerprogramm Simphyt. Aus der Bewertung kann eine optimierte Fungizidwahl abgeleitet werden.

Hälfte der Fungizide fällt weg

Auf den ersten Blick steht bei den Fungiziden eine sehr breite Palette an Mitteln zur Verfügung. Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass viele Präparate denselben Wirkstoff enthalten, beziehungsweise bei Kombinationspräparaten altbekannte Fungizidwirkstoffe nur unterschiedlich kombiniert wurden.

Doch rund die Hälfte der bisherigen Krautfäulefungizide stehen nur noch dieses Jahr zur Verfügung. Und für weitere Mittel ist die Zulassungssituation in den nächsten Jahren ungewiss. Die sich vermindernde Anzahl an Mitteln wird den Pflanzenschutz und das Resistenzmanagement im Kartoffelanbau deutlich erschweren.

Im ausführlichen Beitrag unseres Digitalmagazins erfahren Sie, was Sie zur optimalen Fungizidauswahl wissen und beachten müssen. Außerdem bieten wir einen übersichtlichen Leistungsvergleich der am Markt erhältlichen Kontaktfungizide und systemischen Kartoffelfungizide.

 

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