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Sepp Kellerer
am Donnerstag, 18.10.2018 - 10:30

Unser neuer Sortenführer Bayern bekommen Sie heuer zum ersten Mal frei Haus geliefert.

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Bayern hat gewählt und die gerne als Volksparteien bezeichneten bisherigen „Marktführer“ haben kräftig verloren. Das Ergebnis ist für die eine der beiden sehr schmerzlich für die andere aber schlichtweg eine Katastrophe. Für wen, nun was gilt, das brauche ich hier nicht zu erläutern, glaube ich zumindest. Ich will jetzt auch gar nicht näher analysieren, denn das haben die Kollegen aus der Agrarpolitik ausführlich getan.

Ich will auch nicht, wie sonst immer wieder üblich, einzelne Themen aus dem übrigen Heft herausgreifen, obwohl es da auch genügend Dinge gäbe, die sich anböten. Angefangen vom Bau von Schweineställen bei sich ständig ändernden Rahmenbedingungen und dem geplanten Zuchtwert für die Strichstellung bei Kühen, über die Änderungen beim Baurecht, die landwirtschaftlichen Betrieben durchaus neue Chancen eröffnen, bis hin zur Erfolgsgeschichte der integrativen Waldbewirtschaftung oder dem heiklen Thema „Mein Kind ein Dieb?“ und nicht zu vergessen die Prognosen zur Entwicklung des Fleischkonsums und der Fleischerzeugung hierzulande .

Ich will heute auf zwei Dinge hinweisen, die dem Heft beiliegen. Da ist zum Einen unser neuer Sortenführer Bayern, den Sie heuer zum ersten Mal frei Haus geliefert bekommen. Wir haben Sie bisher mit den Ergebnissen der Landessortenversuche für die einzelnen Kulturen „beliefert“, und zwar immer so aktuell wie möglich. Wir werden das auch weiterhin tun. Aber gerade diese Aktualität macht es nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren. In welchem Heft waren die Ergebnisse für den Weizen, für die Gerste oder für den Mais? Deshalb haben wir Ihnen die Ergebnisse noch einmal zusammengefasst, sozusagen als kleines Nachschlagewerk, das immer griffbereit auf Ihrem Schreibtisch liegen kann.

Zum Zweiten enthält das aktuelle Heft eine Beilage zum 70-jährigen Jubiläum der Bayerischen Bauernschulen. Schon 1948 wurden die ersten Angebote zur Erwachsenenbildung im Bereich der Landwirtschaft geschaffen und dabei erkannt, dass Fachwissen allein nicht reicht, dass auch die Weiterbildung und -entwicklung der Persönlichkeit eine große Rolle spielen. Das gilt heutzutage umso mehr. Deshalb ist in der Jubiläumsbeilage auch das aktuelle Seminarprogramm enthalten. Sicher ist da auch für Sie etwas dabei.