Aussaat

Das Maiskorn braucht ein warmes Bett

Maissaat
Ulrich Graf Portrait 2019
Ulrich Graf
am Mittwoch, 27.03.2019 - 10:26

Mais bevorzugt ein erwärmtes, verdichtungsfreies und gut durchlüftetes Saatbett mit guter Wasserleitfähigkeit.

Bei der nun anstehenden Maisaussaat ist große Sorgfalt geboten, denn der Mais stellt hohe Ansprüche an die vorbereitende Bodenbearbeitung und die Ablagegenauigkeit des Saatgutes. So sollte die Bearbeitungstiefe in etwa der späteren Ablagetiefe der Maiskörner entsprechen. Sie liegt zwischen vier Zentimetern bei schweren und sechs Zentimetern bei leichten Böden.

Mais bevorzugt ein erwärmtes, verdichtungsfreies und gut durchlüftetes Saatbett mit guter Wasserleitfähigkeit. Von daher müssen sich die Landwirte gedulden, trotz aller Bemühungen, möglichst früh auszusäen, um die Vegetationszeit optimal zu nutzen.

Der Boden muss sich gesichert auf 8 °Celsius erwärmt haben, denn das Maiskorn und der spätere Keimling reagieren sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen.

Die Ablagetiefe und der Kornabstand in der Reihe müssen während der Aussaat regelmäßig überprüft werden, um Lücken oder eine ungenaue Verteilung der Körner zu vermeiden.

Das DMK stellt den Landwirten als Hilfsmittel auf seiner Homepage www.maiskomitee.de unter Produktion/Anbau/Aussaat den Saatgutbedarfsrechner zur Verfügung. Damit kann der Saatgutbedarf bei vorgegebener Bestandesdichte errechnet werden.