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Maissorten

Mais: Auf der Suche nach neuen Spitzensorten

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Karola Meeder
Karola Meeder
am Montag, 04.02.2019 - 16:09

Was können Sorten aus anderen EU-Ländern in Deutschland? Das testet die EU-Sortenprüfung und fungiert somit als Vorfilter des LSV. Hier können Sie in den Ergebnissen stöbern.

Mit einem jährlichen Züchtungsfortschritt von 1,8 %, liegt der Mais im Vergleich der gängigen Kulturen recht weit vorne. Wichtig ist, dass dieser Fortschritt möglichst schnell in der Praxis ankommt – dabei hilft auch die EU-Sortenprüfung für Mais (EUP). Darauf weist das Deutsche Maiskomitee (DMK) hin. Im Rahmen der EUP werden Maissorten, die in einem anderen Land der Europäischen Union zugelassen worden sind, auf ihre regionale Anbauwürdigkeit in Deutschland geprüft. Ziel ist es, auch für diese Maissorten bundesweit objektive Versuchsergebnisse unter den klimatischen Bedingungen der jeweiligen Anbaugebiete zu gewinnen. Geprüft werden die EU-Sorten deutschlandweit auf 17 bis 25 Standorten.

Frühestens nach zwei Jahren und nur bei ausreichender Leistung können die geprüften Sorten in den Landessortenversuch (LSV) aufgenommen werden. So fungiert die EUP als eine Art Vorfilter für den LSV – das habe sich bestens bewährt, heißt es von Seiten des DMK. Immerhin hätten schon viele bedeutende Maissorten ihre Leistungsfähigkeit zuerst in der EU-Sortenprüfung unter Beweis gestellt. Wer in den Ergebnissen der EU-Sortenprüfung Ausschau nach potenziellen Spitzensorten halten möchte, kann dies als DMK-Mitglied in dessen Sortenspiegel tun oder direkt hier bei uns: Unten finden Sie die entsprechenden PDF-Dateien.

Mit Material von DMK

Ergebnisse der EU-Sortenprüfung für Süddeutschland