Schädling

Karte zu Maiswurzelbohrer-Fangzahlen

Maiswurzelbohrer
Ulrich Graf Portrait 2019
Ulrich Graf
am Freitag, 02.08.2019 - 11:15

Dem Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) scheinen die Witterungsbedingungen entgegenzukommen. In einigen Landkreisen Deutschlands steigen die Fangzahlen seit Jahren an.

Bonn – Wie das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) berichtet, führen die Pflanzenschutzdienste der Länder auch lange nach dem Auslaufen der Quarantänebestimmungen Befallsbeobachtungen mit Pheromonfallen durch. Das Augenmerk liegt dabei auf den besonders gefährdeten Regionen in Baden-Württemberg und Bayern.

Das DMK stellt die Befallsdaten seit 2008 auf einer interaktiven Karte auf seiner Internetseite www.maiskomitee.de unter Produktion > Pflanzengesundheit > Schädlinge/Krankheiten > Westlicher Maiswurzelbohrer zur Verfügung. Für das Jahr 2019 werden dort aktuell die bisher erhobenen, noch vorläufigen Daten für Baden-Württemberg veröffentlicht. Wenn die Käfer im Oktober ihre Flugphase beendet haben, werden die endgültigen Werte, auch für weitere Bundesländer, folgen. Zudem eröffnet die Karte die Möglichkeit, die Verbreitung der Käfer über die Jahre zu recherchieren.

Der Maiswurzelbohrer ist der wichtigste Schädling im Maisanbau weltweit. Von daher ist es auch ohne den Quarantänestatus angebracht, die Verbreitung des Käfers weiter genau zu beobachten. Eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen auch im Sinne des integrierten Pflanzenschutzes ist die Einhaltung einer Fruchtfolge.