Transport

Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr

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Helmut Süß
Helmut Süß
am Donnerstag, 17.09.2020 - 15:18

Der Lohnunternehmerverband hat Empfehlungen zum Verhalten im Straßenverkehr ausgesprochen.

Der Verband will damit im Interesse der ganzen Branche einen wertvollen Beitrag leisten: Zur Verbesserung der Akzeptanz in der Bevölkerung beim Einsatz von schweren und überbreiten Fahrzeugen im Verkehr, zur Schonung der Straßen, der Umwelt und der Energieressourcen und zur Verkehrssicherheit und -beruhigung. Das richtige Verhalten im Verkehr und bei der Arbeit ist entscheidend:

  • Runter vom Gas: Immer der Situation angepasst fahren. Die Sicherheit hat Vorrang!
  • Versierte und erfahrene Mitarbeiter sind wichtig.
  • Mehr Rücksicht auf gewichtsbeschränkte Straßen: 30 km/h auf schmalen Straßen sind genug. Die Schonung der Wege und Straßen ist zu beachten!
  • Intelligente Verkehrsführung: Routen verkehrsgerecht und bürgerfreundlich planen.
  • Ladungssicherung und Sauberkeit: Dreck und Futter gehören nicht auf die Straße.
  • Sonntagsruhe beachten: Sonn- und Feiertagsarbeit nur noch in Ausnahmen.
  • Nachtruhe einhalten: Keine Lärmbelästigung während der Nacht.
  • Informationen sind das A und O: Gegenseitiges Verständnis sorgt für ein gutes Miteinander!
  • Auf die Technik kommt es an: Moderne Maschinen sind schlagkräftig, sie können Energie sparen und die Umwelt schonen.

Ladung sichern!

Nach § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen oder herabfallen können. Auf den Punkt gebracht heißt das: Die Ladung muss oben bleiben bzw. dort, wo sie hingestellt wurde.

Eine unterlassene Ladungssicherung kann zu viel Ärger und Kosten führen. Neben dem Aufwand für Umladen und Straßenreinigung kommen zumeist noch Bußgeld, Punkte und gegebenenfalls ein Strafverfahren auf die Betroffenen zu. Bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten kann zusätzlich der Verlust des Versicherungsschutzes möglich sein.