Personalie

Neuer Institutsleiter für Betriebswirtschaft an der LfL

Ulrich Graf Portrait 2019
Ulrich Graf
am Dienstag, 16.06.2020 - 10:03

Der Diplom-Agraringenieur Josef Weiß ist neuer Leiter des LfL-Instituts für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur.

Landesanstalt für Landwirtschaft

Er hat das Amt zum 1. Juni übernommen. Dem auch außerhalb Bayerns ausgewiesenen Experten für die Ökonomik der Schweinehaltung ist es als neuem Institutsleiter ein besonderes Anliegen, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe einerseits und die gesellschaftlichen Akzeptanz hinsichtlich Umweltverträglichkeit und Tierwohl andererseits zu vereinen. Dazu werden am Institut verstärkt Projekte zur gleichzeitigen Betrachtung dieser Aspekte bearbeitet.

Bereits seit 2008 stellvertretender Institutsleiter

Josef Weiß begann seine Laufbahn im öffentlichen Dienst als Referendar am Amt für Landwirtschaft in Ebersberg. Ab dem Jahr 1983 arbeitete er an den damaligen Tierzuchtämtern Wertingen und Mühldorf als Berater der Erzeugerzusammenschlüsse in der tierischen Erzeugung. Im Jahr 1991 wechselte er an die damalige Landesanstalt für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur und übernahm das Sachgebiet „Ökonomik der Schweineproduktion“. Bereits seit 2008 übt er die Funktion des stellvertretenden Institutsleiters aus.

Das LfL-Institut für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur beschäftigt sich mit der Entwicklung des ländlichen Raums, den Einkommenschancen und Einkommensalternativen landwirtschaftlicher Unternehmen sowie mit den Grundlagen der Ökonometrie.

Darüber hinaus stehen Wirtschaftlichkeitsfragen der tierischen und pflanzlichen Erzeugung traditionell im Fokus der Institutsarbeit. Die anwendungsorientierte Forschung des Instituts beleuchtet Maßnahmen, die die Existenz landwirtschaftlicher Betrieb sichern, und es ist eingebunden in die Planung ländlicher Strukturprozesse. Zudem trägt die Agrarökonomie dazu bei, Empfehlungen zu erarbeiten, mit denen sich Land- und Ernährungswirtschaft an sich ändernde politische und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen anpassen können.