Agrarförderung

Neue Mittel für das Waldinvestitionsprogramm

Josef Koch
Josef Koch
am Mittwoch, 24.02.2021 - 05:00

Der Bund stellt nochmals 15 Mio. € bereit. Damit sollen bereits eingereichte Anträge profitieren. Neuanträge sind nicht möglich.

Forsttechnik-Vorwarder

Der Bund macht für das Wald-Förderprogramm „Zuschüsse zu Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft“ nochmals Geld locker. Für das Programm standen insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung für 2020 und 2021 bereit.

Um noch möglichst viele förderfähige Anträge – die bereits eingegangen sind – zu bewilligen, hat die Bundesministerin Julia Klöckner beschlossen, für das Programm weitere Haushaltsmittel von 15 Millionen Euro freizugeben.

Bis 24. November eingereichte Anträge haben noch Chancen

Konkret heißt das: Förderfähige Anträge, die vor dem 24. November 2020 zusammen mit einem Darlehensantrag über die Hausbank bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank eingereicht wurden, werden in der Reihenfolge ihres Eingangs im Rahmen der noch verfügbaren Haushaltsmittel berücksichtigt.

Für die Förderung benötigen die Antragssteller einen Kredit von der Hausbank. Nach Wochenblattinformationen versagten aber in Einzelfällen Hausbanken die Zusage, wenn es sich um zu geringe Investitionsbeträge handelte.

Laut BMEL ist das Waldinvestitionsprogramm ein voller Erfolg. Mehrere tausend Anträge wurden seit dem Start am 2. November 2020 gestellt und bewilligt. Die Mittel fließen ab und kommen vor Ort an, es profitieren vor allem auch private Waldbesitzer, so das BMEL.

Aber auch alle weiteren Gruppen von Zuwendungsempfängern seien vertreten. Wie vom Bundesministerium beabsichtigt, kommen die Hilfen also gut verteilt im Wald an. "Mit der Förderung wurde der richtige Nerv getroffen", so die Bundesforstministerin.