Förderung

Kulap-Antrag eilt

Hans Dreier
Hans Dreier
am Dienstag, 23.02.2021 - 09:50

Landwirte, die noch Maßnahmen beantragen möchten, müssen sich beeilen. Die Antragsfrist endet am 24. Februar 2021.

Weidehaltung

Landwirte, die noch Maßnahmen im Rahmen des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms (Kulap) und des Vertragsnaturschutzprogramms (VNP) beantragen möchten, müssen sich beeilen. Die Antragsfrist endet am 24. Februar 2021.

Die Antragstellung ist ausschließlich online unter www.ibalis.bayern.de möglich.

Ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen und Bedingungen der Agrarumweltprogramme findet man im Förderwegweiser des bayerischen Landwirtschaftsministeriums unter www.stmelf.bayern.de/kulap.

Kulap-Maßnahmen zeitlich begrenzt

Erstmals sind beim Kulap zwei neue Maßnahmen im Programm, die weniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zum Ziel haben: B62-Herbizidverzicht im Ackerbau und B63-Einsatz von Trichogramma im Mais.

Für die bisherigen Maßnahmen B21/23-Extensive Grünlandnutzung (1,76 GV), B35-Winterbegrünung mit Zwischenfrüchten und B37-Mulchsaat gibt es nun höherwertige Alternativen.

Die Kulap-Maßnahmen sind wegen der Vorgaben der EU-Übergangsverordnung für 2021 und 2022, die derzeit im Entwurf vorliegt, zeitlich begrenzt. Die zweijährige Laufzeit bedeutet nach Ministeriumsangaben allerdings nicht, dass verschiedene Maßnahmen danach nicht weitergeführt werden könnten.

Es können und werden sich bedingt durch die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) für die kommende EU-Förderperiode Veränderungen ergeben, die derzeit noch nicht absehbar sind. So sind etwa die Maßnahmen der zukünftigen „eco schemes“ oder Ökoregelungen in der ersten Säule der GAP noch nicht beschlossen.

Diese haben jedoch Auswirkungen auf das Angebot an Agrarumweltmaßnahmen in der zweiten Säule der GAP. Deshalb wird das KULAP zum Jahr 2023 unter den veränderten Rahmenbedingungen neu starten.

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