Preisfindung

Körnermais: Dreschen oder ins Silo?

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Jörg Reisenweber, LfL, Agrarökonomie, München
am Donnerstag, 02.09.2021 - 11:36

Für Körnermais werden derzeit attraktive Preise bezahlt. Durch die verzögerte Abreife könnte es mit der Ernte jedoch spät werden. Eine Alternative ist der Verkauf von Silomais direkt ab Feld. Wir geben Tipps zur Preisfindung.

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Der Mais bekam in Bayern 2021 bereits nach der Aussaat sprichwörtlich „kalte Füße“. Mit knapp 10,3 °C (2020: 11,5 °C) war Bayern das kühlste und mit 120 mm (2020: 60 mm) das niederschlagsreichste Bundesland. Diese ungünstigen Bedingungen führten in der Jugendentwicklung des Maises zu erheblichen Wachstumsverzögerungen. Auch der Juni zeigte sich zu Beginn als zu kühl und brachte mit 125 mm erneut überdurchschnittlichen Niederschlag.

Im weiteren Verlauf bewirkten zunehmender Sonnenschein und steigende Temperaturen eine sichtbare Erholung der Bestände. Zum Ende des Monats kam es dann allerdings – vor allem in Südbayern – in einigen Regionen zu schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel, welchen etliche Bestände zum Opfer fielen. Der Juli lag mit 17,8°C (2020: 18,1°C) beim Vorjahresniveau, die Niederschlagsmengen mit 140 mm (langjähriger Durchschnitt: 101 mm) waren allerdings deutlich zu hoch - Starkregen mit Überflutungen und Hochwasser führten zu erneuten Verlusten.

Körnermaisbestände vorzeitig vermarkten?

Unter den genannten Umständen präsentieren sich die Maisbestände 2021 regional sehr unterschiedlich. Insgesamt kann 2021 mit leicht unterdurchschnittlichem Ertragsniveau gerechnet werden.

Aufgrund des uneinheitlichen Ertragsgeschehens kann sich für viehhaltende Betriebe oder Biogaserzeuger eine Knappheit bei Silomais einerseits, bei einer Vielzahl von Betrieben andererseits eine sehr gute Versorgungssituation ergeben. Für einen Ackerbaubetrieb mit (Körner-)Maisanbau kann sich daher durchaus die Frage ergeben, ob es sinnvoll ist, seine Körnermaisbestände vorzeitig als Silomais zu vermarkten.

Körnermaisversorgung

Das Körnermaisaufkommen 2021 in Bayern wird aller Voraussicht nach um etwa 5 % unter dem Ergebnis des Vorjahres liegen. 2020 wurden in Bayern auf 120 000 ha – bei einem Durchschnittsertrag von 110 dt/ha – 1,32 Mio. t Körnermais geerntet. 2021 werden es voraussichtlich auf 119 500 ha etwa 1,25 Mio. t werden (105 dt/ha). Ähnlich sieht die Situation beim Silomais aus: Den 21,6 Mio. t (433 900 ha; 499 dt/ha) an Silomais im Jahr 2020 stehen geschätzte 20,6 Mio. t in 2021 (426 900 ha; 483 dt/ha) gegenüber. Aufgrund der weiteren Ertragsentwicklung und möglichen Umwidmungen zwischen Körner- zu Silomaisflächen können sich hierbei natürlich noch spürbare Abweichungen ergeben.

Die globale Maisernte 2021/22 hat das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) in seinem August-Report auf 1,19 Mrd t geschätzt (siehe Tabelle 1). Der weltweite Verbrauch im selben Zeitraum wird auf 1,18 Mrd. t prognostiziert. Die daraus resultierenden Endbestände liegen in etwa auf Vorjahreshöhe und damit weit niedriger als in den Jahren 2016 bis 2019. Somit sind die Chancen auf ähnlich hohe Maispreise wie im Vorjahr zumindest aus Sicht der Versorgungssituation durchaus gegeben.

Erste Vorkontrakte mit 20 €/dt trockener Ware

Nach der rasanten Preisentwicklung für Mais im Erntejahr 2020 (siehe Abbildung 1) ist die Versuchung groß, auch für 2021 mit einem ähnlichen Verlauf zu rechnen und daher mit der Vermarktung die weitere Entwicklung an den Märkten abzuwarten. Wer auf Sicherheit setzt und bereits jetzt Vorverträge abschließen möchte, bekommt aktuell von Seiten der „abnehmenden Hand“ und von Marktbeobachtern für den Körnermais ex Ernte Erzeugerpreise von etwa 20 €/dt (ohne MwSt.) für trockene Ware genannt. Erfahrungsgemäß ist durch den regelmäßig zur Maisernte im Oktober einsetzenden Angebotsüberschuss mit einem Preisdämpfer zu rechnen.

Für Körnermais aus der letzten Ernte lagen die Erzeugerpreise Anfang bis Mitte August 2021 in Bayern bei durchschnittlich 24,87 €/dt (ohne MwSt.) und somit um ca. 7,- €/dt höher als im Vorjahreszeitraum. Ob sich dieser Preis allerdings trotz aller positiven Aspekte halten kann, ist mit Vorsicht zu betrachten. Der große Preisabstand zu Futtergetreide der neuen Ernte 2021 könnte deutliche Schranken setzen: Futterweizen, Futtergerste und Mais sind in den Kraftfuttermischungen in gewissen Grenzen gegenseitig austauschbar. Dies heißt für die Praxis: Maispreis und Preis für alternatives Futtergetreide beeinflussen sich gegenseitig. Billiges Futtergetreide verdrängt somit Mais aus den Kraftfuttermischungen, wodurch ein wesentliches Nachfrageelement ausbleibt. Die ähnliche Entwicklung der Erzeugerpreise von Mais und Futterweizen der letzten sechs Wirtschaftsjahre lässt sich in Abbildung 1 erkennen.

Wertvoller Hinweis zur Markteinschätzung

Körnermais

Die Notierungen an der Warenterminbörse (siehe Abbildung 2) können zwar nicht den Marktpreis für die jeweiligen Ernteprodukte voraussagen, sie eignen sich aber vorzüglich als Verhandlungsbasis bei der Gestaltung von Vorvertragsabschlüssen: Sie geben einen wertvollen Hinweis auf die derzeitige Markteinschätzung von Angebot und Nachfrage durch die Börsenteilnehmer.

Die für die Vermarktung der Ernte 2021 interessanten Kontraktmonate November bis März 2022 lassen derzeit Maispreise von etwa 20 €/dt als realistisch erscheinen. Die weitere Entwicklung an der Börse ist allerdings nicht absehbar, da die Märkte absolut sensibel auf jegliche Wettermeldungen und Signale aus der Politik reagieren.

Je nach örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten kann es für den Landwirt daher sinnvoll sein, den geplanten Körnermais vorzeitig als Silomais an viehhaltende Betriebe oder als Substrat für Biogasanlagen abzugeben. Rinder- oder Biogasbetriebe, deren eigene Bestände von den Ex-tremwetterereignissen im Juli betroffen waren, sind unter Umständen auf Zukauf von Silomais angewiesen.
Doch wie ermittelt man den Preis für Silomais, für den es keine Notierungen gibt? Die kostenlose und frei zugängliche Internet-Anwendung „LfL Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten“ (deckungsbeitrag.bayern.de) gibt Hilfestellung:
  • Welchen Deckungsbeitrag wird der Körnermais voraussichtlich erreichen?
  • Soll der Körnermais trocken oder feucht verkauft werden?
  • Lohnt sich der Verkauf von Silomais an futterknappe Betriebe oder Biogasanlagen?
  • Welcher Preis für Silomais ist angemessen?
Mit der interaktiven Online-Anwendung können Leistungen und variable Kosten verschiedener Anbauverfahren ermittelt werden. Dabei werden Erträge, Preise und Kosten der Verfahren bezogen auf ha und/oder dt bzw. Stückzahl ausgewiesen. Per Datenbank sind aktuelle Preis- und Ertragsentwicklungen für Bayern hinterlegt. Die meisten Eingabefelder in der Anwendung sind mit bayerischen Durchschnittswerten vorbelegt. Der Nutzer kann (und sollte) diese Felder mit betriebseigenen Werten überschreiben.

Mit dem LfL-Verfahren „Körnermais“ kalkulieren

In der LfL-Anwendung „Körnermais“ (stmelf.bayern.de/idb/koernermais.html) sind bereits in der Grundeinstellung die wichtigsten Ertrags-, Preis- und Kostenpositionen übersichtlich dargestellt. Zum aktuellen Stand (August 2021) ist es noch schwierig, für Körnermais der Ernte 2021 eine Prognose zur Wirtschaftlichkeit abzugeben. Zu unterschiedlich präsentieren sich die Maisbestände in der Praxis.
Deckungsbeitrag

In Gebieten mit günstigen Trocknungskosten können Deckungsbeiträge über 1400 €/ha erzielt werden. Grundlage für die nachfolgenden Berechnungen sind Naturalerträge von 70 dt/ha bis hin zu 130 dt/ha trockene Ware. Der fünfjährige Durchschnittsertrag (2016 – 2020) für bayerischen Körnermais liegt zum Vergleich bei 105 dt/ha.

Den in Tabelle 2 dargestellten Deckungsbeitrags-Berechnungen liegen ein kalkulierter Körnermaispreis von 20,00 €/dt (trockene Ware, ohne MwSt.) sowie bayernweit erhobene Preise für Produktionsmittel des Erntejahres 2021 zugrunde. Neben Ertrag und Preis entscheiden in erster Linie die Trocknungskosten über die Wirtschaftlichkeit von Körnermais. Als günstige Trocknungskosten wurden für die Beispielsberechnung 2,00 €/dt feuchter Ware (30 % Feuchte; inkl. MwSt.) angesetzt. Die Variante mit mittleren bis hohen Trocknungskosten wurde mit 3,60 €/dt (30 % Feuchte; inkl. MwSt.) gerechnet. Liegen die Erträge in Lagen mit günstigen Wachstumsbedingungen und niedrigen Trocknungskosten bei etwa 130 dt/ha (trocken), so können Deckungsbeiträge von über 1480 €/ha erzielt werden.

Umrechnung von Trocken- auf Feuchtmais

In der LfL-Anwendung lässt sich neben der „klassischen“ Vermarktungsform des trockenen Körnermaises auch die Einstellung „feucht“ auswählen. Hierbei werden unter ansonsten gleichen Rahmenbedingungen die Kosten für die Trocknung auf null gesetzt und der Naturalertrag auf „feuchte Ware“ umgerechnet. Durch den Grundsatz, dass die Deckungsbeiträge „trocken“ und „feucht“ sich in etwa entsprechen sollten, wird vom Programm der mindestens notwendige Erzeugerpreis für Feuchtmais automatisch errechnet.
Beispiel: Aus Tabelle 2 (Spalten 5 und 6) ergibt sich für einen Vergleichs-Deckungsbeitrag von 1480 €/ha ein Äquivalenzpreis von etwa 14,40 €/dt (ohne MwSt.) für Feuchtmais mit 30 % Wasser. Wird dem Maisanbauer für die Feuchtware ein höherer Preis angeboten, so ist es sinnvoll, den Mais feucht zu verkaufen, liegt er darunter, kann die Vermarktung der getrockneten Ware wirtschaftlicher sein.
Ein landwirtschaftlicher Betrieb wird sich aus ökonomischer Sicht vor allem dann für den Verkauf seines Maisbestandes als Silomais entscheiden, wenn er damit mindestens den gleichen Deckungsbeitrag wie bei Körnermais erzielt. Darüber hinaus kann es in der Praxis hierfür noch weitere Gründe geben: Nachbarschaftliche Verpflichtungen, evtl. Einsparung von eigener Arbeitszeit, frühere Räumung des Ackers für Folgefrüchte sowie Fragen der Krankheits- und Schädlingsbekämpfung.

Silomais stehend ab Feld oder frei Siloplatte

Analog zum Körnermais lässt sich mit der LfL-Anwendung auch für Silomais ein betriebsindividueller Deckungsbeitrag errechnen (stmelf.bayern.de/idb/silomais.html). Für die vorbelegten oder vom Benutzer eingegebenen Ertrags- bzw. Qualitätsparameter werden die jeweiligen Trockenmasse- und Frischmasse-Erträge je ha Silomais ausgewiesen. Alle mit dem Verkaufsprodukt Silomais verbundenen variablen Kosten sind aufgelistet. Die einzelnen Kostenpositionen werden je ha, die Summe aller variablen Kosten auch je dt Trockenmasse und Frischmasse angegeben.
Die Auswahl- und Kalkulationsmöglichkeiten des Futterbauverfahrens Silomais werden nachfolgend näher erläutert. Zwei Optionen sind grundsätzlich möglich:
  • den Silomais als Futter bzw. Substrat für den eigenen Betrieb zu verwerten oder
  • als Marktfrucht „stehend ab Feld“, als „Grünfutter im Silo“ oder als „Silage zur Entnahme“ bzw. „Silage frei Fermenter“.
Die Auswahl „zum Verkauf“ wird getroffen, um die Frage des Äquivalenzpreises Silomais zu Körnermais beantworten zu können. Dem Anwender wird bei dieser Option bereits ein vom Programm kalkulierter „Verkaufspreis“ für den Silomais vorgeschlagen und als Preisansatz benannt. Dieser vorgeschlagene Preisansatz ist abhängig vom Umfang der geleisteten Maschinenarbeit des abgebenden Landwirts: bei „stehend ab Feld“ ist er am niedrigsten, bei „Silage frei Fermenter“ am höchsten.
Grundsätzlich wird programmseitig beim „Substratverkauf“ die Rücknahme des Gärrestes durch den Maisanbauer angenommen. Hierbei gilt zu beachten, dass der Nährstoffwert des Gärrestes positiv als „Leistung“ einkalkuliert wird.
Die vom Anbauer üblicherweise zu tragenden Kosten für Transport und Ausbringung sind gegengerechnet, können aber auch auf „Null“ gesetzt werden. Mit weiteren Auswahlmöglichkeiten lassen sich Szenarien der Silomais-Erzeugung, z. B. in Abhängigkeit von Ernteverfahren („ganze Pflanze“, Hochschnitt, Lieschkolben, Pflückhäcksel) und der Futterqualität (Körneranteil, Reifegrad) durchkalkulieren und vergleichen.
Alle Verfahren der LfL-Anwendung können auf einer Vergleichsseite über den Button „DB Vergleichsseite“ ausgegeben und ausgedruckt werden. Die Verfahren müssen dafür mit „Für Auswertungen merken“ in einer Übersichtsliste abgespeichert werden. In Tabelle 3 sind die Verfahren „Silomais als Substrat“ und „Silomais als Futter“ zur Anschauung im Vergleich dargestellt.

Berechnung diverser Verkaufsoptionen möglich

Erzeugerpreis

Bei der nachfolgenden Kalkulation wird von einem Deckungsbeitrag für Körnermais (110 dt/ha; trockene Ware) von etwa 1160 €/ha ausgegangen (vgl. Tabelle 2, Spalte 3). Soll Silomais durch Verkauf an Biogasanlagen „stehend ab Feld – mit Gärrestrücknahme“ und einem adäquaten Ertrag von 520 dt FM/ha annähernd denselben Deckungsbeitrag erzielen, wäre ein Preis von 3,51 €/dt (ohne MwSt.) nötig (vgl. Tabelle 3, Spalte 1).

Ein Landwirt sollte für seinen Silomais in den Preisverhandlungen also mindestens diesen „kalkulierten Verkaufspreis“ ins Auge fassen. Kann er diesen Preis nicht realisieren, wäre ein Verkauf als Körnermais ökonomisch sinnvoller. Der Vorteil der EDV-gestützten Kalkulation wird hier deutlich. Der Anwender kann sehr schnell bei verschiedenen Verkaufsoptionen für Silomais und Körnermais Vergleiche anstellen. Bei entsprechend veränderten Voreinstellungen errechnet die Anwendung den jeweils neuen Deckungsbeitrag und Preisansatz.

Beispielsweise kann der Maisanbauer für den abnehmenden Landwirt gleich die Ernte und das Einlagern des Silomaises übernehmen. Um die zusätzlich anfallende Arbeit und den Maschineneinsatz gerecht bewerten zu können, bedient sich das Programm Kosten, wie sie bei überbetrieblichem Einsatz verrechnet werden. Der vorgeschlagene Preisansatz für Substratverkauf „Silage zur Entnahme“ würde auf ca. 4,70 €/dt (ohne MwSt.) steigen (siehe Tabelle 3, Spalte 3).

Kein Ansatz von Fest- und kalkulatorischen Kosten

Da es beim wirtschaftlichen Vergleich der Alternativen Körner- bzw. Silomais rein ausschließlich um eine Betrachtung der Deckungsbeiträge und damit um die bestmögliche Verwertung des knappen Faktors Boden geht, bleiben Kostenpositionen wie Festkosten, Pacht- und Lohnansätze unberücksichtigt. Sollen hingegen die kompletten Produktionskosten berechnet werden, so ist die Vollkostenrechnung heranzuziehen, die mit dem LfL-Programm ebenfalls möglich ist.

Der erzielbare Preis ist letztlich Verhandlungssache

Welchen Preis ein Betrieb für seinen Silomais realisieren kann, hängt von Angebot und Nachfrage in der Region und vom Verhandlungsgeschick ab. Je besser sich die Verhandlungspartner vorab informiert haben, desto sicherer werden sie in die Preisverhandlungen einsteigen. Vor dem Abschluss sollten sich die Betriebsleiter über Folgendes im Klaren sein:

  • Wie hoch liegen die Trocknungs-/ Lagerkosten für Körnermais und inwieweit werden unter diesen Bedingungen die Produktionskosten durch den Erlös gedeckt?
  • Welche Preisangebote regionaler Abnehmer für Silomais wären als alternative Vermarktungsmöglichkeit noch akzeptabel?
  • Ist ein evtl. Verzicht auf Gärrest- bzw. Gülle-Rücknahme in der Preisfindung berücksichtigt?
  • Ist bei längeren und damit teuren Transportwegen der Verkauf von Silomais ökonomisch sinnvoll?
  • Bietet sich bei dieser Gelegenheit der Abschluss von mehrjährigen Liefer- und Annahmeverträgen an, um für beide Seiten eine Preis- und Planungssicherheit zu schaffen?
  • Das Programm der LfL unterstützt die Landwirte bei der Beantwortung dieser Fragen. Es bietet eine Orientierungshilfe bei der Preisfindung und ermöglicht, Varianten der Vermarktung kalkulieren und vergleichen zu können.