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Bioökonomie

Biobasierte Geschäftslösungen: „Bioniere“ gesucht

PlanB Gewinner_Sponsor
Sepp Kellerer
Sepp Kellerer
am Dienstag, 14.06.2022 - 07:29

Beim Wettbewerb PlanB winken 25.000 €. Start-ups aus dem Bereich Bioökonomie können sich jetzt bewerben.

Der Start-up Wettbewerb „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern.“ findet heuer zum fünften Mal statt. Ausgerichtet wird er von der Biocampus Straubing GmbH. Das Wochenblatt ist auch diesmal wieder als Medienpartner dabei, denn es gibt auch zahlreiche Ideen aus der Landwirtschaft, die sich bewerben können. Und es können sich neue Absatzwege für landwirtschaftliche Produkte ergeben. Die aktuellen Krisen erfordern neue Lösungen, um die Abhängigkeit und Klimaschädlichkeit von fossilen Kohlenstoff-Quellen für Energie und Industrie zu reduzieren.

Junge Bioökonomie-Firmen schließen immer öfter beachtliche Investitionsrunden mit namhaften Kapitalgebern erfolgreich ab. „Bionierinnen und Bioniere“ sind also gesucht, die Erwartungen an sie und ihren Beitrag zur Transformation der Wirtschaft sind groß. Viele Herausforderungen für Unternehmensgründer in der Bioökonomie bleiben aber bestehen. Hoher Hardware- und Kapitaleinsatz, längere Entwicklungszyklen oder fehlende Skalierungs- und Laborinfrastruktur sind nur einige der Hürden. „Hier setzen wir an“, erklärt PlanB-Projektmanagerin Sophia Friedel, Je nach Bedarf erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Unterstützung: vom Pitch-Training, über Vernetzungs-Formate und das Coaching-Bootcamp bis zur Hilfe bei der Suche nach Laborräumen. Das starke Sponsoren- und Partner-Netzwerk des Wettbewerbs steht ebenfalls im Hintergrund bereit.

Biobasierte Innovationen im Fokus

Grafik zum Wettbewerb PlanB

Im Fokus von PlanB stehen auch in der neuen Runde wieder innovative Geschäftsideen für biobasierte, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in Industrie und Gesellschaft. Die Gründung der teilnehmenden Start-ups sollte nicht länger als sieben Jahre zurückliegen und ein gewisser Bayernbezug, beispielsweise mit Blick auf Absatz- oder Beschaffungsmärkte, sollte hergestellt werden können.

Der Start-up Wettbewerb „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern.“ wird veranstaltet von der BioCampus Straubing GmbH. Es handelt sich um ein nicht-kommerzielles, öffentlich durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördertes Projekt. Der Wettbewerb wird seit 2014 alle zwei Jahre durchgeführt. In den bisherigen Runden nahmen insgesamt über 150 Start-ups aus Deutschland, aber auch aus dem europäischen und internationalen Ausland teil. Eine Auswahl bisheriger Teams und Gewinner gibt es auf www.planb-wettbwerb.de unter „Gründerstorys“. PlanB zeichnet sich durch die intensive Betreuung der einzelnen Teilnehmer-Teams aus. Die Entwicklung der Geschäftsideen selbst, wie auch der Gründer*innen und deren Netzwerk in den Bereichen Finanzierung, Partner, Kunden und Rechtliches stehen dabei im Vordergrund.

PlanB – so läuft‘s

PlanB Logo

Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, muss bis spätestens 7. August 2022 auf der PlanB-Website eine Ideenskizze ausfüllen. Der Veranstalter wählt, daraus die Ideen aus, die in Phase 2 weiterkommen. iIn der haben die Teilnehmer Zugang zum PlanB-Netzwerk, zu Coaching-Formaten und weiteren Unterstützungsmaßnahmen. Im November reichen die Teams ihre Read Decks ein. Die hochrangig besetzte Jury wählt die besten Ideen aus, die im Februar 2023 vor Fachpublikum beim Prämierungsevent pitchen. Sonderpreise wie der Publikumspreis, gestiftet von der Raiffeisenbank Straubing und die Auszeichnung für die beste Entwicklungsleistung von Ideenskizze zu PlanB Deck, die vom Campus für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der Technischen Universität München in Straubing verliehen wird, werden ebenfalls vergeben. PlanB wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Insgesamt winken Preisgelder in Höhe von 25 000 €.

Im Fokus von PlanB stehen auch in der neuen Runde wieder innovative Geschäftsideen für biobasierte, nachhaltige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in Industrie und Gesellschaft. Die Gründung der teilnehmenden Start-ups sollte nicht länger als sieben Jahre zurückliegen und ein gewisser Bayernbezug, beispielsweise mit Blick auf Absatz- oder Beschaffungsmärkte, sollte hergestellt werden können.