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Kinofilm

Wochenblatt bei Filmpremiere von „Das Glaszimmer“

Zwei Wochenblatt-Leser haben Karten für die Filmpremiere des neuen Kinofilms „Das Glaszimmer“ gewonnen. Im Rio Filmpalast in München mischten sie sich zusammen mit den Schauspielerinnen und Schauspielern, sowie dem Filmteam um Regisseur Christian Lerch, unter die Zuschauer. Der Film spielt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieg und erzählt die Geschichte aus den Augen der Kinder – im einfachen bäuerlichen Leben, in ländlichen Raum. Auch Wochenblatt-Redakteurin Carmen Knorr war bei der Filmpremiere dabei und gibt einen Einblick ins Showbusiness in dieser Bildergalerie.

am Freitag, 29.04.2022 - 14:30
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Kurzusammenfassung von „Das Glaszimmer“

Kurz vor Kriegsende, im Jahr 1945, flieht Anna (Lisa Wagner) mit ihrem elfjährigem Sohn Felix (Xari Wimbauer) von München aufs niederbayerische Land. Zurück in Annas Heimatdorf versuchen sich die zwei ans Dorfleben anzupassen: Nachbar Hans Feik (Philipp Hochmair) ist strammer Nazi-Anhänger, der zusammen mit seinem Sohn Karri (Luis Vorbach) das Dorf auf Linie halten will. Felix sucht Anschluss bei ihnen und lässt sich schnell von der Nazi-Propaganda blenden. Als geheimnisvollen Rückzugsort nutzt er ein magisch funkelndes Glaszimmer, das er auf dem Hof findet. Erst nachdem Felix die Ungerechtigkeiten des Krieges selbst zu spüren und zu sehen bekommt, erkennt er, dass Familie und Freundschaft wichtiger sind, als jegliche Ideologie (www.dasglaszimmer.de).

Rezension

„Das Glaszimmer“ schafft es, gleichzeitig die Leichtigkeit des Kindseins und die harten Zeiten des Zweiten Weltkrieges aufzuzeigen. Auch wenn wir meist die Kriegsjahre nicht mehr miterleben mussten, bekommen wir einen Eindruck vom Zwiespalt unter einer strengen Ideologie leben zu müssen und eigene Werte und Meinungen zu haben.

Trotz des schweren Themas schafft es der Film, ein wohliges Gefühl beim Zuschauer zu hinterlassen. Das gelingt vor allem durch die Kinderperspektive, den eindrucksvollen Lichtspielen, bemerkenswerten Leistungen der Kinderschauspieler und authentisch echten Kulissen. Man erinnert sich dadurch gerne an die eigene Kindheit zurück, wie man durch Wald und Wiesen streifte und neue Freundschaften am Heuboden knüpfte. Ein sehenswerter Film für die ganze Familie – der zum Nachdenken anregt.

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