Umfrage

Was nehmen wir uns für 2021 vor?

Hautpflege
Anna Knon
Anna Knon
am Samstag, 09.01.2021 - 08:10

Top Vorsätze für 2021: Weniger Stress und mehr Zeit für die Familie

Die Coronakrise bestimmt seit Monaten unser Leben. Auch die guten Vorsätze und deren Umsetzung beeinflusst die Pandemie. So fiel es 51 Prozent der Menschen im vergangenen Jahr schwerer, ihre Vorhaben in Zeiten von Lockdown und Kontaktbeschränkungen umzusetzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage mit mehr als 3500 Befragten im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die Studie zeigt außerdem: Auch 2021 wünschen sich die Befragten weniger Stress, mehr Zeit für die Familie sowie Klima- und Umweltschutz. Diese Vorsätze fassen mehr als 60 Prozent. Je nach Alter und Geschlecht gibt es Unterschiede.

Sport liegt vorne

Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, zum Thema Vorsätze für das Jahr 2021. 

Die DAK-Gesundheit fragt jährlich die guten Vorsätze und die Umsetzung der Vorhaben aus dem Vorjahr ab. Mit plus 4 Prozent landet auf Platz eins jener Vorsätze, die im Vergleich mit dem Vorjahr am stärksten gestiegen sind, der Vorsatz, sich mehr zu bewegen oder Sport zu treiben (60 %). Um zwei Prozentpunkte zurückgegangen ist hingegen der Wunsch abzunehmen.

Auf die Frage, ob sie sich manche für das Jahr 2021 Dinge bewusst nicht vornehmen, weil sie sich in diesen Zeiten nicht oder nur schwer umsetzen lassen, gibt es unter den Befragten ein geteiltes Bild. Für 49 Prozent trifft das zu, 51 Prozent hingegen streiten es ab. Klarer ist die Haltung allerdings bei den älteren Befragten über 60 Jahre. Hier setzen sich 57 Prozent bewusst keine Vorsätze, weil sie der Meinung sind, diese in Zeiten von Corona nicht oder nur schwer umsetzen zu können.

Gesünder leben punktet

Mit Abstand am häufigsten (70 %) motiviert die Befragten ihr persönliches Empfinden, sich verstärkt um ihre Gesundheit zu kümmern. Für etwa jeden Zweiten sind eine akute Erkrankung oder die Aufforderung vom Arzt der Grund, gesünder zu leben. 41 Prozent lassen sich motivieren, wenn der Partner einen dazu Anstoß gibt.

Das Einschränken der Handy- oder Computernutzung ist mittlerweile ein neuer Klassiker der guten Vorsätze. 28 Prozent und damit ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr nehmen sich vor, in Zukunft weniger online zu sein. Männer und Frauen liegen hier gleichauf. Das Thema Alkohol treibt vor allem Männer um. Frauen möchten hingegen vor allem mehr Zeit für sich selbst.

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