Psychische Gesundheit

Jugendarbeit beugt psychischen Krankheiten vor

Viele jugendliche stehen im Kreis und legen in der Mitte ihre Hände aufeinander.
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Redaktion Wochenblatt
am Freitag, 28.05.2021 - 10:19

Der BJR beschäftigte sich intensiv mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Er fordert Jugendarbeit wieder zu erlauben.

Der Bayerische Jugendring (BJR) beschäftigte sich im Rahmen einer Fachtagung mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Daran nahmen rund 90 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendhilfe aus dem ganzen Freistaat teil. Das Resultat: Jugendarbeit kann vorbeugend dafür sorgen, dass keine psychischen Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Familien entstehen.

Kontaktbeschränkungen schränken vor allem Kinder und Jugendliche ein

Die während der Corona-Pandemie zeitweise geltenden strengen Kontaktbeschränkungen stellen eine enorme psychische Belastung für Kinder, Jugendliche und deren Familien dar. Der BJR schlägt daher vor, Angebote der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Jugendhilfe so bald und so umfassend wie möglich wieder zu erlauben.

Kinder haben laut UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit. Insbesondere beim Impfen haben laut BJR-Präsident Matthias Fack viele junge Menschen jedoch das Gefühl, vergessen worden zu sein.

Je nach Alter könnten Jugendliche frühestens im Sommer mit einem Impftermin rechnen. „Sie dürfen im weiteren Verlauf und erst recht nach der Pandemie auf keinen Fall vergessen werden“, plädiert Fack daher mit Nachdruck.

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