Schmalzgebäck

Omas Rezepte für Sie neu entdeckt

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BLW
am Freitag, 02.11.2018 - 11:25

Unter der Reihe Omas liebste Rezepte stellen wir Rezepte vor, die einen absoluten Seltenheitswert genießen.

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Zu den besten und bekanntesten Innviertler Mehlspeisen zählen die Affen. Aber wie lange noch? „Die Affen sind vom Aussterben bedroht, man findet sie in fast keinem Kochbuch“, sagt Maria Hamminger, Austragsbäuerin aus dem Innviertel in Oberösterreich. Ihre Enkelin Katrin Kaufmann hat daher das Zubereiten der Affen fotografiert und uns geschrieben: „Meine Oma, Maria Hamminger, Binderin z’Pimberg möchte, dass alte Rezepte nicht in Vergessenheit geraten und regt an zum Nachbacken!“ Hier ihr Rezept:

ZUTATEN:

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6 Dotter,

1 Ei,

12 EL Mehl,

1 EL Sauerrahm,

Salz

ZUBEREITUNG

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Aus den Zutaten bereitet man einen ziemlich festen Teig und schlägt ihn auf dem Brett mit der Hand bis er Blasen bekommt. Zugedeckt lässt man ihn etwas ruhen, dann rollt man runde dünne Flecke aus mit ca 15 cm Seitenlänge. Mit dem Teigrad schneidet man in 2 cm großen Abständen Schlitze in den Teig, sodass die Teigränder nicht durchgeschnitten werden. Dann fädelt man einen Kochlöffelstiel durch die Teigschlitze (wie beim Stopfen), hebt den letzten Teigrand über die vorderen Teigstreifen darüber und bäckt sie in heißem Butterschmalz goldgelb. Maria Hamminger nimmt dafür ein 1-Liter-Haferl, weil das Gebäck dann die ideale Form bekommt und man außerdem weniger Fett braucht als in einem weiten Topf. Die Affen vor dem Servieren leicht mit Puderzucker besieben.

Tipp

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Abgekühlt und ungezuckert kann man die Affen einige Zeit aufbewahren. Und wer sich selbst nicht rantraut ans Backen, kann in Aspach jeden Freitag beim Markt in der Handwerkerstube die Affen oder ein anderes traditionelles Gebäck genießen und nebenbei was von der Zubereitung erfahren, denn dort backen und verkaufen Bäuerinnen aus der Region ihre Spezialitäten.