Literatur

Pflanzenbilder: Zum Studieren und Staunen

Das Cover des Buches: Die Pflanzenbilder des „I. H.“, Sammlung handkolorierter Glasdiapositive von Christiane Jacquat.
Sophia Gottschaller
Sophia Gottschaller
am Mittwoch, 13.01.2021 - 08:30

Das Buch „Die Pflanzenbilder des I. H.“ vereint eine spannende historische Spurensuche mit detailverliebten Pflanzen-Fotografien zum Anschauen.

Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris): Sie hat gelbe blüten.

Im Botanischen Museum der Universität Zürich lagerte jahrzehntelang ein Schatz, der vor Kurzem gehoben wurde. Fünf Holzkästen mit handkolorierten Glasdiapositiven von Pilzen, Flechten, Moosen, Farnen und Blütenpflanzen, viele von ihnen versehen mit den Initialen „I. H.“. Ihr Fund gab Anlass zu einer Spurensuche mit wissenschaftlichen, kulturellen und historischen Aspekten. Aufgrund der verwendeten Technik mussten die Lichtbilder Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sein. Doch wer verbarg sich hinter den Initialen?

Hypnum cupressiforme - Zypressenschlafmoos

Das Rätsel konnte gelöst, der Urheber als Josef Hanel (1865-1940) identifiziert werden, ein Meister des fotografischen Handwerks. Dieses Buch erzählt die spannende Geschichte der Spurensuche, zeichnet Hanels Lebenslauf nach und präsentiert erstmals die 208 Pflanzenbilder aus der Züricher Sammlung. Bilder von ganz eigenem Charme und künstlerischer Qualität – ein Zeitzeuge der Fotografie-Geschichte und eine Entdeckung für alle Pflanzeninteressierten.

Die Bestelldaten

Die Pflanzenbilder des „I. H.“, Sammlung handkolorierter Glasdiapositive von Christiane Jacquat, AT Verlag, 228 Seiten, gebunden, 49 €, ISBN: 978-3-03902-000-3.

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